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Materialseilbahn Oberwüstegiersdorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Materialseilbahn Oberwüstegiersdorf''' war eine [[Materialseilbahn]] in [[Schlesien]], die den Melaphyr-Steinbruch am Stuben Berg , 753 m, (polnisch Ostoja)  mit dem Schotterwerk bei der Bahnstation Oberwüstegiersdorf (heute [[Głuszyca Górna]]) verband.<ref name="pttk-gluszyca-gorna">{{Internetquelle
Die '''Materialseilbahn Oberwüstegiersdorf''' war eine [[Materialseilbahn]] in [[Schlesien]], die den Melaphyr-Steinbruch am Stuben Berg (Gipfelhöhe 753 m, polnisch Ostoja)  mit dem Schotterwerk bei der Bahnstation Oberwüstegiersdorf (heute [[Głuszyca Górna]]) verband.<ref name="pttk-gluszyca-gorna">{{Internetquelle
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*25. Feb. 2026 Wahldresdner löschte die Seite
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Draft:Oberw%C3%BCstegiersdorf_Material_Ropeway Textentwurf] in der englischen Wikipedia


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Aktuelle Version vom 1. März 2026, 10:49 Uhr

Datei:Steinbruch Oberwüstegiersdorf Schlesien.jpg
Steinbruch Oberwüstegiersdorf auf einer Ansichtskarte von 1917

Die Materialseilbahn Oberwüstegiersdorf war eine Materialseilbahn in Schlesien, die den Melaphyr-Steinbruch am Stuben Berg (Gipfelhöhe 753 m, polnisch Ostoja) mit dem Schotterwerk bei der Bahnstation Oberwüstegiersdorf (heute Głuszyca Górna) verband.[1][2] Die Seilbahn hatte eine Länge von 1.093 m und überwand einen Höhenunterschied von 74 m.

Geschichte

Der Steinbruch wurde Im Jahr 1900 in Betrieb genommen. Zunächst wurde das gewonnene Material mit Pferdegespannen abtransportiert. Nach 1910 führte der Einsatz von modernen pneumatischen Bohrhämmern und Sprengstoff zu einer Produktionssteigerung, so dass der Bau einer Materialseilbahn erforderlich wurde.[3] Die Materialseilbahn war auf dem Messtischblatt TK25 5364 von 1913 noch nicht verzeichnet.[4] Aus dem Jahr 1917 existieren bereits Postkarten, die die Materialseilbahn zeigen.[5] Der Steinbruch wurde im Jahr 1975 stillgelegt.[3]

Zwangsarbeit

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich im Bereich der Talstation und des Schotterwerkes das Außenlager KL Schotterwerk des KZ Groß-Rosen. Die Gedenkstätte Groß-Rosen nennt als Einsatzorte der Häftlinge den Steinbruch in Oberwüstegiersdorf, die Schotterfabrik und die Verladung von Baumaterialien im Rahmen des Projekts Riese.[6] Mindestens 1245 Häftlinge sind bekannt.[3]

Datei:Schotterwerk Oberwüstegiersdorf Schlesien.jpg
Ehemaliges Schotterwerk mit Talstation am Bahnhof Oberwüstegiersdorf auf einer Ansichtskarte von 1917

Verlauf

Die Trasse verlief vom Melaphyr-Steinbruch zum Schotterwerk an der Bahnstation Oberwüstegiersdorf. Überreste der Anlage wie z.B. Laderampe und Anfangsstation sind bis heute zu erkennen. Einige Betonblöcke der ehemaligen Seilbahntrasse sind ebenfalls noch sichtbar.[7][8]

Die Trasse der Materialseilbahn ist auf dem Messtischblatt TK25 5364 von 1934 und 1944 verzeichnet.[9][10]

Andere Lexika

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  • 25. Feb. 2026 Wahldresdner löschte die Seite
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Einzelnachweise

  1. ↑ Głuszyca Górna – stacja i wiadukt. In: Szlaki Dolnego Śląska (PTTK). Abgerufen am 24. Februar 2026. (pl)
  2. ↑ Kamieniołom Kamyki. In: Trasy górskie. 14. Mai 2022. Abgerufen am 24. Februar 2026. (pl)
  3. ↑ 3,0 3,1 3,2 Jastrzębia Perć - nowa odsłona „Kamyków” (Kurier Głuszycki, März 2025, Seite 3). In: bip.gluszyca.pl. Abgerufen am 25. Februar 2026. (PDF, pl)
  4. ↑ Rudolfswaldau 3133 [Neue Nr 5364 - 1913 (Messtischblatt TK25)]. In: maps.mapywig.org. Abgerufen am 25. Februar 2026. (de)
  5. ↑ Kruszarnia melafiru (dawna), ul. Dworcowa, Głuszyca Górna. In: polska-org.pl. Abgerufen am 24. Februar 2026. (pl)
  6. ↑ Riese - Gross-Rosen. In: Gross-Rosen-Museum. Abgerufen am 24. Februar 2026. (de)
  7. ↑ Kamieniołom melafiru (dawny) Kamyki, Głuszyca Górna – zdjęcia. In: polska-org.pl. Abgerufen am 24. Februar 2026. (pl)
  8. ↑ Kamieniołom melafiru (dawny) Kamyki, Głuszyca Górna – zdjęcia. In: polska-org.pl. Abgerufen am 24. Februar 2026. (pl)
  9. ↑ Messtischblatt TK25 5364 „Wüstegiersdorf“ (1934). In: MapyWIG – German maps, series 025K TK25. Abgerufen am 24. Februar 2026. (de)
  10. ↑ Messtischblatt TK25 5364 „Wüstegiersdorf“ (1944). In: MapyWIG – German maps, series 025K TK25. Abgerufen am 24. Februar 2026. (de)