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Herrenhausen: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Herrenhausen''' ist ein Ort in der heutigen Stadt [[Hannover]]. Er liegt zwischen der [[Bahnstrecke Hannover–Minden]] im Norden und der [[Leine (Aller)|Leine]] im Südwesten, die östliche Grenze bilden die Straßen ''An der Graft'' und ''Franziusweg''. Die Siedlung ''Hagerinhusen'', auf Sanddünen am [[Marsch (Schwemmland)|Masch]]rand der Leine gelegen, wurde 1216 erstmals urkundlich erwähnt. Zwar nannte die Stiftungsurkunde des Hildesheimer [[St. Michael (Hildesheim)|Michaelisklosters]] das Jahr 1022, sie war jedoch eine Abschrift oder Fälschung aus dem 12. Jahrhundert. Der Ort ist vor allem durch das [[Schloss Herrenhausen]], die Sommerresidenz der [[Welfen]], bekannt. | '''Herrenhausen''' ist ein Ort in der heutigen Stadt [[Hannover]]. Er liegt zwischen der [[Bahnstrecke Hannover–Minden]] im Norden und der [[Leine (Aller)|Leine]] im Südwesten, die östliche Grenze bilden die Straßen ''An der Graft'' und ''Franziusweg''. Die Siedlung ''Hagerinhusen'', auf Sanddünen am [[Marsch (Schwemmland)|Masch]]rand der Leine gelegen, wurde 1216 erstmals urkundlich erwähnt. Zwar nannte die Stiftungsurkunde des Hildesheimer [[St. Michael (Hildesheim)|Michaelisklosters]] das Jahr 1022, sie war jedoch eine Abschrift oder Fälschung aus dem 12. Jahrhundert.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenhausen-St%C3%B6cken#Herrenhausen</ref> Der Ort ist vor allem durch das [[Schloss Herrenhausen]], die Sommerresidenz der [[Welfen]], bekannt. Der sehr weitläufige ''Große Garten'' des Schlosses gilt als der am besten erhaltene Garten aus der [[Barock]]zeit in [[Deutschland]].<ref>[[Karl Bachler]]: ''Und immer ist der Himmel offen. Barock-Fahrten in Deutschland und Österreich.'' Bremen 1981, Seite 44</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 24. April 2020, 13:42 Uhr
Herrenhausen ist ein Ort in der heutigen Stadt Hannover. Er liegt zwischen der Bahnstrecke Hannover–Minden im Norden und der Leine im Südwesten, die östliche Grenze bilden die Straßen An der Graft und Franziusweg. Die Siedlung Hagerinhusen, auf Sanddünen am Maschrand der Leine gelegen, wurde 1216 erstmals urkundlich erwähnt. Zwar nannte die Stiftungsurkunde des Hildesheimer Michaelisklosters das Jahr 1022, sie war jedoch eine Abschrift oder Fälschung aus dem 12. Jahrhundert.[1] Der Ort ist vor allem durch das Schloss Herrenhausen, die Sommerresidenz der Welfen, bekannt. Der sehr weitläufige Große Garten des Schlosses gilt als der am besten erhaltene Garten aus der Barockzeit in Deutschland.[2]
Einzelnachweise
- ↑ https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenhausen-St%C3%B6cken#Herrenhausen
- ↑ Karl Bachler: Und immer ist der Himmel offen. Barock-Fahrten in Deutschland und Österreich. Bremen 1981, Seite 44