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	<title>Oerlikon-Bührle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in PlusPedia</subtitle>
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		<title>FFA P-16: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;!--schweizbezogen--&gt; Die &#039;&#039;&#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon&#039;&#039;&#039; (WO), später &#039;&#039;&#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon, Bührle &amp; Co.&#039;&#039;&#039;, war ein Schweizer Unt…“</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (WO), später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon, Bührle &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein &lt;a href=&quot;/wiki/Schweiz&quot; title=&quot;Schweiz&quot;&gt;Schweizer&lt;/a&gt; Unt…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (WO), später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon, Bührle &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Schweiz]]er Unternehmen, welches 1906 als Abspaltung von der [[Maschinenfabrik Oerlikon]] entstand. Der [[Hauptsitz]] des Unternehmens befand sich ursprünglich in der Gemeinde [[Oerlikon]], seit 1934 ein [[Stadtviertel|Quartier]] der Stadt [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde um das Unternehmen herum die Oerlikon-Bührle Holding AG geschaffen, wodurch sich für das Unternehmen der Kurzname Oerlikon-Bührle durchsetzte. Nach tiefgreifender [[Restrukturierung]] und dem Verkauf diverser Kernbereiche im Jahr 1999 änderte die Holding im Januar 2000 ihren Namen in Unaxis, 2006 in [[OC Oerlikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marines aboard USS Enterprise (CV-6) manning 20 mm AA-gun.jpg|thumb|20-mm-Oerlikon-Flugabwehrkanone im Einsatz bei der [[United States Navy|US-Navy]] auf [[USS Enterprise (CV-6)]]  (Mai 1943)]]&lt;br /&gt;
Die 1906 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon&amp;#039;&amp;#039; (SWO) war 1923 von der &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Werkzeugmaschinenfabrik&amp;#039;&amp;#039; übernommen und so vor dem Konkurs bewahrt worden. Der Deutsche [[Emil Georg Bührle]], als Prokurist 1924 aus Magdeburg nach Oerlikon versetzt, baute in den wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahren mit der [[20-mm-Oerlikon-Kanone]] die Waffenherstellung zum Hauptgeschäft des Unternehmens aus und wurde 1929 Hauptanteilseigner der &amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon&amp;#039;&amp;#039;. Die Oerlikon-Kanone, anfänglich auch als [[Panzerabwehrkanone]] angeboten, wurde insbesondere aber als Flugzeug-[[Bordwaffe]] und leichte [[Flugabwehrkanone]] ein Exportschlager. Sie konnte bereits vor dem Krieg nahezu in die ganze Welt exportiert werden. Im Umfeld der Aufrüstung der 1930er Jahre forcierte Bührle den Waffensektor weiter und machte seine Firma zum führenden Schweizer Rüstungsunternehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1920er Jahre ===&lt;br /&gt;
Hauptabsatzländer im hart umkämpften und von den Rüstungsindustrien Frankreichs, Grossbritanniens und den USA mit Weltmarktanteilen von zwischen 76,9&amp;amp;nbsp;Prozent (1924) und 65,1&amp;amp;nbsp;Prozent (1929) beherrschten Markt waren zunächst vor allem aussereuropäische Nicht-Industriestaaten, die über keine eigene Rüstungsindustrie verfügten. Frankreich und England importierten in den 1920er Jahren praktisch keine Rüstungsgüter, grössere Import-Anteile von zwischen 2,5&amp;amp;nbsp;Prozent und 5&amp;amp;nbsp;Prozent der Welteinfuhren wiesen nur die Industrie-Länder Japan, Niederlande und die USA auf. Erst ab etwa Mitte der 1930er Jahre wurden im Zeichen der allgemeinen Aufrüstung auch die grossen Märkte der zukünftigen Gegner des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] für Importe geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsmaterialgeschäfte der WO standen in den Zwanziger- und Dreissigerjahren im Einklang mit der schweizerischen Aussen- und Sicherheitspolitik. Diese baute auf eine exportfähige Schweizer Rüstungsindustrie als Basis zur Versorgung der eigenen Armee und förderte den erfolgreichen Rüstungssektor auch aus Gründen der Arbeitsbeschaffung. Es bestanden für die Geschäfte der Schweizer Rüstungsindustrie und somit für die WO bis 1938 grundsätzlich weder innerstaatliche noch völkerrechtliche Einschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1930er Jahre ===&lt;br /&gt;
Das Exportverbot während des 1936 ausgebrochenen [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] wurde mit der Ausfuhr über [[Mexiko]] umgangen. In den Medien wurden Meldungen über Lieferungen von Oerlikon-Waffen an das republikanische Spanien publiziert. Nach [[Abessinien]] lieferte die WO 1935 bis kurz vor Inkrafttreten des Waffenausfuhrverbots Maschinenkanonen. Auch später sollen von der WO des E. G. Bührle angeblich Waffen in das von Italien angegriffene Land geschmuggelt worden sein. In der Schweiz vertrat Bührle Abessinien als [[Generalkonsulat|Generalkonsul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch erzielte die Firma 1929 mit einem Grossauftrag von über 100 Kanonen in China. Beliefert wurden in Europa, wo der Marktzutritt bei den Grossmächten bis zur forcierten Aufrüstung im Gefolge des [[Anschluss Österreichs|Anschlusses von Österreich]] und der [[Sudetenkrise]] schwierig blieb, vor allem kleinere Staaten wie die baltischen Staaten, die Tschechoslowakei und Griechenland. Zu wirklichen Grossaufträgen und -lieferungen kam es infolge der massiven Aufrüstungen 1938 nach Frankreich, Holland und England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 war man mit der Schweiz im Geschäft. In Frankreich, in Deutschland, in Italien, in Japan und in England kam es zu Zusammenarbeitsversuchen (1932/33 mit [[Hispano-Suiza]], Frankreich), zur Zusammenarbeit (1932/33 mit [[2-cm-FlaK Scotti|Scotti]], Italien), zu Lizenzvergaben (1936 an Deutschland und Japan, 1939 an GB) und Firmen-Beteiligungen (1934 bis 1939 an der [[Ikaria Gesellschaft für Flugzeugzubehör]] mbH in Berlin; Hersteller der 20-mm-Maschinenkanone [[MG FF]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren stieg die Firma zur grössten privaten Rüstungsherstellerin der Schweiz auf und beschäftigte 1939 über 2&amp;#039;000 Personen. Ab Ende des Jahrzehnts hatte in der Schweizer Wirtschaft die WO als Arbeitgeberin für Zulieferanten eine bedeutende Position inne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 gründet Bührle mit Partnern die [[Pilatus Aircraft|Pilatus-Flugzeugwerke (Pilatus Aircraft)]] in [[Stans]]. Die Diversifikationsstrategie Emil G. Bührles erfolgte zur Risikominderung einerseits in den zivilen Sektor und andererseits in den Aufbau der Flugzeugwerke Pilatus. Die Pilatus-Werke erreichten während des Krieges infolge der schwierigen Rahmenbedingungen keine nennenswerte Produktion. Hauptauftraggeber der WO waren bis zur [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Kapitulation Frankreichs]] im Juni 1940 die alliierten Länder – an der Spitze Grossbritannien und Frankreich. Diese Länder platzierten in Oerlikon für fast 250&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken Bestellungen. Zu deren Erfüllung mussten aus Rücksicht auf die Politik des [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrates]] sogar dringende Bedürfnisse der [[Schweizer Armee]] nach 20-mm-Oerlikon-Kanonen zurückgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Bührle 1937 [[Schweizer]] geworden war, verdrängten die deutschen Behörden im Rahmen ihrer Autarkiepolitik ihn bis 1939 gezielt aus seiner Beteiligung an der Berliner Ikaria-Gesellschaft. Sowohl Italien als auch Deutschland verfügten bei Kriegsausbruch bereits seit Jahren über eigene leistungsfähige Produzenten von 20-mm-Geschützen ([[Mauser (Waffenhersteller)|Mauser]], [[Rheinmetall]], [[Breda (Maschinenbau)|Breda]]). Erst ab Sommer 1940 lieferte die WO im Einklang mit der bundesrätlichen Politik und auf Druck der Schweizer Handelsdelegation auch 20-mm-Kanonen an die [[Achsenmächte]]. Übereinstimmend beurteilt die Forschung heute &amp;lt;!--wann ist heute?--&amp;gt; die – später von Bundesrat Kobelt zwar bestrittene – Aufforderung des Bundes an E. G. Bührle zur Lieferung an Deutschland als Verletzung des Neutralitätsrechtes. Die Schweiz war von Nazi-Deutschland nach der Eroberung Frankreichs und vollständigen faschistischen Umzingelung unter Druck gesetzt worden, sämtliches für das Ausland produzierte Kriegsmaterial an die Achsenmächte zu liefern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fink&amp;quot; /&amp;gt; Diese traten aus Sicht der WO bei den nun anlaufenden Geschäften teilweise in die nicht mehr erfüllbaren Lieferkontrakte mit England und Frankreich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lieferungen an die Achsenmächte ====&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das 20-mm-Oerlikon-Geschütz das Hauptausfuhrprodukt an die [[Achsenmächte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kupper&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschäftstätigkeit der WO mit den Ländern der Achse – Deutschland, Italien und Rumänien – erreichte in den Jahren 1940 bis 1944 einen Gesamtumfang von 543,4&amp;amp;nbsp;Millionen Schweizer Franken (teuerungsbereinigt heute ungefähr 2 Milliarden Fr.) und umfasste die Lieferung von 7’013 Stück 20-mm-Kanonen, 14&amp;#039;758&amp;#039;489 Schuss Munition, 12&amp;#039;520 Ersatzrohren und 40&amp;#039;092 Magazinen. Was 1943 und 1944 bestellt und produziert wurde, gelangte allerdings auf Grund der Entwicklung der Bewilligungspraxis und der Kriegslage teilweise nicht mehr zur Auslieferung. Was ausgeliefert wurde, wurde vom deutschen [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] indessen als „Schlüssellieferungen“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle| url=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&amp;amp;id=1803 | titel=D. Haller: Zwischen Unternehmertum, Politik und Überleben | hrsg=H-Soz-u-Kult für &amp;#039;&amp;#039;Clio-online-Historisches Fachinformationssystem e.V.&amp;#039;&amp;#039; | autor=Patrick Kupper, Institut für Geschichte, ETH Zürich | zugriff=27. Juni 2010 | seiten=233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die WO befand sich ab 1944 infolge von Schwarzen Listen der [[Alliierte]]n und infolge offener Forderungen aus unvollständig abgewickelten Kontrakten (Deutschland, Italien) gegenüber allen ehemaligen Kriegsparteien in einer schwierigen Lage. In der durch das Waffenausfuhrverbot seit Herbst 1944 für die WO und ihre Arbeitnehmerschaft katastrophalen Situation war es Emil G. Bührle persönlich, welcher die WO samt Belegschaft mit Hilfe seines persönlichen Vermögens während rund fünf Jahren über Wasser hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1946 erfolgte die Gründung der Gerätebauanstalt in [[Balzers]]. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung dünner Schichten und begründete so die Kerntechnologie der heutigen Unaxis. Oerlikon-Contraves entwickelte die [[SNORA- und SURA-D-Raketen]], [[Lenkwaffe RSA]], das [[Lenkwaffensystem RSC/D]], die [[Lenkwaffe RSE Kriens]] und die Höhenforschungsrakete [[Zenit (Höhenforschungsrakete)|Zenit]]. Im Bereich Panzerabwehrlenkwaffen wurde die [[Oerlikon-Contraves Mosquito]] entwickelt. 1957 folgten eine Geschäftsentwicklung in Richtung Vakuumtechnologie und ein erstes Produktionswerk für Prozesssysteme in [[Trübbach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1964 war Oerlikon-Contraves in der Raumfahrt tätig; das Unternehmen war an der Entwicklung des europäischen Satelliten [[European Space Research Organisation|ESRO-1]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://emits.sso.esa.int/emits-doc/industry/ombudsman_new.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die 1967 zum ersten mal gestartete Höhenforschungsrakete [[Zenit (Höhenforschungsrakete)|Zenit]] war ein Produkt des Weltraum-Engagements.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Zellmeyer: &amp;#039;&amp;#039;A Place in Space: The History of Swiss Participation in European Space Programmes, 1960–1987.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Beauchesne, 2008, ISBN 2701015324, S.&amp;amp;nbsp;136&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 erfolgte die Schaffung der Oerlikon-Bührle Holding AG und die Notierung an der [[Schweizer Börse]]. Drei Jahre später integrierte der Konzern die Balzers AG. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===«Bührle-Affäre» der 1960er Jahre===&lt;br /&gt;
Zwischen 1963 und 1968 verletzte der Konzern, damals mit ca. 2&amp;#039;000 Angestellten einer der grössten Arbeitgeber der Schweiz, die Ausfuhrverbote des Bundesrates für Kriegsmaterial, indem er die in Konflikte verwickelten Länder [[Nigeria]], [[Südafrika]], [[Malaysia]], [[Israel]], [[Saudi-Arabien]], [[Ägypten]] und [[Libanon]] mit Waffen belieferte. Die nötigen Ausfuhrbewilligungen erlangte Oerlikon-Bührle mit Gesuchen, die falsche Bestimmungsländer angaben. Diese Praxis wurde 1968 publik, nachdem Medien über Oerlikon-Kanonen im nigerianischen Bürgerkrieg berichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ 3.11.2014&amp;quot;&amp;gt;Lea Ingber: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Kanonen für Nigeria: Die Bührle-Affäre rückt 1968 die Ausfuhr von Kriegsmaterial ins politische Scheinwerferlicht&amp;#039;&amp;#039;, [[NZZ]] vom 3. November 2014, S.&amp;amp;nbsp;8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurden Dieter Bührle und drei Mitangeklagte zu bedingten Gefängnisstrafen zwischen 8 und 18 Monaten und einer Busse von 200&amp;#039;000 Franken verurteilt. Der Schaden für den Konzern blieb aber gering, weil der Bundesrat Bührle zwar die Kriegsmaterialproduktionsbewilligung entzog, sie aber der Oerlikon-Bührle-Gruppe wieder übertrug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ 3.11.2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der sich aus den Medienberichten ergebenden Affäre musste Bundespräsident [[Willy Spühler]] zugeben, dass den Behörden schon seit Monaten Informationen über illegale Waffenexporte vorgelegen hatten. Als politische Konsequenz wurde 1969 eine Volksinitiative zum Verbot des Kriegsmaterialexports eingereicht, die 1972 mit 49,8 % Ja-Stimmen und dem klaren Ständemehr abgelehnt wurde. Als indirekter Gegenvorschlag trat 1973 eine restriktivere Waffenexportgesetzgebung in Kraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ 3.11.2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ende des Kalten Krieges===&lt;br /&gt;
Die Oerlikon-Bührle-Gruppe beschäftigte 1980 rund 37&amp;#039;000 Mitarbeiter, der Höchststand in der Geschichte des Konzerns. 1991 zwangen Misserfolge im Bereich von [[ADATS]] und das Ende des Kalten Krieges zum Entscheid zur Fokussierung auf Technologie, Verbrauchsgüter und Kundenservice. 1994 übernahm Oerlikon-Bührle die in der Vakuumtechnik tätige Leybold-Gruppe und fusionierte sie mit Balzers zu Balzers &amp;amp; Leybold, dem führenden Unternehmen für Dünnschichttechnologie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 fokussierte der Konzern auf ausgewählte Technologiesektoren und veräusserte den [[Rüstung]]sbereich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oerlikon Contraves Defence&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an die deutsche [[Rheinmetall|Rheinmetall DeTec]] – heute &amp;#039;&amp;#039;Rheinmetall Air Defence AG&amp;#039;&amp;#039; – und den [[Schuh]]hersteller [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]] an die US-amerikanische [[Texas Pacific Group]]. Die Raumfahrtsparte wurde als Contraves Space rechtlich selbständig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mkmk.ch/pdf/Le_Bourget.pdf Präsentation der Contraves Space AG&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oerlikon-Bührle Immobilien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; AG wurde an die [[Allreal Holding]] verkauft und firmiert seither als Allreal Generalunternehmung AG. Im Januar 2000 erfolgte die Umbenennung des Oerlikon-Bührle-Konzerns in Unaxis und im September 2006 die erneute Umbenennung auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[OC Oerlikon]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; AG. Im gleichen Zuge wurde Contraves Space in Oerlikon Space umbenannt. 2009 erwarb [[RUAG]] die Oerlikon Space.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.ruag.com/Space/Space_Home/Space_Division/History |wayback=20140714125015 |archiv-bot=2018-05-17 15:30:17 InternetArchiveBot }} Geschichte der RUAG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]]&lt;br /&gt;
* [[Oerlikon Balzers|Gerätebauanstalt Balzers]]&lt;br /&gt;
* [[Contraves]] AG&lt;br /&gt;
* [[Ikaria Gesellschaft für Flugzeugzubehör]] mbH, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Franz Brozincevic (Fahrzeughersteller)]]&lt;br /&gt;
* [[Pilatus Aircraft|Pilatus-Flugzeugwerke AG]], Stans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Contraves Space]]&lt;br /&gt;
* [[Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Heller: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Unternehmertum, Politik und Überleben. Emil G. Bührle und die Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon, Bührle &amp;amp; Co. 1924–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Huber, Frauenfeld 2002, ISBN 3-7193-1277-1.&lt;br /&gt;
* Peter Hug: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Rüstungsindustrie und Kriegsmaterialhandel zur Zeit des Nationalsozialismus. Unternehmensstrategien – Marktentwicklung – politische Überwachung&amp;#039;&amp;#039;. Chronos, Zürich 2002(= Veröffentlichungen der UEK, Bd.&amp;amp;nbsp;11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oerlikon Contraves}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinmetall-detec.de/index.php?lang=2&amp;amp;fid=343 Oerlikon Contraves AG]&lt;br /&gt;
* {{HLS|41808|Oerlikon-Bührle|Autor=Thomas Gmür}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/uebersicht/immer-wieder-neu-erfunden-1.17248398 Immer wieder neu erfunden.] In: [[NZZ am Sonntag]] vom 18. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;fink&amp;quot;&amp;gt;Jürg Fink: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz aus Sicht des Dritten Reiches, 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; 1985, S.&amp;amp;nbsp;145&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Kupper&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle| url=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&amp;amp;id=1803 | titel=D. Haller: Zwischen Unternehmertum, Politik und Überleben | hrsg=H-Soz-u-Kult für &amp;#039;&amp;#039;Clio-online-Historisches Fachinformationssystem e.V.&amp;#039;&amp;#039; | autor=Patrick Kupper, Institut für Geschichte, ETH Zürich | kommentar=Kurze Rezension aus dem Buch von Daniel Heller | zugriff=27. Juni 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeugmaschinenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1906]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ja:ユナクシス]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FFA P-16</name></author>
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