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		<title>Vitalienbruder am 4. Januar 2023 um 18:26 Uhr</title>
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Zudem war das Klima ein paar Grad wärmer als heute. In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem [[Archäologie|Archäologen]] Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der [[Mittelsteinzeit]]“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Marschenlandschaft &lt;/del&gt;verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im [[Golfstrom]] merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. Es gab wohl Tausende von Toten. Ursache war ein gewaltiger Landrutsch unter Wasser am Rand von [[Norwegen]]s [[Kontinentalshelf]]. Danach wurde das Doggerland vergessen und war nur noch eine Legende. Das änderte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. Coles die ersten Ergebnisse ihrer Forschungen und initiierte das &#039;&#039;Doggerland-Forschungsprojekt&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Doggerbank.PNG|thumb|360px|Karte von Doggerland]]  &#039;&#039;&#039;Doggerland&#039;&#039;&#039; bildete bis zum Meeresanstieg nach Ende der [[Weichsel-Kaltzeit|letzen Kaltzeit]] eine zusammenhängende Landmasse zwischen den [[Großbritannien|Britischen Inseln]] und Kontinental[[europa]]. Wo sich heute Wassermassen erstrecken, lagen einst blühende Graslandschaften. 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Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. Coles die ersten Ergebnisse ihrer Forschungen und initiierte das &#039;&#039;Doggerland-Forschungsprojekt&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem [[Archäologie|Archäologen]] Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der [[Mittelsteinzeit]]“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im [[Golfstrom]] merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. Es gab wohl Tausende von Toten. Ursache war ein gewaltiger Landrutsch unter Wasser am Rand von [[Norwegen]]s [[Kontinentalshelf]]. Danach wurde das Doggerland vergessen und war nur noch eine Legende. Das änderte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. 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		<author><name>Fmrauch</name></author>
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		<title>Vitalienbruder: /* Weblinks */</title>
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Sträucher boten Beeren und Haselnüsse. Zudem war das Klima ein paar Grad wärmer als heute. In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem [[Archäologie|Archäologen]] Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der [[Mittelsteinzeit]]“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im [[Golfstrom]] merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. Es gab wohl Tausende von Toten. Ursache war ein gewaltiger Landrutsch unter Wasser am Rand von [[Norwegen]]s [[Kontinentalshelf]]. Danach wurde das Doggerland vergessen und war nur noch eine Legende. Das änderte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. Coles die ersten Ergebnisse ihrer Forschungen und initiierte das &amp;#039;&amp;#039;Doggerland-Forschungsprojekt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem [[Archäologie|Archäologen]] Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Mittelsteinzeit“&lt;/del&gt;. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im [[Golfstrom]] merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. Es gab wohl Tausende von Toten. Ursache war ein gewaltiger Landrutsch unter Wasser am Rand von [[Norwegen]]s [[Kontinentalshelf]]. Danach wurde das Doggerland vergessen und war nur noch eine Legende. Das änderte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. 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Zudem war das Klima ein paar Grad wärmer als heute. In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem [[Archäologie|Archäologen]] Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Mittelsteinzeit]]“&lt;/ins&gt;. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im [[Golfstrom]] merklich. 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Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Golfstrom&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. Es gab wohl Tausende von Toten. Ursache war ein gewaltiger Landrutsch unter Wasser am Rand von [[Norwegen]]s [[Kontinentalshelf]]. Danach wurde das Doggerland vergessen und war nur noch eine Legende. Das änderte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als Fischer begannen, den Meeresgrund mit Schleppnetzen abzugrasen und präshistorische Werkzeuge und Knochen heraufholten. In den 1930er Jahren versuchten [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Ideologen dort eine Urheimat der [[Germanen]] zu lokalisieren. 1998 veröffentlichte Bryony J. Coles die ersten Ergebnisse ihrer Forschungen und initiierte das &#039;&#039;Doggerland-Forschungsprojekt&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem Archäologen Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der Mittelsteinzeit“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im Golfstrom merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. 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Zudem war das Klima ein paar Grad wärmer als heute. In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem Archäologen Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der Mittelsteinzeit“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im Golfstrom merklich. Bald darauf traf ein [[Tsunami]] mit einer ungefähr 20 Meter hohen Welle Doggerland und begrub vor circa 7500 Jahren alles unter Wasser. 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Zudem war das Klima ein paar Grad wärmer als heute. In einem Gebiet, das sich vermutlich von [[Schottland]] bis [[Dänemark]] zog und die [[Niederlande]] mit Nord[[deutschland]] und [[Großbritannien]] verband, lebten Jäger, Fischer und Sammler. Nach dem Archäologen Vincent Gaffney war Doggerland die „bewohnbarste Gegend Nordeuropas in der Mittelsteinzeit“. Als der Meeresspiegel vor circa 10.000 dann um bis zu zwei Meter pro Jahrhundert stieg, mussten die Doggerländer zusehen, wie sich ihre Heimat allmählich in eine Marschenlandschaft verwandelte. Eine Zeit lang konnten die Menschen noch auf Anhöhen wie die Doggerbank ausweichen, die aber bald zu Inseln wurden. Vor rund 8400 Jahren gelangte dann viel Eis aus dem [[Agassiz-See]] in [[Nordamerika]] ins Meer, und die Temperaturen in Doggerland sanken aufgrund von Störungen im Golfstrom merklich. 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		<author><name>Fmrauch</name></author>
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