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	<title>Chocolat Frey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in PlusPedia</subtitle>
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		<id>https://ddn.pluspedia.org/w/index.php?title=Chocolat_Frey&amp;diff=587280&amp;oldid=prev</id>
		<title>FFA P-16: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;!--schweizbezogen--&gt; {{Infobox Unternehmen | Name             = Chocolat Frey AG | Logo             = Logo Chocolat Frey.svg | Unternehmensform = Aktiengese…“</title>
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		<updated>2018-06-11T02:57:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt; {{Infobox Unternehmen | Name             = Chocolat Frey AG | Logo             = Logo Chocolat Frey.svg | Unternehmensform = Aktiengese…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Chocolat Frey AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Logo Chocolat Frey.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1887&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Buchs AG]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Hansruedi Christen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Geschäftsführung (Schweiz)|Geschäftsführer]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Walter Huber&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;([[Verwaltungsrat (Schweiz)|VR-Präsident]]&amp;lt;/small&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 1017 &amp;lt;small&amp;gt;(2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;amp;Fakten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 396 Mio. [[Schweizer Franken|CHF]] &amp;lt;small&amp;gt;(2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;amp;Fakten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://chocolatfrey.ch/de/uber-frey/zahlen-fakten| titel=Zahlen und Fakten | hrsg=Chocolat Frey | datum=2015 | zugriff=2014-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand = &lt;br /&gt;
| Branche          = Nahrungsmittel&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.chocolatfrey.ch/ www.chocolatfrey.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chocolat Frey AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Buchs AG]] ist ein [[Schweiz]]er Hersteller von [[Schokolade]] und [[Kaugummi]]. Das 1887 gegründete Unternehmen gehört seit 1950 zum Detailhandelskonzern [[Migros]]. Die Produkte werden in erster Linie für die Migros-Genossenschaften hergestellt und in deren Filialen verkauft. Daneben werden auch Gastronomiebetriebe, Grossverbraucher und die weiterverarbeitende Industrie beliefert. Der Export trägt über ein Drittel zum Umsatz bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;facts&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://chocolatfrey.ch/de/uber-frey/zahlen-fakten| titel=Facts and Figures | hrsg=Chocolat Frey | datum=2013 | zugriff=2014-03-21 | kommentar=387&amp;amp;nbsp;Mio. CHF Umsatz, davon 131&amp;amp;nbsp;Mio. CHF Export}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Robert (* 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1861; † 3.&amp;amp;nbsp;März 1940) und Max Frey (* 9.&amp;amp;nbsp;März 1863; † 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1933) hatten beide bereits vor der Gründung des Familienunternehmens Erfahrung mit der Schokoladenproduktion gesammelt. Nachdem Robert in der &amp;#039;&amp;#039;S.A. de la Fabrique des Chocolats Amédée Kohler et fils&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]] zum [[Kaufmann]] ausgebildet worden war, setzte er sich bei der Maschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Riccard &amp;amp; Greiss&amp;#039;&amp;#039; mit der Herstellung von Schokoladenmaschinen auseinander. Max absolvierte seine kaufmännische Lehre bei der &amp;#039;&amp;#039;Cramer-Frey&amp;#039;&amp;#039; in [[Zürich]], für welche er schliesslich auch in [[Brasilien]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1887 wagten die Brüder zusammen den Schritt in die Selbständigkeit und gründeten die [[Kollektivgesellschaft (Schweiz)|Kollektivgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;R. &amp;amp; M. Frey&amp;#039;&amp;#039;. Zu Beginn produzierten sie in ihrem Elternhaus am Balänenweg in [[Aarau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;vamus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.vamus.ch/industriekultur/firma_detail.cfm?search=firmen.branche%20like%20%27Nahrungsmittel%25%27&amp;amp;start=13 | titel=Chocolat Frey AG | hrsg=Verband Aargauer Museen und Sammlungen | werk=Datenbank zur Industriekultur im Aargau | datum=2011 | zugriff=2011-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Entwicklung der [[Conchiermaschine]] 1879 wurde die industrielle Produktion von Schokolade weit vorangetrieben. Robert war diese Technik bereits bekannt und es gelang ihm, sie in sein Unternehmen einzubinden. Die Produktion wurde ausserdem von Beginn an mit elektrischen Maschinen betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot;&amp;gt;Chocolat Frey Archiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chocolat Frey ancient factory.jpg|miniatur|Produktionsgebäude in der [[Telli]] in Aarau]]&lt;br /&gt;
Ab 1900 produzierte die &amp;#039;&amp;#039;R. &amp;amp; M. Frey&amp;#039;&amp;#039; an der Römerstrasse in der Aarauer [[Telli]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;vamus&amp;quot; /&amp;gt; 1906 wandelte sich das Unternehmen in die [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]] Chocolat Frey AG um. Produziert wurden von nun an Tafelschokoladen und Schokoladenpulver, aber auch Suppen und Kraftnährmittel. Letztere wurden später jedoch wieder aus dem Sortiment genommen, um sich auf die Schokoladenproduktion konzentrieren zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] profitierte das Unternehmen von der neutralen Position der Schweiz. Schokolade konnte dank offenen [[Zoll (Behörde)|Zöllen]] exportiert werden, aber die Beschaffung der [[Rohstoff|Rohmaterialien]] wie [[Kakao]] war wesentlich schwieriger. Eine Unterbrechung des Betriebes konnte infolge guter Auslandsverkaufspreise verhindert werden. Der Umsatz durch den Export wurde sogar von 882&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;[[Schweizer Franken]] (1916) auf 1&amp;#039;465&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Franken (1918) beinahe verdoppelt. Die Schokolade war damals in [[Deutschland]], [[Frankreich]], [[Schweden]] und später auch in [[Vereinigtes Königreich|Grossbritannien]] erhältlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Krieges brach der Exporthandel zusammen. Da Deutschland und Frankreich zu sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt waren, fielen sie wie andere als Handelspartner weg. Lediglich Grossbritannien blieb erhalten. Das Unternehmen war deshalb gezwungen, den Verkauf auf das Inland zurückzustufen. Anfangs der 1920er-Jahre stand das Unternehmen kurz vor dem Aus. Mehrere Tage stand die [[Produktion]] still. Erst als sich die Wirtschaft gegen Mitte der 1920er-Jahre erholte, erschloss man wieder den ausländischen Markt. Der Versuch scheiterte allerdings an der [[Weltwirtschaftskrise]]. In denselben Jahren übernahm Robert Frey junior (* 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1901) schrittweise die Führung, nachdem sein Vater ihn bereits früh mit dem Betrieb vertraut gemacht hatte. So konnte er sicherstellen, dass die Aktiengesellschaft weiterhin in Familienbesitz blieb. 1932 zog sich Robert Frey senior aus dem [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrat]] zurück. Nur ein Jahr später starb sein Bruder Max Frey im Alter von 70 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durchlief das Unternehmen eine schwierige Zeit. Der Handel mit dem Ausland wurde durch den Krieg erschwert. Neue Einfuhrbestimmungen für [[Kakao]] und [[Zucker]] schränkten den Schweizer Schokoladenmarkt stark ein. Zudem wurden viele Mitarbeiter ebenso wie Führungspersonen zum [[Wehrdienst]] eingezogen. Obwohl gegen Ende des Krieges die Nachfrage wieder leicht anstieg, konnte diese aufgrund von Personalmangel nicht gedeckt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dem markanten Wirtschaftsaufschwung am Ende des Zweiten Weltkriegs verbesserte sich auch die Situation für das Unternehmen. 1946 kam im Verwaltungsrat erstmals der Gedanke auf, sich nach Partnern umzusehen. Vier Jahre später übernahm die Migros das Unternehmen. Die Chocolat Frey AG ist der älteste zugekaufte Betrieb der Migros. Das Bündnis erschien zuerst fraglich, da die Migros mit der [[Jowa|Jonatal AG]] bis dahin eine eigene Schokoladenfabrik besass. Für die Chocolat Frey AG war der Vertragsschluss jedoch ein wichtiger Entscheid. Obwohl die Schokoladenfabrik die Auflagen und Bestimmungen der neuen Inhaberin übernehmen musste, blieb die Unternehmensleitung weiter in den Händen von Robert Frey junior. Die Weiterentwicklung des Unternehmens wurde ebenfalls gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchs.jpg|miniatur|Heutiger Chocolat Frey-Hauptsitz in Buchs/ Aargau]]&lt;br /&gt;
1963 begann der Bau des heutigen Hauptsitzes und drei Jahre später wurde der Betrieb von Aarau in die Nachbargemeinde [[Buchs AG|Buchs]] verlegt. Gleichzeitig fasste man die ganze Schokoladen-, [[Konditorei|Confiserie-]] und [[Bonbon]]produktion, welche die Migros bisher betrieben hatte, an einem Standort zusammen. Damit mutierte das Unternehmen zu einem modernen und erfolgreichen Industriebetrieb. Seit 1974 werden, als einziger Hersteller in der Schweiz, auch Kaugummis produziert, die heute jährlich rund 10 % des Gesamtumsatzes ausmachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistellige Umsatzsteigerungen füllten die Buchhaltungsregister des Unternehmens in den 1980er&amp;amp;nbsp;Jahren. Der Umsatz des Betriebes überschritt 1985 erstmals die Grenze von 200 Millionen Franken und das Unternehmen übernahm bald die Führung im heimischen Schokoladenmarkt. Mit jenen guten Voraussetzungen konnte auch investiert werden. Es wurden verschiedene strukturelle und qualitative Umstellungen vollzogen und das Thema [[Umweltschutz]] gewann an Bedeutung. So bezieht das Unternehmen seit 1984 [[Fernwärme]] aus der nahe gelegenen [[Müllverbrennung|Kehrichtverbrennung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 14001&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle | zugriff= 2014-03-25 | titel=Chocolat Frey AG bekennt sich zur Umwelt und erhält das ISO 14001 Zertifikat   | url =http://www.help.ch/newsflashartikel.cfm?art=news&amp;amp;key=368169&amp;amp;parm=detail }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seither kommt der Betrieb praktisch ohne Heizöl aus. Ausserdem wurde die Anlage um einen neuen Bahnanschluss der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB) erweitert. Auch für den internationalen Handel waren die 1980er-Jahre von grosser Bedeutung. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wurde der Handel mit dem Ausland wieder aufgenommen. Grossbritannien, [[Vereinigte Staaten|USA]], [[Dänemark]], [[Österreich]] und [[Japan]], später auch Frankreich und Südostasien importierten die Schokolade der Chocolat Frey AG. Der Export blieb jedoch vorläufig ein bescheidenes Nebengeschäft. In den 1990er-Jahren wurde das internationale Geschäft ausgebaut und professionalisiert. 1997 lancierte das Unternehmen ein neues Projekt unter dem Titel «Chocolat Frey goes international», mit dem Ziel, dass der Export langfristig zur Rentabilität der Chocolat Frey AG beitragen soll. Zur Betreuung wichtiger Kunden wurde ein [[Key-Account-Management]]-System eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der internationale Handel mit Private Labels (Eigenmarken) wurde auch nach der Jahrtausendwende erweitert. Die [[Niederlande]], [[Skandinavien]], [[Kanada]] und Deutschland kamen neu als Importeure hinzu. Der ausländische Markt wurde zum wichtigsten Wachstumsfaktor des Unternehmens. Seit 2007 wird neben den Private Labels auch die Marke &amp;#039;&amp;#039;Frey&amp;#039;&amp;#039; wieder international angeboten, sowohl im Travel Retail-Geschäft, das heisst in [[Duty Free]]-Shops auf Flughäfen, wie durch den Vertrieb in Zusammenarbeit mit internationalen Handelspartnern weltweit. 2008 rückten die beiden Unternehmen Chocolat Frey AG und [[Delica]], beide spezialisiert auf [[Genussmittel]], näher zusammen. Um die internationale Marktposition zu stärken und zur optimalen Nutzung von Synergien, übernahm der Unternehmensleiter der Chocolat Frey AG die Gesamtleitung beider Unternehmen. Diese bleiben aber juristisch und standortmässig als eigene Firmen bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delica AG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.presseportal.ch/de/pm/100000968/100571191/migros_genossenschafts_bund |titel=Chocolat Frey AG und Delica AG rücken näher zusammen |zugriff=4. Oktober 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erzielt das Unternehmen über einen Drittel des Gesamtumsatzes im Ausland. Die Produkte werden in über 50 Länder auf fünf Kontinenten vertrieben. Über 42&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Tonnen Schokolade, Confiserieprodukte, Halbfabrikate und Kaugummis verlassen jährlich die Produktionsanlagen in Buchs. Im heimischen Markt ist das Unternehmen mit {{&amp;quot;|34,9 % Marktanteil|Chocosuisse}} die Nummer 1 unter den Schweizer Schokoladenproduzenten. Auch die Kaugummis machen einen Bestandteil des Gesamtumsatzes aus, denn rund 10 % werden im Kaugummi-Bereich erzielt, rund zwei Drittel davon mit Private Labels im Export.&amp;lt;ref name=&amp;quot;facts&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 feierte die Chocolat Frey AG ihr 125-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ostern 2014 wurde das neue Besucherzentrum der Chocolat Frey AG am Standort in Buchs eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logo ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Chocolat Frey.svg|miniatur|Logo der Chocolat Frey AG]]&lt;br /&gt;
Das [[Unternehmenslogo]] der Chocolat Frey AG beinhaltet mit dem [[Einhorn]]kopf ein Element des Familienwappens der Gebrüder Max und Robert Frey. Da der Familienname «Frey» auch als Markenname verwendet wurde, wurde dieser ebenfalls im Logo integriert. Der traditionelle Charakter des Unternehmens in der Schokoladenherstellung wird zusätzlich mit dem Zeitbezug «CHOCOLAT SUISSE DEPUIS 1887» hergestellt, der unter dem Familienname auf dem roten Hintergrund gehalten wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
=== Standort ===&lt;br /&gt;
1966 wurde der Produktionsstandort der Chocolat Frey AG von Aarau in die neu erstellte Fabrik in Buchs verlegt. Bis heute ist Buchs der einzige Produktionsstandort des Unternehmens für Schokolade und Kaugummi. Das Areal wurde jedoch fortlaufend ausgebaut und erweitert. Heute umfasst es mehrere Gebäude, auf einer Fläche von insgesamt rund 70&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m² zur Lagerung und Verarbeitung von Kakao und zur Herstellung von Schokolade und Kaugummi. Zudem verfügt das Unternehmen (auf einer Parzelle von zusätzlichen rund 10&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m²) über einen eigenen Gleisanschluss der Schweizerischen Bundesbahnen zur Anlieferung von Rohwaren und Auslieferung von Halb- und Fertigfabrikaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzahlen ===&lt;br /&gt;
Über 500&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Tafeln Schokolade verlassen täglich das Produktionsgelände in Buchs. Auf das Jahr gerechnet sind das mehr als 41&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;Tonnen verteilt auf 2&amp;#039;400 verschiedene Produkte. Neben Schokolade und Pralinen, welche die Hauptprodukte der Chocolat Frey AG darstellen, produziert das Unternehmen Halbfabrikate (wie Couverturen, Schokolade- und Kakaopulver und -massen, Füllungen) zur Weiterverarbeitung in Industrie und Gewerbe, sowie Kaugummis unter den Marken &amp;#039;&amp;#039;Skai&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Candida&amp;#039;&amp;#039; und Private Labels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rund 35 Prozent Marktanteil ist die Chocolat Frey AG Schweizer Marktführer als Schokoladenproduzent. Das Unternehmen beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Bruttoumsatz von 396&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;facts&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zertifikate ===&lt;br /&gt;
Die Chocolat Frey AG ist [[zertifiziert]] nach:&lt;br /&gt;
*[[Qualitätsmanagementnorm|ISO- Norm 9001]]&lt;br /&gt;
*[[ISO 14001|ISO- Norm 14001]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 14001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[FSSC 22000]] (Food Safety System Certification)&lt;br /&gt;
*[[International Food Standard|IFS]] (International Food Standard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HR2 5405 chocotafeln 1.jpg|miniatur|Eine Auswahl der Schokoladentafeln von Chocolat Frey]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sunny Funny Lucky.tif|miniatur|Hasen aus der Osterkollektion]]&lt;br /&gt;
Die Chocolat Frey AG verfolgt jeden Produktionsprozess um die Qualitätsanforderungen selber kontrollieren zu können. Die Kakaobohnen stammen zu einem grossen Teil aus Westafrika, vorwiegend [[Ghana]], aber auch aus [[Südamerika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt produziert die Chocolat Frey AG 2400 verschiedene Artikel,&amp;lt;ref name=&amp;quot;facts&amp;quot; /&amp;gt; darunter verschiedenste Schokoladentafeln (massive und gefüllte), Riegel (Blox, Risoletto, Branches und Frey d&amp;#039;Or), Truffes, [[Praline]]n, aber auch ein breites Sortiment an Kaugummis. Für spezielle Events wie Ostern oder Weihnachten werden saisonale Produkte angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tafelschokolade: Mit der &amp;#039;&amp;#039;Milch extra fein&amp;#039;&amp;#039; produziert die Chocolat Frey AG seit vielen Jahren eine der meistverkauften Schokoladen der Schweiz. Ebenfalls von Bedeutung sind die &amp;#039;&amp;#039;Giandor&amp;#039;&amp;#039; und die Premium-Linie [[commons:File:Suprême Lait Noisettes.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Suprême&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
* [[Militärschokolade (Schweiz)|Schweizer Militärschokolade]], hierbei ist Chocolat Frey AG einer von mehreren Herstellern für die [[Schweizer Armee]].&lt;br /&gt;
* [[Praline]]n: Linie [[commons:File:Prestige hell und dunkel.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Prestige&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Schokoladendragées&lt;br /&gt;
* [[Schokoriegel]]&lt;br /&gt;
* [[Schokokuss|Schokoladen-Schaumküsse]]&lt;br /&gt;
* Oster- und Weihnachtsspezialitäten: Heute stellt die Chocolat Frey AG neben Ostereiern und anderen Osterartikeln jährlich über 7 Millionen Osterhasen zwischen 18 und 1400 Gramm Gewicht her (insgesamt rund 2500 Tonnen).&lt;br /&gt;
* [[commons:File:Schokolade Halbfabrikat.jpg|Schokoladen-Halbfabrikate]]&lt;br /&gt;
* [[Kaugummi]]: Seit 1974 produziert Chocolat Frey AG Kaugummis für [[Migros]] (Skai, Ice Tea Peach Gum, Vanille Gum, Candida und Fruity Fresh) und verschiedene Private Label-Anbieter im In- und Ausland. Die lange Erfahrung und Kontinuität zeichnen die Kaugummi-Division aus. Mit rund 90 Mitarbeitenden ist sie die einzige Kaugummi-Herstellerin in der Schweiz, hat ihr Geschäft aber stark international ausgerichtet. Entsprechend ist Chocolat Frey eine der grössten Private Label Kaugummi-Produzentinnen in Europa. Seit 1988 werden ausschließlich zuckerfreie Kaugummiprodukte produziert.&amp;lt;br /&amp;gt;Chocolat Frey AG bietet seit 2015 eine Weltneuheit, denn unter [http://www.myskai.ch/ www.myskai.ch] können Kaugummis personalisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit ==&lt;br /&gt;
Das Nachhaltigkeitsverständnis der Chocolat Frey AG basiert auf dem [[Drei-Säulen-Modell (Nachhaltigkeit)|Drei-Säulen-Modell]]. Nachhaltige Entwicklung kann nur erreicht werden, wenn ökonomische, ökologische und soziale Kriterien entlang der gesamten Lieferkette gleichermassen berücksichtigt werden. &lt;br /&gt;
Seit 2011 bezieht die Chocolat Frey AG Kakao aus dem internationalen [[UTZ Certified|Programm UTZ Certified]], das den Anbau von Kakao nach sozial- und umweltverträglichen Kriterien fördert.&lt;br /&gt;
Dank der Nutzung von [[Fernwärme]] anstelle von [[Erdöl]], entsprechender baulicher Massnahmen, Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeitenden und einem konsequenten Controlling konnte der Energieverbrauch in den letzten Jahren um fast einen Viertel gesenkt und damit auch der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoss wesentlich reduziert werden. Die Chocolat Frey AG wurde deshalb von der Umweltagentur der Wirtschaft für ihre freiwilligen Anstrengungen zum Klimaschutz mit dem Zertifikat «CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-reduzierter Betrieb» ausgezeichnet. Als logische Konsequenz aus den seit längerer Zeit eingeführten Umweltmassnahmen erlangte das Unternehmen 2008 dann auch das Umweltzertifikat nach [[ISO 14001|ISO-Norm 14001]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISO 14001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement ===&lt;br /&gt;
Mit ihrem Engagement im [[SOS-Kinderdorf]] in [[Ghana]] unterstützt die Chocolat Frey AG elternlose und verlassene Kinder. Im Jahr 2007 hat das Unternehmen den Bau eines von heute zwölf Familienhäusern im SOS-Kinderdorf in [[Asiakwa]] finanziert und stellt seither die jährlichen Betriebskosten dieses Hauses sicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Asiakwa&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sos-kinderdorf.ch/helfen-sie-mit/unternehmen-als-partner |titel=Kooperationspartner-SOS Kinderdorf |zugriff=12. März 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im April 2008 in Betrieb genommen und bietet zurzeit zehn Kindern ein familiäres Umfeld mit einer SOS-Mutter als Bezugsperson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chocolat Frey AG}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chocolatfrey.ch/ Website der Chocolat Frey AG]&lt;br /&gt;
* [https://www.myfrey.ch Online-Shop der Chocolat Frey AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Migros}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kanton Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migros]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchs AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1887]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FFA P-16</name></author>
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