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	<title>Schweizerische Rettungsflugwacht - Versionsgeschichte</title>
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		<title>FFA P-16 am 9. November 2018 um 15:08 Uhr</title>
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		<updated>2018-11-09T15:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>FFA P-16</name></author>
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		<title>FFA P-16: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;!--schweizbezogen--&gt; Das Logo der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega Datei:Rega davinci.jpg|mini|Der 2009 neu eingefüh…“</title>
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		<updated>2018-06-10T00:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt; &lt;a href=&quot;/wiki/Datei:Rega-New-Logo.png&quot; title=&quot;Datei:Rega-New-Logo.png&quot;&gt;mini|Das Logo der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega&lt;/a&gt; Datei:Rega davinci.jpg|mini|Der 2009 neu eingefüh…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rega-New-Logo.png|mini|Das Logo der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rega davinci.jpg|mini|Der 2009 neu eingeführte Gebirgs-Rettungshelikopter AgustaWestland A109S Grand Da-Vinci bei der Basis Erstfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ec145 REGA.jpg|mini|Rega-Helikopter des Typs [[MBB/Kawasaki BK 117|EC 145]] vom Stützpunkt Dübendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inside a REGA Agusta A109SP Da Vinci Rescue Ambulance.jpg|mini|Innenansicht eines Agusta A109SP „Da Vinci“ der Rega]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;Garde Aérienne Suisse de Sauvetage (Rega)&amp;#039;&amp;#039;}}, {{itS|&amp;#039;&amp;#039;Guardia Aerea Svizzera di Soccorso (Rega)&amp;#039;&amp;#039;}}, {{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Guardia aviatica svizra da salvament (Rega)&amp;#039;&amp;#039;}}, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;Swiss Air-Rescue (Rega)&amp;#039;&amp;#039;}}), ist eine gemeinnützige private [[Stiftung (Schweiz)|Stiftung]] für [[Luftrettung]] in der [[Schweiz]], die 1952 von Mitgliedern der [[Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft|Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft]] gegründet wurde und ihren Sitz am [[Flughafen Zürich]] hat. In der Schweiz kann die Hilfe der Rega über die Alarmnummer 1414 oder über [[Notruf#Notruf per Funk|Funk]] angefordert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rega bildet ein Glied der [[Rettungskette Schweiz]] (Swiss Rescue). Sie beschäftigt 342 Personen (2015) und arbeitete im Jahr 2015 15&amp;#039;053 organisierte Einsätze ab.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.rega.ch/de/ueber-uns/in-kuerze.aspx&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre [[Abkürzung]] «Rega» ist ein [[Akronym]] aus den Wörtern «&amp;#039;&amp;#039;Re&amp;#039;&amp;#039;ttungsflugwacht» und «&amp;#039;&amp;#039;Ga&amp;#039;&amp;#039;rde aérienne».&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rega.ch/de/ueber-uns/faq.aspx?kid=52&amp;amp;gid=138#Frage15&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1968 bis 2013 hatte die Rega das [[ZEWO]]-Gütesiegel für gemeinnützige Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013_32/artikel/die-rega-verliert-ihr-guetezeichen-die-weltwoche-ausgabe-322013.html &amp;#039;&amp;#039;Die Rega verliert ihr Gütezeichen&amp;#039;&amp;#039;], Die Weltwoche, Ausgabe 32/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rega hatte 2017 3,436 Millionen Gönner, dies entspricht über 40 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.rega.ch/de/ueber-uns/in-kuerze.aspx |titel=Die Rega in Kürze |werk=rega.ch |hrsg=Rega |datum= |zugriff=2018-05-20 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 27. April 1952 waren die Mitglieder der SLRG im «Hotel Bären» in [[Twann]] am [[Bielersee]] zur Jahresversammlung zusammengekommen. Der Mediziner Rudolf Bucher setzte sich dafür ein, dass von der Lebensrettungs-Gesellschaft ein Zweig abgetrennt werden sollte, der sich auf die Rettung aus der Luft spezialisieren sollte. Mit der Zustimmung der Versammlung war die Schweizerische Rettungsflugwacht (SRFW) gegründet und damit das moderne, organisierte Flugrettungswesen geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luftfahrt.ch/rega/geschichte/index.html luftfahrt.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1940er-Jahre ===&lt;br /&gt;
* 1946 retteten die Schweizer Militärpiloten Victor Hug und Pista Hitz mit Flugzeugen des Typs [[Fieseler Storch]] nach dem [[Flugzeugabsturz auf dem Gauligletscher]] die Passagiere und die Besatzung der abgestürzten amerikanischen [[Douglas DC-3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1950er-Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Geiger 1958.jpg|mini|Hermann Geiger, vermutlich 1958 bei der Freilassung eines jungen Steinbocks im Raum Engadin nach dem Transport im Helikopter HB-XAU. Dieser Helikopter war das Geschenk des [[Verband Schweizerischer Konsumvereine|Schweizerischen Konsumvereins]].]]&lt;br /&gt;
* 1951–1952: Der St. Moritzer Hotelier Fredy Wissel und der Walliser Pilot [[Hermann Geiger (Pilot)|Hermann Geiger]] begannen mit der Erprobung der Gletscherlandetechnik mit Skiflugzeugen.&lt;br /&gt;
* Am 27. April 1952 gründete der Arzt Rudolf Bucher mit einer Handvoll Pionieren innerhalb des SLRG die Rega. Die ersten Retter wurden in Abingdon ([[England]]) von der [[Royal Air Force]] als Rettungs-Fallschirmspringer ausgebildet. Diese sprangen mit Rettungsmaterial und wenn nötig mit Lawinenhunden zu den Verletzten in unwegsames Gelände.&lt;br /&gt;
* Im Oktober 1952 landete Hermann Geiger das mit einziehbaren Metallskis ausgerüstete Gletscherflugzeug [[Piper Super Cub]]  auf dem Blüemlisalpgletscher.&lt;br /&gt;
* Im Dezember 1952 flog der Pilot Sepp Bauer in Davos mit einer Hiller 360 den ersten Helikopter-Rettungseinsatz. Der Helikopter wurde mittels darunter montiertem Ballonkorb zum Transporter der Verletzten. Es waren weltweit die ersten Transporte mit Unterlast.&lt;br /&gt;
* Im Februar 1957 schenkte der Schweizerische Konsumverein der SLRG/SRFW einen Helikopter vom Typ [[Bell 47]] J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960er-Jahre ===&lt;br /&gt;
* 1960 wurde die Rega unter [[Fritz Bühler (Unternehmer)|Fritz Bühler]] neu organisiert und von der SLRG (Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft) losgelöst. Ab 1960 begannen ebenfalls die ersten Repatriierungsflüge für im Ausland erkrankte Schweizer mit einer [[Piaggio P.166]].&lt;br /&gt;
* Am 1. März 1965 wurde die Rega gemäss [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesratsbeschluss]] zur Hilfsorganisation des [[Schweizerisches Rotes Kreuz|Schweizerischen Roten Kreuzes]] ernannt.&lt;br /&gt;
* 26. August 1966: Hermann Geiger verunglückt tödlich in der Platzrunde von Sion bei einem Zusammenstoss mit einem anderen Flugzeug.&lt;br /&gt;
* Im September 1966 fand das erste internationale Helikopter-[[Tagung|Symposium]] der Rettungsflugwacht auf dem [[Eigergletscher]] statt. Das Rettungs-Tau und das Horizontalnetz zur Bergung von Verletzten in Geländen ohne Landungsmöglichkeit wurde eingeführt.&lt;br /&gt;
* 1968 nahm die Rega ihren ersten Helikopter in Betrieb, der von einer [[Turbine]] angetrieben wurde: Es handelte sich um einen [[Bell 206]] A Jet Ranger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970er-Jahre ===&lt;br /&gt;
* 1970 kaufte die Rega eine [[Cessna 414]] mit Druckkabine für die Repatriierungsflüge. Ebenfalls in diesem Jahr wurden anlässlich des 2. Internationalen Helikopter-Symposiums in der [[Eiger-Nordwand]] Retter mittels einer Seilwinde vom schwebenden Helikopter in der Wand abgesetzt.&lt;br /&gt;
* 1971 erhielt die Rega den ersten ausschliesslich aus Gönnergeldern finanzierten Helikopter, eine [[SA-319 Alouette III|SE 316 Alouette III]]. Im gleichen Jahr wurden zum ersten Mal zwei deutsche Alpinisten mit der Seilwinde direkt aus der Eigernordwand gerettet.&lt;br /&gt;
* 1972: Der „Babyhelikopter“, eine [[Bölkow Bo 105]] C, wurde auf dem Dach des [[Kinderspital Zürich]] stationiert. Der Helikopter erhielt diesen Namen, weil er häufig für den Transport von Risiko-Neugeborenen eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
* 1973 wurde der erste zivile [[Rettungsflugzeug|Ambulanzjet]], ein [[Learjet 24]] D, gekauft. Er wurde auf den Namen [[Henri Dunant]] getauft.&lt;br /&gt;
* Die Rega erteilte 1976 den Auftrag zur Erstellung des ersten privaten gesamtschweizerischen Funknetzes.&lt;br /&gt;
* 1977 wurde erstmals eine westliche Rettungsorganisation im [[Ostblock]] tätig. Die Rega flog im März nach [[Bukarest]], um Opfer des [[Erdbeben von Vrancea 1977|Erdbebens von Vrancea]] zu retten. Ebenfalls 1977 gelang die erste Direktrettung von zwei Alpinisten aus der „Rampe“ der Eigernordwand. Dieses Unternehmen galt bislang als unmöglich.&lt;br /&gt;
* 1979 wurde die Stiftung „Schweizerische Rettungsflugwacht“ eingerichtet. Diese übernahm die Aktiven und Passiven des bisherigen Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1980er-Jahre ===&lt;br /&gt;
* 1980 spielt sich über dem Flugplatz Yverdon die wohl spektakulärste Rettungsaktion in der Geschichte der Rega ab. Der Fallschirm eines Fallschirmspringers hatte sich im Heckrad des Absprungflugzeuges verfangen. Die Crew eines Rega-Helikopters befreite ihn während des Fluges. Der Fallschirmspringer kann mit dem Notfallschirm sicher landen.&lt;br /&gt;
* Das Schweizerische Rote Kreuz nahm die Rettungsflugwacht 1981 als „Korporativmitglied“ auf. Ebenfalls in diesem Jahr beschliessen das Schweizerische Katastrophenhilfskorps, der Schweizer Verein für Katastrophenhunde, das Bundesamt für Luftschutztruppen und die Rega, bei Erdbebenkatastrophen künftig gemeinsam als &amp;#039;&amp;#039;Rettungskette Schweiz&amp;#039;&amp;#039; Soforthilfe zu leisten.&lt;br /&gt;
* Die erwähnte Rettungskette kommt nach einem Erdbeben in Nordjemen 1982 erstmals zum Einsatz.&lt;br /&gt;
* Der Rega wird 1984 in [[Neu-Delhi]] das [[Lindbergh-Diplom]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Rega-Direktor Bühler wird 1985 in [[Glasgow]] der „[[Order of St. John]]“ verliehen.&lt;br /&gt;
* Die Rega kann im selben Jahr den 1&amp;#039;000&amp;#039;000. Gönnerausweis ausstellen.&lt;br /&gt;
* Die Rega rüstet 1987 als erste zivile Organisation der Welt alle Helikopter mit dem [[Nachtsichtgerät]] ANVIS aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990er-Jahre ===&lt;br /&gt;
* Der Stiftungsrat beschloss 1993 das Rega-Center auf dem Flughafenareal in Zürich-Kloten zu bauen.&lt;br /&gt;
* Fredy Wissel starb 1994 fast 90-jährig in [[St. Moritz]]&lt;br /&gt;
* 1996 führte ein Rega-Einsatz das Rettungs-Team erstmals rund um die Welt. Der Flug dauerte 43 Stunden. Zwischenlandungen erfolgten in [[Maskat]], [[Bangkok]], [[Chabarowsk]], [[Anchorage]], [[Reading]], [[Faro]] und [[Valencia]].&lt;br /&gt;
* 1997 zog die Rega in das Rega-Center nach [[Kloten]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000er-Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zepper-BK 117-C2-(EC145)-SchweizerischeRettungsflugwacht.jpg|mini|Rega EC-145 im Einsatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rega spital solothurn aug2012.JPG|mini|Rega vor Spital Solothurn]]&lt;br /&gt;
* 2002 die Leitstelle [[Search and Rescue]] wurde von der Rega vom Bundesamt für Zivilluftfahrt übernommen.&lt;br /&gt;
* 50-Jahr-Feier im Rega-Center Kloten&lt;br /&gt;
* Die Flotte wurde mit der Beschaffung von drei Ambulanzjets [[Bombardier]] [[Challenger 604]] sowie fünf Eurocopter [[MBB/Kawasaki BK 117|EC 145]] grundlegend erneuert.&lt;br /&gt;
* 2009 wurde eine neue Version der Agusta, die „AgustaWestland A109S Grand Da-Vinci“, eingeführt. Die 11 Da Vincis ersetzen die seit 1992 im Einsatz stehenden Agusta A 109 K2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010er-Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rega Stockhorn.jpg|mini|Die Rega im Einsatz am Gipfel des [[Stockhorn]]s (2011)]]&lt;br /&gt;
* Am 3. Januar 2010 starb ein Notarzt nach einem Lawinenniedergang. Er war dabei, einen bereits geretteten Mann zu versorgen. Es war der erste Lawinentodesfall eines Besatzungsmitglieds der Rega.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rega.ch/de/medien/medienmitteilungen/detail.aspx?id=1770 Rega-Medienmitteilung vom 3. Januar 2010], abgerufen am 3. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach jahrelangen Tests kann die Rega seit Juli 2011 die Landeplattform des Berner [[Inselspital]]s satellitengestützt anfliegen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Schweizer Helikopterrettung: Rettungshelikopter können nun geschlossene Wolken- oder Nebeldecken von oben nach unten durchstossen und schwer verletzte oder erkrankte Patienten auf direktem Weg ohne Zeitverlust in ein Zentrumsspital fliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rega.ch/de/aktuell/aktuelles/detail.aspx?id=2314 Aktuelles der Rega] vom 27. Juli 2011, abgerufen am 29. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Durchschnitts- oder Max-Werte? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Rega-Rettungshelikopter befindet sich fünf Minuten nach Alarmierung in der Luft und innerhalb von 15 Minuten am Unfallort irgendwo in der Schweiz. Das Gleiche gilt auch für den Kanton Wallis, wo die Luftrettung durch die Rega-Partner [[Air Glaciers]] und [[Air Zermatt]] betrieben wird. Zur Standardbesatzung gehört ein Pilot, ein Arzt sowie ein diplomierter Rettungssanitäter. Die Kosten werden je nach Einsatz von den [[Unfallversicherung (Schweiz)|Unfall-]] oder [[Krankenversicherung in der Schweiz|Krankenversicherungen]] getragen. Für ihre Gönner übernimmt die Rega jene Kosten, die nicht durch eine Versicherung gedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rega transportiert nicht nur verletzte Menschen, sondern im Rahmen der Hilfe für Bergbauern häufig auch verletzte oder tote Kühe und auch Tiere, die beispielsweise infolge Schneefall ihre Alpweiden nicht mehr selbst verlassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den Anfängen der Rega hat sich die Flotte ständig dem neusten Stand der Technik angepasst: Ab 1955 stand eine [[Hiller UH-12|Hiller 12]], ab 1957 eine [[Bell 47]] J für die Rega im Einsatz; abgelöst später durch [[Bell 206|Bell Jet Ranger]]. Ab den 1970er Jahren bildeten über lange Zeit drei [[Bölkow Bo 105]] auf Flachlandbasen und 12 [[Aérospatiale SA-319|Alouette III]] auf Gebirgsbasen die Helikopterflotte der Rega. Ab 1992 wurden beide Typen durch die [[Agusta A109]] K2, einer speziellen Weiterentwicklung der Agusta A109 für den Rettungseinsatz, abgelöst. Auf den Flachlandbasen Lausanne, Bern, Basel und Zürich wurden die A109 K2 Ende 2003 durch neuere Helikopter des Typs [[Eurocopter]] [[MBB/Kawasaki BK 117|EC 145]] ersetzt, die auf den Basen im Alpenraum eingesetzten Agusta A109 K2 wurden zwischen 2008 und 2009 durch das Nachfolgemodell vom Typ [[Agusta A109|AgustaWestland A109S Grand Da-Vinci]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz international ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RCEvacFlight.JPG|mini|Rega-Jet im Einsatz nach dem [[Tōhoku-Erdbeben 2011|Tōhoku-Erdbeben]] in Japan (2011)]]&lt;br /&gt;
Bei medizinischen Problemen im Ausland kann jede Privatperson die Rega um Hilfe bitten. In der Einsatzzentrale macht sich dann ein Arzt aufgrund der Angaben vor Ort ein möglichst genaues Bild und entscheidet dann, ob und wie der Patient in die Schweiz zurückgeflogen wird. Schlechte medizinische Versorgung vor Ort oder ein voraussichtlich längerer Krankenhausaufenthalt sind dabei wichtige Entscheidungskriterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so genannte [[Rückholdienst#Auslandsrückholung|Repatriierung]] findet dann je nach Entscheidung mit einem Ambulanzflugzeug der Rega oder mit einem Linienflug statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich wurden für Repatriierungen Ambulanzflugzeuge des Typs Lear Jet 24D eingesetzt. Wie die Helikopterflotte wurde auch die Flugzeugflotte laufend modernisiert: Es folgten Bombardier Challenger CL-600, CL-601 und British Aerospace BAe 125-800B (Raytheon Hawker 800). Heute besteht die Flotte der Ambulanzflugzeuge aus drei modernen [[Bombardier Challenger 600#Challenger 604|Bombardier Challenger 604]], die ab 2018 durch drei neue Bombardier Challenger 650 ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rega.ch/pdf/medien/2015/Factsheet_Challenger650_de.pdf rega.ch Jahresmedienkonferenz] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flotte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Swiss Air Ambulance Bombardier Challenger 604 (CL-600-2B16) HB-JRA (21880668998).jpg|mini|Ambulanzjet Bombardier Challenger 604]]&lt;br /&gt;
Die Flotte besteht aus 18 Helikoptern und 3 [[Ambulanzjet]]s&lt;br /&gt;
* {{0}}6 [[MBB/Kawasaki BK 117|Eurocopter EC 145]] ([[Luftfahrzeugkennzeichen|Kennzeichen]]: &amp;#039;&amp;#039;HB-ZRA&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;HB-ZRF&amp;#039;&amp;#039;), stationiert auf den Mittellandbasen.&lt;br /&gt;
* 11 [[Agusta A109|AgustaWestland Da Vinci]] (Kennzeichen: &amp;#039;&amp;#039;HB-ZRN&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;HB-ZRY&amp;#039;&amp;#039;), stationiert auf den Gebirgsbasen.&lt;br /&gt;
* {{0}}3 [[Bombardier Challenger 600#Challenger 604|Challenger CL 604]] (Kennzeichen: &amp;#039;&amp;#039;HB-JRA&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HB-JRB&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;HB-JRC&amp;#039;&amp;#039;), stationiert im Rega-Center LSZH.&lt;br /&gt;
* {{0}}1 [[Eurocopter AS 350|Airbus Helicopters H125]] (Kennzeichen: &amp;#039;&amp;#039;HB-ZRJ&amp;#039;&amp;#039;), seit Ende 2016 zu Trainings- und Ausbildungszwecken mit Schwerpunkt Gebirgs- und Unterlastflug.&amp;lt;ref&amp;gt;1414 Das Magazin der Rega, Nr 87, 11.2016 Seite 7 und 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/fachleute/luftfahrzeuge/luftfahrzeugregister.html Luftfahrzeugregister Suchbegriff Schweizerische Luft-Ambulanz AG]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bestellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die drei Challenger CL 604 sollen ab 2018 durch drei Challenger 650 ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]]: [http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Rega-kauft-Jets-fuer-130-Millionen-Franken/story/11008161#mostPopularComment Rega kauft Jets für 130 Millionen Franken], abgerufen am 17. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei CL 604 sollen an die Schweizer Luftwaffe verkauft werden.Der älteste der 3 Jets, die HB-JRA wird als dauerhaftes Exponat an das [[Verkehrshaus der Schweiz]] verschenkt &amp;lt;ref&amp;gt; 1414  Das Magazin der REGA Nr.90 ,05,2018 Seite6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ab 2021 sollen zudem drei neue Rettungshelikopter des Typs [[AgustaWestland AW169|AW169-FIPS]] vom italienischen Hersteller [[AgustaWestland]] im Einsatz sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rega.ch/de/medien/medienmitteilungen/detail.aspx?id=2799 Meilenstein: Rega beschafft drei allwettertaugliche Rettungshelikopter vom Typ AW169-FIPS] Rega-Medienmitteilung vom 1. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die REGA hat sechs Airbus Helicopters H145 bestellt um die EC145 Flotte zu ersetzen. Der Einsatz des ersten H145 ist für den Frühsommer 2018 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Flugrevue 02/2017 Seite  8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige REGA Luftfahrzeugflotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Luftfahrzeuge der REGA ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bild&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Luftfahrzeug&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Herkunft&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Anzahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Version&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|In Gebrauch&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || [[Piaggio P.166]]  || {{ITA}} ||1 || P166 || 1961 - 1968|| auss dem Besitz eines REGA Vorstandmitglied&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || [[Cessna 414]] || {{USA}} ||1 || C141 ||  1970 -1974 || REGA beteiligte sich an den Betriebskosten dieser privaten Maschine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||[[Learjet 24]]|| {{USA}} ||1 ||1973 - 1977||LJ24D||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Gates Learjet 35A, REGA - Swiss Air Ambulance JP5993648.jpg|80px]]||[[Learjet 35]]|| {{USA}} ||2 ||1977 - 1988||LJ35||diese zwei Learjets wurden später an die Schweizer Luftwaffe verkauft&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||[[Bombardier Challenger 600]]|| {{CAN}} ||1 ||1982 - 1991||CL60|| Erster Langstreckenjet der REGA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:British Aerospace BAe 125-800B, Swiss Air-Ambulance JP6178472.jpg|80px]]||[[Hawker Siddeley HS.125]]|| {{GBR}} ||2 ||1988 - 2002||BAe125-800||ersetzen die Learjets&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||[[Bombardier Challenger 601]]|| {{CAN}} ||1 ||1992 - 2002||CL60||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Canadair Challenger 604 Swiss Air-Ambulance, ZRH Zurich (Zurich-Kloten), Switzerland PP1265092154.jpg|80px]] ||[[Bombardier Challenger 604]]|| {{CAN}} ||3 ||2002 - 2019||CL60|| 2 an die Luftwaffe, einer ins Verkehrshaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte der Rega ==&lt;br /&gt;
=== Rega-Center LSZH ===&lt;br /&gt;
Am nordöstlichen Rand des [[Flughafen Zürich|Zürcher Flughafens]] befindet sich das so genannte Rega-Center, der Hauptsitz der Schweizerischen Rettungsflugwacht. Der Hauptsitz umfasst unter anderem den [[Hangar]] für die Challenger-Ambulanzflugzeuge der Rega, die Unterhaltswerkstätte, die [[Einsatzzentrale]], Verwaltungsräumlichkeiten und die Infrastruktur für die Ausbildung; am Hauptsitz sind rund 150 Rega-Mitarbeiter beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einsatzbasis von Zürich ist aber nicht in Zürich-Kloten, sondern in Dübendorf. Vom Klotener Flughafen werden keine Helikoptereinsätze geflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helikopter-Basen der Rega ===&lt;br /&gt;
==== Dübendorf LSMD (Rega 1) ====&lt;br /&gt;
In Dübendorf befindet sich Rega 1, die älteste Basis der Rega. Ab 1968 flog die Rega Einsätze von einer Basis auf dem Flughafen Zürich, ab 1972 provisorisch vom Standort auf dem Kinderspital in der [[Zürich|Stadt Zürich]]. Seit Frühling 2003 verfügt Rega 1 über eine moderne Basis auf dem Gelände des [[Militärflugplatz Dübendorf|Militärflugplatzes Dübendorf]]. Pro Jahr fliegt Rega von der Zürcher Basis aus rund 1000 Einsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Basel LFSB (Rega 2) ====&lt;br /&gt;
Seit 1975 betreibt die Rega auf dem [[Flughafen Basel-Mülhausen]] eine Basis. Mehr als die Hälfte der Einsätze betreffen [[Baden (Südbaden)|Südbaden]] ([[Deutschland]]), rund zehn Prozent das [[Elsass]]. In der Schweiz deckt die Basler Basis die [[Nordwestschweiz]], den [[Jurasüdfuss]] und den [[Kanton Jura]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bern LSZB (Rega 3) ====&lt;br /&gt;
In [[Bern]] ist die Rega seit 1976 auf dem [[Flughafen Bern-Belpmoos]] stationiert. Bern ist eine so genannte Flachlandbasis; ihre Aktivitäten bestehen primär in Einsätzen bei [[Verkehrsunfall|Verkehrsunfällen]] sowie sekundär Verlegungen von Spital zu Spital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lausanne LSGL (Rega 4) ====&lt;br /&gt;
Seit 1981 fliegt die Rega ihre Einsätze im [[Genfersee]]gebiet von einer Basis in Lausanne aus. Pro Jahr finden ab [[Lausanne]] rund 1000 Einsätze statt, davon etwa ein Drittel mindestens teilweise in der [[Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Untervaz LSXU (Rega 5) ====&lt;br /&gt;
In [[Untervaz]] im Norden des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] befindet sich seit 1992 eine der jüngeren Rega-Basen, nachdem die Rega vorher ab 1976 den Flugplatz [[Bad Ragaz]] genutzt hatte. Ab Untervaz fliegt die Rega pro Jahr etwa 900 Einsätze, davon rund 300 für Wintersportunfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Locarno LSZL (Rega 6) ====&lt;br /&gt;
In der [[Magadinoebene]] im Zentrum des [[Kanton Tessin|Kantons Tessin]] ist die Rega seit 1980 am [[Aeroporto Cantonale di Locarno]] präsent. Das Einsatzgebiet umfasst den ganzen Kanton Tessin sowie Teile des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] und das [[Misox]]. Hinzu kommen immer wieder auch Einsätze im benachbarten Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St. Gallen LSXO (Rega 7) ====&lt;br /&gt;
Für Einsätze im [[Kanton St. Gallen]], im [[Kanton Thurgau]] sowie in den beiden [[Kanton Appenzell|Appenzeller Kantonen]] und im [[Fürstentum Liechtenstein]] verfügt die Rega seit 1984 über eine Basis in Winkeln zwischen [[Gossau SG|Gossau]] und [[St. Gallen]]. Häufig finden auch Einsätze in Deutschland und [[Österreich]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erstfeld LSXE (Rega 8) ====&lt;br /&gt;
Die Rega ist seit 1966 im [[Kanton Uri]] tätig, seit 1978 mit einer eigenen Basis in Erstfeld. [[Erstfeld]] ist eine so genannte [[Gebirge|Gebirgsbasis]]; im Sommer stehen Bergunfälle im Vordergrund, im Winter Einsätze für verunfallte Wintersportler. Hinzu kommt die Tierrettung im Rahmen der sommerlichen Alpbewirtschaftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samedan LSZS (Rega 9) ====&lt;br /&gt;
Im [[Engadin]] fliegt die Rega seit 1957 Einsätze, seit 1977 mit einer eigenen Infrastruktur auf dem [[Flugplatz Samedan]]. Rega 9 ist eine Hochlandbasis mit einem grossen Spektrum an Einsätzen, wobei es sich hauptsächlich um so genannte Primäreinsätze handelt, bei denen [[Notarzt]] und [[Rettungssanitäter]] zur Erstversorgung an eine Unfallstelle geflogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rega.ch/de/rega/basen/basis_samedan.aspx Rega 9: „Hochlandbasis“ im Engadin], abgerufen am 15. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizerdeutsche Spielfilm [[Heldin der Lüfte]] wurde mit Unterstützung der Rega in Samedan gedreht, feierte am 3. Dezember 2008 im Rega-Center [[Kloten]] seine Premiere und wurde erstmals am 14. Dezember 2008 auf [[SF 1]] ausgestrahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]] online (3. Dezember 2008): [http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/unterland/Melanie-Winiger-rettet-Leben-im-Buendnerland/story/24328775 Melanie Winiger rettet Leben im Bündnerland], abgerufen am 4. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wilderswil/Interlaken LSXI (Rega 10) ====&lt;br /&gt;
Im [[Berner Oberland]] ist die Rega seit 1971 aktiv, ursprünglich am [[Flugplatz Interlaken]] und seit 1982 mit einer eigenen Basis auf dem [[Heliport Gsteigwiler]]. Rega 10 ist eine Gebirgsbasis und unter anderem auf anspruchsvolle Rettungseinsätze im [[Hochgebirge]] spezialisiert. Anfang Mai 2008 erfolgte der Umzug vom Standort Gsteigwiler zum neuen Basenstandort Wilderswil. Hier bezog die Rega-Basis EBBO Ihre neuen Räume und startete den Flugbetrieb ab dem neuen Standort am 10. Mai 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mollis LSMF (Rega 12) ====&lt;br /&gt;
Die Basis Mollis wurde über viele Jahre durch die Heli-Linth im Vertragsverhältnis mit der Rega auf dem ehemaligen [[Militärflugplatz Mollis]] betrieben. Seit 2010 betreibt die Rega einen eigenen Helikopter vom Typ AW109SP ab der Basis in Mollis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweisimmen (Rega 14) ====&lt;br /&gt;
Die Basis Zweisimmen wurde über 20 Jahre lang durch die private Helikopterbetreiberin &amp;#039;&amp;#039;Bohag&amp;#039;&amp;#039; im Vertragsverhältnis mit der Rega betrieben. Seit 2009 hat die Rega einen eigenen Helikopter vom Typ Agusta AW109SP auf dem [[Flugplatz Zweisimmen]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2012 fand in Zweisimmen der Spatenstich zum Neubau einer neuen, gemeinsamen Helikopterbasis statt (Rega / Bohag). Beide Parteien konnten im Herbst 2013 den Flugbetrieb ab der neuen Basis auf dem Flugplatz Zweisimmen aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helikopter-Basen von Partnern der Rega ===&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Genf]] (Rega 15, {{Coordinate||NS=46.233673|EW=6.096824|type=airport|region=CH-GE|text=Koordinaten|name=Rega 15}}): Eine [[Eurocopter EC 135]] (HB-ZEN) im Besitz des [[Hôpitaux universitaires de Genève|Universitätsspital Genf]] fliegt Einsätze für die Rega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Kanton Wallis]] sind nicht die Rega, sondern [[Air Glaciers]] und [[Air Zermatt]] für die Luftrettung zuständig. Auch sie finanzieren sich teilweise über Gönnerschaften, worauf im Gegenzug Rettungs- und Heimflug-Kosten erlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partner ===&lt;br /&gt;
Die Rega verfügt, neben den Blaulichtorganisationen Polizei, Feuerwehr und Sanität, über weitere Organisationen mit denen sie zusammenarbeitet. Für alpine Rettungs- und Bergungseinsätze arbeitet die Rega eng mit dem [[Schweizer Alpen-Club]] SAC zusammen. Für grossangesetzte Such- und Bergungseinsätze kann die Rega bei Bedarf  Helikoptermittel des [[BAZL]] und der [[Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle|SUST]] anfordern. Andererseits dient die Alarmstelle der Rega auch als Meldestelle der SUST. Ein besonderer Partner der Rega ist die [[Schweizer Luftwaffe]], diese unterstützt die Rega bei Bedarf mit Helikopter und Personal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/aktuell/hotnews/rega.html Die Kompetenz der Luftwaffe wird in Zusammenarbeit mit der REGA erhalten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Suchflüge und Rettungsmissionen bei erschwerten meteorologischen Verhältnissen hat die Luftwaffe immer einen mit einem [[Forward Looking Infrared|FLIR]] ausgerüsteten Helikopter (in der Regel [[Aérospatiale AS 332]] Super Puma oder Cougar) auf Pikett. Die Luftwaffe überwacht den Luftraum ständig und leitet Notfallsignale sofort zur Rega weiter, auch werden sämtliche Mittel der Luftwaffe zur schnellen und punktgenauen Ortung eingesetzt, so dass dem Rega-Helikopter die exakte Position schon frühzeitig mitgeteilt werden kann. Die Rega betreibt ein eigenes Funksystem in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REGA-Funknetz (Regacom) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:REGA Notfunkgeraet.jpg|mini|hochkant=0.55|REGA-Notfunkgerät]]&lt;br /&gt;
Die Rega betreibt in der Schweiz ein eigenes Funknetz. Das REGA-Funknetz (Regacom) ist ein für die [[Helikopter]] optimiertes schweizweites Funknetz mit 42 Funkstationen (Stand 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rega.ch/pdf/einsatz/Merkblatt_Notfunk_de_2014.pdf REGA – Merkblatt Notfunk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notrufkanal ===&lt;br /&gt;
In der Schweiz besteht die Möglichkeit, im 2-Meter-Band auf der [[Frequenz]] 161,300&amp;amp;nbsp;MHz („E-Kanal“, „Emergency“- oder „Notrufkanal“) einen [[Notruf]] abzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rega.ch/de/einsatz/weitere-dienstleistungen/notfunk.aspx Rega – Notfunk&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Notruf wird von einer Funkstation des Rega-Funknetzwerks (Regacom) empfangen und an die Rega-Einsatzzentrale weitergeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/frequenzen-antennen/frequenznutzung-mit-oder-ohne-konzessionen/nicht-konzessionspflichtige-installationen/notfunk-in-der-schweiz--161-300-mhz--sowie-die-verwendung-von-pl.html BAKOM – Notfunk in der Schweiz (161.300 MHz) sowie die Verwendung von PLB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Notrufkanal“ steht gesamtschweizerisch jedermann (Bevölkerung, Dienststellen und Behörden) ausschliesslich für die Alarmierung in Notfällen zur Verfügung. Über den Emergency- bzw. Notfunkkanal kann mittels eines vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) zugelassenen Funkgerätes Hilfe in Notfällen angefordert werden. Über den Emergency- bzw. Notfunkkanal soll ein Notruf nur dann erfolgen, wenn kein Mobilfunkempfang vorhanden ist und kein Telefon in erreichbarer Nähe zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regacom-Funknetzwerk erlaubt eine zuverlässige Alarmierung der Rega über den «Notrufkanal» mit einem [[Handfunkgerät]], wenn [[Sichtverbindung]] zu einer Regacom-Funkstation besteht. Falls die 1. [[Fresnelzone]] frei von jeglichen Hindernissen, wie Sträucher, Bäume, Felsen, Haus- und Hüttenwände ist, kann mit einem Handfunkgerät zuverlässig ein [[Notruf]] über den «Notrufkanal» zur in Sichtverbindung stehenden Regacom-Funkstation abgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/sendungen/rega-1414/rega-1414-2 &amp;#039;&amp;#039;Rega 1414 – Hilfe naht.]&amp;#039;&amp;#039; 5-teilige &amp;#039;&amp;#039;[[DOK (Fernsehsendung)|DOK]]&amp;#039;&amp;#039;-Serie, [[SRF 1]], 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rega (air rescue)|Schweizerische Rettungsflugwacht}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rega.ch/ Website der Rega]&lt;br /&gt;
* {{HLS|45850|Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega)|Autor=[[Urs Boschung]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2105265-7|LCCN=n/2004/102926|VIAF=150779493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftrettungsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsorganisation (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftverkehr (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerisches Rotes Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Kanton Zürich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>FFA P-16</name></author>
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