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Redlining: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Redlining''' (von {{enS}} ''red'' = rot, ''to redline'' = Korrigieren von Zeichnungen und Dokumenten) wird die Praxis bezeichnet, Gebiete aufgrund von sozialen, [[Rasse|rassischen]] oder [[Ethnie|ethnischen]] Merkmalen abzugrenzen und zu diskriminieren. Dies kann dazu führen, dass bestimmte [[Dienstleistung]]en (zum Beispiel [[Kredit]]e) den Bewohnern dieses Gebietes nicht, nur verteuert oder in geringerer Qualität angeboten werden. Der Begriff ist ebenso wie das Wort [[Diskriminierung]] heutzutage negativ [[Konnotation|konnotiert]]. Er bezog sich zunächst auf die Praxis, Bereiche einer [[Landkarte]] mit einer roten Linie einzufassen, in denen ein erhöhtes Risiko für [[Versicherung]]en und [[Investition]]en besteht.
Als '''Redlining''' (von {{enS}} ''red'' = rot, ''to redline'' = Korrigieren von Zeichnungen und Dokumenten) wird die Praxis bezeichnet, Gebiete aufgrund von sozialen, [[Rasse|rassischen]] oder [[Ethnie|ethnischen]] Merkmalen abzugrenzen und zu diskriminieren. Dies kann dazu führen, dass bestimmte [[Dienstleistung]]en (zum Beispiel [[Kredit]]e) den Bewohnern dieses Gebietes nicht, nur verteuert oder in geringerer Qualität angeboten werden. Der Begriff ist ebenso wie das Wort [[Diskriminierung]] heutzutage negativ [[Konnotation|konnotiert]]. Er bezog sich zunächst auf die Praxis, Bereiche einer [[Landkarte]] mit einer roten Linie einzufassen, in denen ein erhöhtes Risiko für [[Versicherung]]en und [[Investition]]en besteht.


Vom Redlining waren vor allem [[Wohnviertel]] von Schwarzen und [[Ethnie|ethnischen]] Minderheiten in den [[USA]] betroffen. Der Begriff wurde erst in den späten 1960er Jahren von [[Bürgerrechtsbewegung|Bürgerrechtsaktivisten]] in [[Chicago]] geprägt und geht vor allem auf den Soziologen John McKnight zurück.<ref>Sagawa, Shirley; Segal, Eli. Common Interest, Common Good: Creating Value Through Business and Social Sector Partnerships. Harvard Business Press, 1999. Seite 30. ISBN 0-87584-848-6</ref>
Vom Redlining waren vor allem [[Wohnviertel]] von Schwarzen und [[Ethnische Minderheit|ethnischen Minderheiten]] in den [[USA]] betroffen. Der Begriff wurde erst in den späten [[1960er]] Jahren von [[Bürgerrechtsbewegung|Bürgerrechtsaktivisten]] in [[Chicago]] geprägt und geht vor allem auf den Soziologen John McKnight zurück.<ref>Sagawa, Shirley; Segal, Eli. Common Interest, Common Good: Creating Value Through Business and Social Sector Partnerships. Harvard Business Press, 1999. Seite 30. ISBN 0-87584-848-6</ref>


== Siehe auch ==
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[[Kategorie:Anglizismus]]
[[Kategorie:Diskriminierung]]
[[Kategorie:Diskriminierung]]
[[Kategorie:Bonitätsprüfung]]
[[Kategorie:Bonitätsprüfung]]
[[Kategorie:Demografie]]
[[Kategorie:Demografie]]

Aktuelle Version vom 13. November 2022, 04:51 Uhr

Als Redlining (von englisch red = rot, to redline = Korrigieren von Zeichnungen und Dokumenten) wird die Praxis bezeichnet, Gebiete aufgrund von sozialen, rassischen oder ethnischen Merkmalen abzugrenzen und zu diskriminieren. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Dienstleistungen (zum Beispiel Kredite) den Bewohnern dieses Gebietes nicht, nur verteuert oder in geringerer Qualität angeboten werden. Der Begriff ist ebenso wie das Wort Diskriminierung heutzutage negativ konnotiert. Er bezog sich zunächst auf die Praxis, Bereiche einer Landkarte mit einer roten Linie einzufassen, in denen ein erhöhtes Risiko für Versicherungen und Investitionen besteht.

Vom Redlining waren vor allem Wohnviertel von Schwarzen und ethnischen Minderheiten in den USA betroffen. Der Begriff wurde erst in den späten 1960er Jahren von Bürgerrechtsaktivisten in Chicago geprägt und geht vor allem auf den Soziologen John McKnight zurück.[1]

Siehe auch

Andere Lexika





Einzelnachweise

  1. Sagawa, Shirley; Segal, Eli. Common Interest, Common Good: Creating Value Through Business and Social Sector Partnerships. Harvard Business Press, 1999. Seite 30. ISBN 0-87584-848-6