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Joint Institute for Laboratory Astrophysics: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Forscher des Joint Institute for Laboratory Astrophysics entdecken im Jahr 2014 ein neues Quasiteilchen.'''
Das '''Joint Institute for Laboratory Astrophysics''', kurz ''JILA'', ist eine Forschungseinrichtung der [[University of Colorado Boulder]] und wurde im Jahr 2014 international bekannt, nachdem Forscher dort verschiedene Experimente im Bereich der [[Quantenphysik]] durchgeführt hatten.<ref>A. E. Almand-Hunter, H. Li, S. T. Cundiff, M. Mootz, M. Kira & S. W. Koch: [http://www.nature.com/nature/journal/v506/n7489/full/nature12994.html ''Quantum droplets of electrons and holes''], Beitrag in der Zeitschrift ''nature'' vom 26. Februar 2014 (englisch)</ref> Hauptsächlich beschäftigen sich Forscher des Instituts, das 1962 gegründet wurde,<ref>https://jila.colorado.edu/about/about-jila</ref> zwar mit [[Astrophysik]], doch wurden im Laufe Zeit Phänomene beobachtet, die bei [[Elementarteilchen]] und im [[Universum]] ähnlich ablaufen.
== Details ==
== Details ==
* Sie beschossen einen [[Gallium]]-[[Arsenid]]-[[Halbleiter]] mit einem [[Laser]], der 100 Millionen Pulse pro Sekunde aussendet.  
* Die Forscher beschossen einen [[Halbleiter]] aus [[Gallium]]-[[Arsen]]id mit einem [[Laser]], der 100 Millionen Pulse pro Sekunde aussendet.  
* Diese Pulse erzeugten im Halbleiter kurzlebige [[Exzitonen]], die bei steigender Laserintensität zu einem gänzlich neuen [[Quasiteilchen]] zusammenfanden.
* Diese Pulse erzeugten im Halbleiter Paare von kurzlebigen, sogenannte [[Exzitonen]], die sich bei steigender Laserintensität zu einem neuen Zustand zusammenfanden.
* Die [[Elektron]]en gruppierten sich mit den Löchern zu einem neuen, tropfenähnlichen Gebilde.
* Die [[Elektron]]en gruppierten sich mit den „Löchern“ im [[Plasma (Physik)|Plasma]] des Halbleiters zu einem neuen, tropfenähnlichen Gebilde.
* Die Quasiteilchen verhalten sich in mancher Hinsicht wie eine Flüssigkeit, weisen aber auch [[Quantenphysik|quantenphysikalische]] Eigenschaften auf.
* Der Zustand wurde als Quasiteilchen bezeichnet, ähnelt in mancher Hinsicht wie eine Flüssigkeit, weist aber auch quantenphysikalische Eigenschaften auf.
* Die Forscher schlugen vor, dieses neue Teilchen ''[[Dropleton]]'' zu taufen.
* Der beobachtete Zustand hatte rechnerisch nur eine theoretische Lebensdauer von einer 25 billionstel Sekunde.
* Das neue Teilchen ist mit einer Lebensdauer von einer 25 billionstel Sekunde nicht sehr langlebig.
* Die mit dieser Entdeckung verbundenen Forschungsergebnisse könnten indirekt zu Verbesserungen beispielsweise von [[Optoelektronik|optoelektronischen]] Geräten beitragen.
* Das neue Quasiteilchen könnte indirekt zu Verbesserungen beispielsweise von [[Optoelektronik|optoelektronischen]] Geräten beitragen.
 
== Video ==
== Siehe auch ==
== Links und Quellen ==
== Weblinks ==
=== Siehe auch ===
* [https://jila.colorado.edu/ Homepage]
=== Weblinks ===
 
* [http://www.nature.com/nature/journal/v506/n7489/full/nature12994.html ''Quantum droplets of electrons and holes'']
== Einzelnachweise ==
==== Bilder / Fotos ====
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=== Quellen ===
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=== Einzelnachweise ===
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[[Kategorie:Quantenphysik]]
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[[Kategorie:Forschungseinrichtung (Physik)]]
[[Kategorie:Forschungsinstitut in den Vereinigten Staaten]]
[[Kategorie:Organisation (Colorado)]]

Aktuelle Version vom 1. November 2025, 13:59 Uhr

Das Joint Institute for Laboratory Astrophysics, kurz JILA, ist eine Forschungseinrichtung der University of Colorado Boulder und wurde im Jahr 2014 international bekannt, nachdem Forscher dort verschiedene Experimente im Bereich der Quantenphysik durchgeführt hatten.[1] Hauptsächlich beschäftigen sich Forscher des Instituts, das 1962 gegründet wurde,[2] zwar mit Astrophysik, doch wurden im Laufe Zeit Phänomene beobachtet, die bei Elementarteilchen und im Universum ähnlich ablaufen.

Details

  • Die Forscher beschossen einen Halbleiter aus Gallium-Arsenid mit einem Laser, der 100 Millionen Pulse pro Sekunde aussendet.
  • Diese Pulse erzeugten im Halbleiter Paare von kurzlebigen, sogenannte Exzitonen, die sich bei steigender Laserintensität zu einem neuen Zustand zusammenfanden.
  • Die Elektronen gruppierten sich mit den „Löchern“ im Plasma des Halbleiters zu einem neuen, tropfenähnlichen Gebilde.
  • Der Zustand wurde als Quasiteilchen bezeichnet, ähnelt in mancher Hinsicht wie eine Flüssigkeit, weist aber auch quantenphysikalische Eigenschaften auf.
  • Der beobachtete Zustand hatte rechnerisch nur eine theoretische Lebensdauer von einer 25 billionstel Sekunde.
  • Die mit dieser Entdeckung verbundenen Forschungsergebnisse könnten indirekt zu Verbesserungen beispielsweise von optoelektronischen Geräten beitragen.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. A. E. Almand-Hunter, H. Li, S. T. Cundiff, M. Mootz, M. Kira & S. W. Koch: Quantum droplets of electrons and holes, Beitrag in der Zeitschrift nature vom 26. Februar 2014 (englisch)
  2. https://jila.colorado.edu/about/about-jila

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