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Djagilewo: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Djagilewo''' ([[kyrillisch]] Дягилево; [[ICAO-Code]] '''UUBD''') ist ein [[Militärflugplatz]] in [[Rjasan]], rund 200 km südöstlich von [[Moskau]]. Auf dem Flugplatz befindet sich auch ein [[Militärmuseum]]. | {{Positionskarte+ |Europa | width=400 | float=right | caption= | places= | ||
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'''Djagilewo''' ([[kyrillisch]] Дягилево; [[ICAO-Code]] '''UUBD''') ist ein [[Militärflugplatz]] in [[Rjasan]] und ein Stützpunkt der [[Russische Luftstreitkräfte|russischen Luftstreitkräfte]], rund 200 km südöstlich von [[Moskau]]. Er dient hauptsächlich als Trainingscenter für Russlands strategische Bomber und ist unter anderem Heimatflughafen für Tankflugzeuge vom Typ [[Ilyushin Il-78]]. Auf dem Flugplatz befindet sich auch ein [[Militärmuseum]], das am 29. April 1975 eröffnet wurde. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
1955 war Djagilewo einer von sechs Standorten in der [[Sowjetunion]] für die strategischen Bomber [[Mjassischtschew M-4]].<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Dyagilevo_(air_base)</ref> | |||
Im Verlauf des [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Russisch-Ukrainischen Krieges]] kam es am 5. Dezember 2022 auf dem Militärflugplatz Djagilewo zu einer Explosion, die mutmaßlich auf ein [[Unbemanntes Luftfahrzeug]], eine sogenannte Drohne, zurückzuführen war.<ref>{{Internetquelle|autor=Andrew Roth, Julian Borger |url=https://www.theguardian.com/world/2022/dec/05/explosions-russia-airbases-far-from-ukraine-frontline-bombers |titel=Explosions rock two Russian airbases far from Ukraine frontline |werk=theguardian.com | sprache=en |datum=2022-12-05 |zugriff=2022-12-05}}</ref> Russland machte hierfür die Ukraine verantwortlich.<ref>[https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-dienstag-189.html#London-wertet-Angriffe-auf-russische-Flughaefen-als-schweren-Rueckschlag-fuer-Moskau ''London wertet Angriffe auf russische Flughäfen als schweren Rückschlag für Moskau''] tagesschau.de, abgerufen am 6. Dezember 2022</ref> | Im Verlauf des [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Russisch-Ukrainischen Krieges]] kam es am 5. Dezember 2022 auf dem Militärflugplatz Djagilewo zu einer Explosion, die mutmaßlich auf ein [[Unbemanntes Luftfahrzeug]], eine sogenannte Drohne, zurückzuführen war.<ref>{{Internetquelle|autor=Andrew Roth, Julian Borger |url=https://www.theguardian.com/world/2022/dec/05/explosions-russia-airbases-far-from-ukraine-frontline-bombers |titel=Explosions rock two Russian airbases far from Ukraine frontline |werk=theguardian.com | sprache=en |datum=2022-12-05 |zugriff=2022-12-05}}</ref> Russland machte hierfür die Ukraine verantwortlich.<ref>[https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-dienstag-189.html#London-wertet-Angriffe-auf-russische-Flughaefen-als-schweren-Rueckschlag-fuer-Moskau ''London wertet Angriffe auf russische Flughäfen als schweren Rückschlag für Moskau''] tagesschau.de, abgerufen am 6. Dezember 2022</ref> | ||
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Djagilewo (kyrillisch Дягилево; ICAO-Code UUBD) ist ein Militärflugplatz in Rjasan und ein Stützpunkt der russischen Luftstreitkräfte, rund 200 km südöstlich von Moskau. Er dient hauptsächlich als Trainingscenter für Russlands strategische Bomber und ist unter anderem Heimatflughafen für Tankflugzeuge vom Typ Ilyushin Il-78. Auf dem Flugplatz befindet sich auch ein Militärmuseum, das am 29. April 1975 eröffnet wurde.
Geschichte
1955 war Djagilewo einer von sechs Standorten in der Sowjetunion für die strategischen Bomber Mjassischtschew M-4.[1]
Im Verlauf des Russisch-Ukrainischen Krieges kam es am 5. Dezember 2022 auf dem Militärflugplatz Djagilewo zu einer Explosion, die mutmaßlich auf ein Unbemanntes Luftfahrzeug, eine sogenannte Drohne, zurückzuführen war.[2] Russland machte hierfür die Ukraine verantwortlich.[3]
Weblinks
- Offizielle Website des Museums (russisch)
Einzelnachweise
- ↑ https://en.wikipedia.org/wiki/Dyagilevo_(air_base)
- ↑ Andrew Roth, Julian Borger: Explosions rock two Russian airbases far from Ukraine frontline. In: theguardian.com. 2022-12-05. Abgerufen am 5. Dezember 2022. (en)
- ↑ London wertet Angriffe auf russische Flughäfen als schweren Rückschlag für Moskau tagesschau.de, abgerufen am 6. Dezember 2022
Andere Lexika
- Koordinaten: 54° 38′ 34″ N, 39° 34′ 18″ O