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	<title>Bläserquintett op. 10 (Pavel Haas) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in PlusPedia</subtitle>
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		<title>Michelle DuPont: /* Preludio */</title>
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		<updated>2024-09-15T07:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Preludio&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Michelle DuPont</name></author>
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		<title>Michelle DuPont: /* Musik */</title>
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		<updated>2024-09-06T07:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Musik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Michelle DuPont</name></author>
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		<title>Michelle DuPont: /* Musik */</title>
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		<author><name>Michelle DuPont</name></author>
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		<title>Michelle DuPont: /* Musik */</title>
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		<updated>2024-09-06T05:51:45Z</updated>

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		<author><name>Michelle DuPont</name></author>
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		<title>Michelle DuPont: /* Preghiera */</title>
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		<updated>2024-09-05T13:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Preghiera&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Daran schließt sich eine Pendelbewegung im Terzintervall &#039;&#039;g&#039;&#039; - &#039;&#039;e&#039;&#039; in Achteln, Achteltrolen, 16-teln und schließlich 16-tel-Sextolen an, die auf dem Ton &#039;&#039;dis&#039;&#039; zur Ruhe kommt. Auch dies erinnert an Tonwiederholungen von Šōfār-Motiven &amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: Bei traditionellen Šōfār-Motiven sind allerdings weniger Terzsprünge, sondern Tonwiederholungen sowie Oktav- und Quintsprünge üblich.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den metrisch freien Vortrag eines Kantors. Der Tonvorrat &#039;&#039;g&#039;&#039; - &#039;&#039;e&#039;&#039; - &#039;&#039;dis&#039;&#039; ist eine erste Andeutung des jüdischen Gebetsmodus [[Ahavah Rabbah-Modus|Ahavah Rabbah]], für den die Aufeinanderfolge von übermäßiger und kleiner Sekunde typisch ist. Auf dem letzten Achtel von Takt 5 treten dann die anderen Instrumente hinzu und bilden den Klang &#039;&#039;g&#039;&#039; - &#039;&#039;h&#039;&#039; - &#039;&#039;es&#039;&#039; - &#039;&#039;fis&#039;&#039;, den man als G-Dur-Akkord mit großer Septime und über verminderter Quinte deuten kann. Danach tritt in Takt 7 wieder die Querflöte allein hervor, und erinnert mit den Tönen &#039;&#039;h&#039;&#039; - &#039;&#039;f&#039;&#039; - &#039;&#039;e&#039;&#039; - &#039;&#039;cis&#039;&#039; erneut an den [[orient]]alisch wirkenden Modus Ahavah Rabbah. Danach bringen alle Instrumente außer der Oboe mittels Tonwiederholungen in punktierten und unpunktierten Achteln und Achtel-Triolen gemeinsam wieder die bekannten Šōfār-Motive. Dabei ergibt sich harmonisch der Akkord h-Moll, der dann zu b-Moll in Takt 10 verschoben wird. Nun übernimmt die Oboe den Melodiezug der Querflöte aus Takt 7 und versetzt ihn passend zu b-Moll um einen Halbton nach unten. Ab Takt 14 wiederholt dann die Klarinette die Anfangstakte der Querflöte aus den Takten 1 bis 7. Das Horn schließt die einzelnen Takte jeweils mit einem Wechselmotiv in 16-teln ab und die anderen Instrumente begleiten in geleichmäßig schreitenden Vierteln. Ab Takt 20 wird die Klarinette dann nur noch von einem tiefen Liegeton des Fagott begleitet und erklingt die folgenden drei Takte ganz allein. Diese Solopassage der Klarinette vermittelt dem Hörer mit Verwendung unterschiedlichster Notenwerte wie Achtel, 16-teln, 32-tel, Triolen und Quintolen in 32-teln und zusätzlichen Trillern den metrisch ungebundenen Vortrag des Kantors besonders intensiv.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Querflöte beginnt mit einer punktierten 16-tel und angebundener langer Note. Dies erinnert an den nach dem jüdischen Komponisten [[Ernest Bloch]] benannten sogenannten &quot;Bloch-Rhythmus&quot;, den er in Werken wie [[Trois poèmes juifs (Komposition von Ernest Bloch)]] oder &#039;&#039;Schelomo&#039;&#039; einsetzt. Dies Motiv ist auch in alten Šōfār-Motiven aus dem [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Raum anzutreffen. 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Ab Takt 14 wiederholt dann die Klarinette die Anfangstakte der Querflöte aus den Takten 1 bis 7. Das Horn schließt die einzelnen Takte jeweils mit einem Wechselmotiv in 16-teln ab und die anderen Instrumente begleiten in geleichmäßig schreitenden Vierteln. Ab Takt 20 wird die Klarinette dann nur noch von einem tiefen Liegeton des Fagott begleitet und erklingt die folgenden drei Takte ganz allein. Diese Solopassage der Klarinette vermittelt dem Hörer mit Verwendung unterschiedlichster Notenwerte wie Achtel, 16-teln, 32-tel, Triolen und Quintolen in 32-teln und zusätzlichen Trillern den metrisch ungebundenen Vortrag des Kantors besonders intensiv.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Michelle DuPont</name></author>
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