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Sturm und Drang: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Sturm und Drang''' wird eine Epoche in der Literatur bezeichnet, die von 1770 bis 1789 andauerte.
Als '''Sturm und Drang''' wird eine Epoche in der Literaturgeschichte bezeichnet, die von etwa 1770 bis 1785 andauerte.


Zu den Autoren des Sturm und Drang zählten:
Zu den Autoren des Sturm und Drang zählten:
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* [[Friedrich Schiller]]
* [[Friedrich Schiller]]


Die Epoche des Sturm und Drang wurde benannt nach dem gleichnamigen [[Schauspiel]] von [[Friedrich Maximilian Klinger]]. Typische Kriterien des Sturm und Drang sind:
Das [[Drama]] war die bevorzugte [[Literatur]]gattung des Sturm und Drang.
* Kritik am Rationalismus der [[Aufklärung]]. Kritik an Konventionen.
* Die [[Natur]] als Inbegriff alles Lebendigen.
* Ein literarischer Anspruch der Originalität. Das heißt, Ablehnung von Regeln und Suche nach neuen Ausdrucksweisen (z. B. alltagsnahe Sprache) und Ausdrucksform (z. B. offene Dramenform).
* Steigerung des Naturhaften.
* Spontanität und Selbstverwirlichung des Menschen.
== Werke des Sturm und Drang ==
'''Briefroman''' (Goethe "[[Die Leiden des jungen Werthers]]")
'''Erlebnisdichtung''' (Goethe "[[Sesenheimer Lieder]]")


'''Dramen''' im Sturm und Drang waren:
Die Epoche des Sturm und Drang wurde benannt nach der gleichnamigen [[Komödie]] von Friedrich Maximilian Klinger aus dem Jahr 1776. Typische Kriterien des Sturm und Drang sind:
* Kritik am [[Rationalismus]] der [[Aufklärung]], Kritik an Konventionen
* Die [[Natur]] als Inbegriff alles Lebendigen
* Ein literarischer Anspruch der Originalität. Das heißt, Ablehnung von Regeln und Suche nach neuen Ausdrucksweisen (z. B. alltagsnahe Sprache) und Ausdrucksform (z. B. offene Dramenform)
* Steigerung des Naturhaften
* Spontanität und Selbstverwirlichung des Menschen


[[Drama]] von [[Friedrich Schiller]]: [[Die Räuber]].
Einiges davon lebte später in der [[Romantik]] wieder auf. Zeitlich folgte zunächst die [[Weimarer Klassik]].
Goethe: [[Götz von Berlichingen]]


Das Drama war die bevorzugte Gattung des Sturm und Drang.
== Werke des Sturm und Drang ==
*Briefroman, z.B. Goethes ''[[Die Leiden des jungen Werthers]]''
*Erlebnisdichtung, z.B. Goethes ''[[Sesenheimer Lieder]]''
*Dramen im Sturm und Drang waren z.B. Schillers ''[[Die Räuber]]'' und Goethes ''[[Götz von Berlichingen]]''


== Literatur ==
== Literatur ==
Quelle: Zum Teil Abitur Prüfungstraining DUDEN.
*''Abitur Prüfungstraining'', DUDEN. ISBN: 9783411729111
*[[Herbert A. Frenzel]] und [[Elisabeth Frenzel]]: ''Daten deutscher Dichtung. Chronologischer Abriß der deutschen Literaturgeschichte'', dtv Taschenbuch, Band 1, 5. Auflage 1969


ISBN: 9783411729111
[[Kategorie:Sturm und Drang (Literatur)| ]]
[[Kategorie:Sturm und Drang (Literatur)| ]]
[[Kategorie:Kunst der Neuzeit]]


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*''Das neue Fischer Lexikon in Farbe'', Fischer Taschenbuch Verlag, aktualisierte Ausgabe, Frankfurt am Main 1981, Band 9, Seite 5801 f.

Aktuelle Version vom 19. Juli 2023, 15:00 Uhr

Als Sturm und Drang wird eine Epoche in der Literaturgeschichte bezeichnet, die von etwa 1770 bis 1785 andauerte.

Zu den Autoren des Sturm und Drang zählten:

Das Drama war die bevorzugte Literaturgattung des Sturm und Drang.

Die Epoche des Sturm und Drang wurde benannt nach der gleichnamigen Komödie von Friedrich Maximilian Klinger aus dem Jahr 1776. Typische Kriterien des Sturm und Drang sind:

  • Kritik am Rationalismus der Aufklärung, Kritik an Konventionen
  • Die Natur als Inbegriff alles Lebendigen
  • Ein literarischer Anspruch der Originalität. Das heißt, Ablehnung von Regeln und Suche nach neuen Ausdrucksweisen (z. B. alltagsnahe Sprache) und Ausdrucksform (z. B. offene Dramenform)
  • Steigerung des Naturhaften
  • Spontanität und Selbstverwirlichung des Menschen

Einiges davon lebte später in der Romantik wieder auf. Zeitlich folgte zunächst die Weimarer Klassik.

Werke des Sturm und Drang

Literatur

  • Abitur Prüfungstraining, DUDEN. ISBN: 9783411729111
  • Herbert A. Frenzel und Elisabeth Frenzel: Daten deutscher Dichtung. Chronologischer Abriß der deutschen Literaturgeschichte, dtv Taschenbuch, Band 1, 5. Auflage 1969

Andere Lexika





  • Das neue Fischer Lexikon in Farbe, Fischer Taschenbuch Verlag, aktualisierte Ausgabe, Frankfurt am Main 1981, Band 9, Seite 5801 f.