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Druckhaus Schmalfeldt: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Schmalfeldt-Bremen.jpg|thumb|Titelblatt eines Buches von [[Karl Radek]], das bei Schmalfeldt gedruckt wurde, aber im [[Selbstverlag]] erschien]]
[[Datei:Schmalfeldt-Bremen.jpg|thumb|Titelblatt eines Buches von [[Karl Radek]], das 1913 bei Schmalfeldt gedruckt wurde, aber im [[Selbstverlag]] erschien]]
Das '''Druckhaus Schmalfeldt''' war eine traditionsreiche [[Druckerei]] in [[Bremen]] mit angeschlossenem [[Verlag]]. Hier erschien unter anderem die [[Bremer Bürger-Zeitung]] der [[SPD]] von 1907 bis 1974. Unter finanzieller Beteiligung der Partei lautete die Firma zeitweise ''Verlagshaus Schmalfeldt & Co'',<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Verlagswesen</ref> in den 1970er Jahren dann nur noch ''J. H. Schmalfeldt & Co''.<ref>Anzeige im Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen 1973, Anzeigenteil</ref> Namensgeber und einer der Firmenträger war [[Hinrich Schmalfeldt]] (1850–1937), ein Bremer Reichstagsabgeordneter. Der Firmensitz befand sich in der Straße [[Geeren]] 6–8. In diesem Gebäude befanden sich außerdem die [[Bremer Volkszeitung]] und die SPD-Parteibüros. Auch der Vereinssitz der 1926 gegründeten [[GEWOBA]] war hier.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Geeren#Gebäude</ref> Im Verlag Schmalfeldt erschienen zum Beispiel:
Das '''Druckhaus Schmalfeldt''' war eine traditionsreiche [[Druckerei]] in [[Bremen]] mit angeschlossenem [[Verlag]]. Hier erschien unter anderem die [[Bremer Bürger-Zeitung]] der [[SPD]] von 1907 bis 1974. Unter finanzieller Beteiligung der Partei lautete die Firma zeitweise ''Verlagshaus Schmalfeldt & Co'',<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Verlagswesen</ref> in den 1970er Jahren dann nur noch ''J. H. Schmalfeldt & Co''.<ref>Anzeige im Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen 1973, Anzeigenteil</ref> Namensgeber und einer der Firmenträger war [[Hinrich Schmalfeldt]] (1850–1937), ein Bremer Reichstagsabgeordneter. Der Firmensitz befand sich in der Straße [[Geeren]] 6–8. In diesem Gebäude befanden sich außerdem die [[Bremer Volkszeitung]] und die SPD-Parteibüros. Auch der Vereinssitz der 1924 gegründeten ''Gemeinnützigen Wohnungsbaugemeinschaft'' (später  [[GEWOBA]]) war hier.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Geeren#Gebäude</ref> Im ''Verlag Schmalfeldt'' erschienen zum Beispiel:
*das Buch von Christian Paulmann mit dem Titel ''Die Sozialdemokraten in Bremen, 1864–1964'' im Jahr 1964
*das Buch von Christian Paulmann mit dem Titel ''Die Sozialdemokraten in Bremen, 1864–1964'' im Jahr 1964
*[[Walter A. Kreye]]: ''Was'n in Bremen so sacht'', mit Zeichnungen von [[Volker Ernsting]], 1973
*[[Walter A. Kreye]]: ''Was'n in Bremen so sacht'', mit Zeichnungen von [[Volker Ernsting]], 1973
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*''Handbuch der Stadt Frankfurt am Main''. Ausgabe 1981
*''Handbuch der Stadt Frankfurt am Main''. Ausgabe 1981
*das ''Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen''
*das ''Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen''
*der [[bremer anzeiger]] seit 1976


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Aktuelle Version vom 25. November 2025, 18:26 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Titelblatt eines Buches von Karl Radek, das 1913 bei Schmalfeldt gedruckt wurde, aber im Selbstverlag erschien

Das Druckhaus Schmalfeldt war eine traditionsreiche Druckerei in Bremen mit angeschlossenem Verlag. Hier erschien unter anderem die Bremer Bürger-Zeitung der SPD von 1907 bis 1974. Unter finanzieller Beteiligung der Partei lautete die Firma zeitweise Verlagshaus Schmalfeldt & Co,[1] in den 1970er Jahren dann nur noch J. H. Schmalfeldt & Co.[2] Namensgeber und einer der Firmenträger war Hinrich Schmalfeldt (1850–1937), ein Bremer Reichstagsabgeordneter. Der Firmensitz befand sich in der Straße Geeren 6–8. In diesem Gebäude befanden sich außerdem die Bremer Volkszeitung und die SPD-Parteibüros. Auch der Vereinssitz der 1924 gegründeten Gemeinnützigen Wohnungsbaugemeinschaft (später GEWOBA) war hier.[3] Im Verlag Schmalfeldt erschienen zum Beispiel:

  • das Buch von Christian Paulmann mit dem Titel Die Sozialdemokraten in Bremen, 1864–1964 im Jahr 1964
  • Walter A. Kreye: Was'n in Bremen so sacht, mit Zeichnungen von Volker Ernsting, 1973
  • Sieben Alt-Bremer Stiche, Faksimiledruck nach Zeichnungen von J. H. Grönningen, 1979
  • Handbuch der Stadt Frankfurt am Main. Ausgabe 1981
  • das Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen
  • der bremer anzeiger seit 1976

Weblinks

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Druckhaus Schmalfeldt) vermutlich nicht.

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Einzelnachweise

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Verlagswesen
  2. Anzeige im Behörden-Fernsprechverzeichnis Bremen 1973, Anzeigenteil
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Geeren#Gebäude