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Volker Eckel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Volker Eckel''' (* 8. Oktober [[1965]] in Tamm bei [[Stuttgart]])<ref>https://www.ralfhoppe.info/reportagen-und-geschichten/volker-scheich</ref> ist ein ehemaliger deutscher Hochstapler, der vor allem in der [[Schweiz]] aktiv war.


Ende April 2009 verhandelte Eckel mit den Verantwortlichen des damals finanziell angeschlagenens [[Zürich|Zürcher]] [[Fussballclub]]s [[Grasshopper-Club Zürich|Grashopper]] (GC) über eine angebliche Investition von 300&nbsp;Millionen [[Schweizer Franken]]. Bereits wenige Tage später flog das ganze als Schwindel auf, was für GC und insbesondere für die involvierten Verwaltungsräte [[Erich Vogel]] (Sportchef) und [[Heinz Spross]] (Finanzchef) einen grossen Imageverlust darstellte.<ref>[[Neue Zürcher Zeitung]] vom 30.&nbsp;April 2009, Nr.&nbsp;99, S.&nbsp;60.</ref>


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Auch die [[Thurgau]]er Migrationsbehörden wurden von Eckel getäuscht. Gestützt auf gefälschte Bankauszüge erhielt er von diesen innert kürzester Zeit eine [[Niederlassungsbewilligung]].<ref>[http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/thurgauer-regierungsrat-man-hat-sich-blenden-lassen-128397 Blick vom 12.&nbsp;September 2009]</ref> Normalerweise müssen Ausländer mindestens zehn Jahre in der Schweiz Wohnsitz haben, bevor sie eine Niederlassungsbewilligung erhalten.
'''Volker Eckel''' ist ein deutscher Hochstapler.


Ende April 2009 verhandelte Eckel mit den Verantwortlichen des damals finanziell angeschlagenens [[Zürich|Zürcher]] [[Fussballclub]]s [[Grasshopper-Club Zürich|Grashopper]] (GC) über eine angebliche Investition von 300&nbsp;Millionen [[Schweizer Franken]]. Wenige Tage später flog das ganze als Schwindel auf, was für GC und insbesondere für die involvierten Verwaltungsräte [[Erich Vogel]] (Sportchef) und [[Heinz Spross]] (Finanzchef) einen grossen Imageverlust darstellte.<ref>[[Neue Zürcher Zeitung]] vom 30.&nbsp;April 2009, Nr.&nbsp;99, S.&nbsp;60.</ref>
Eckel behauptete von sich, der uneheliche Sohn einer Prinzessin namens Lolowah, die aus einer saudischen Königsfamilie stamme, und [[Saddam Hussein]]s zu sein.


Auch die Thurgauer Migrationsbehörden wurden von Eckel getäuscht. Gestützt auf gefälschte Bankauszüge erhielt er von diesen innert kürzester Zeit eine Niederlassungsbewilligung.<ref>[http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/thurgauer-regierungsrat-man-hat-sich-blenden-lassen-128397 Blick vom 12.&nbsp;September 2009]. Normalerweise müssen Aulsänder mindestens zehn Jahre in der Schweiz Wohnsitz haben, bevor sie eine Niederlassungsbewilligung erhalten, vgl. {{Art.|34|AuG|ch}}&nbsp;AuG.</ref>
Am 11.&nbsp;September 2009 wurde Eckel zunächst wegen anderer Vorfälle vom Amtsgericht [[Marbach]] wegen Anstiftung zur Urkundenfälschung und Titelmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Über den Fall berichteten die Sendung ''Reporter'' des [[Schweizer Fernsehen]]s am 28.&nbsp;Oktober 2009<ref>https://medien.srf.ch/-/-reporter-gestandnisse-eines-gefallenen-scheichs-die-zweite-begegnung-mit-volker-eckel</ref> und die [[Basler Zeitung]] am 2.&nbsp;Oktober 2009.<ref>http://bazonline.ch/panorama: ''Warum Volker Eckel alle narren konnte''</ref>
 
Eckel behauptet von sich der uneheliche Sohn einer Prinzessin der saudischen Königsfamilien und [[Saddam Hussein]]s zu sein.
 
Am 11.&nbsp;September 2009 wurde Eckel wegen anderer Vorfälle vom Amtsgericht [[Marbach]] wegen Anstiftung zur Urkundenfälschung und Titelmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.


Ein von Eckel im August 2008 in Zürich angemeldetes Einzelunternehmen wurde im Januar 2009 infolge Nichtaufnahme gelöscht.<ref>[https://www.shab.ch/DOWNLOADPART/P4456212/shab.pdf Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr.&nbsp;167 vom 29.&nbsp;August 2008], S.&nbsp;17., [https://www.shab.ch/DOWNLOADPART/P4677260/shab.pdf Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr.&nbsp;21 vom 2.&nbsp;Februar 2009], S.&nbsp;33.</ref>
Ein von Eckel im August 2008 in Zürich angemeldetes Einzelunternehmen wurde im Januar 2009 infolge Nichtaufnahme gelöscht.<ref>[https://www.shab.ch/DOWNLOADPART/P4456212/shab.pdf Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr.&nbsp;167 vom 29.&nbsp;August 2008], S.&nbsp;17., [https://www.shab.ch/DOWNLOADPART/P4677260/shab.pdf Schweizerisches Handelsamtsblatt Nr.&nbsp;21 vom 2.&nbsp;Februar 2009], S.&nbsp;33.</ref>


== Weblink ==
Eckel wurde vom Landgericht Rottweil im Mai 2012 schließlich wegen fünffachen gewerblichen Betrugs verurteilt und saß seine Freiheitsstrafe in der JVA Freiburg ab. 2015 war er Sozialhilfeempfänger.
*[http://www.sf.tv/sendungen/reporter/index.php?docid=20091028 Sendung Reporter des Schweizer Fernsehens vom 28.&nbsp;Oktober 2009]
*[http://bazonline.ch/panorama/leute/Warum-Volker-Eckel-alle-narren-konnte/story/11779875 Warum Volker Eckel alle narren konnte], Basler Zeitung, 2.&nbsp;Oktober 2009


== Fussnoten ==
== Fussnoten ==
<references />
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{{SORTIERUNG:Eckel, Volker}}
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{{Personendaten
{{PPA-Mars}}
|NAME=Eckel, Volker
|ALTERNATIVNAMEN=Al Faisal, Mohammed
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochstapler
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}}
 
 
 
 
== Init-Quelle ==
Entnommen aus der:
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Eckel Wikipedia]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/7._November_2009#Volker_Eckel_.28SLA.29 Löschdiskussion bei Wikipedia]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/7._November_2009#Volker_Eckel_.28SLA.29 Löschdiskussion bei Wikipedia]
 
* Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:ארנסטו_צ'ה_גווארה ארנסטו צ'ה גווארה] angelegt am 07.11.2009 um 01:22, weitere Autoren: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Cartinal Cartinal], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Eingangskontrolle Eingangskontrolle]
Erster Autor: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:ארנסטו צ'ה גווארה  ארנסטו צ'ה גווארה ] angelegt am 07.11.2009 um 01:22,
<br/> Alle Autoren: [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Cartinal Cartinal], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Eingangskontrolle Eingangskontrolle], [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:ארנסטו צ'ה גווארה  ארנסטו צ'ה גווארה ]
 
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2026, 19:16 Uhr

Volker Eckel (* 8. Oktober 1965 in Tamm bei Stuttgart)[1] ist ein ehemaliger deutscher Hochstapler, der vor allem in der Schweiz aktiv war.

Ende April 2009 verhandelte Eckel mit den Verantwortlichen des damals finanziell angeschlagenens Zürcher Fussballclubs Grashopper (GC) über eine angebliche Investition von 300 Millionen Schweizer Franken. Bereits wenige Tage später flog das ganze als Schwindel auf, was für GC und insbesondere für die involvierten Verwaltungsräte Erich Vogel (Sportchef) und Heinz Spross (Finanzchef) einen grossen Imageverlust darstellte.[2]

Auch die Thurgauer Migrationsbehörden wurden von Eckel getäuscht. Gestützt auf gefälschte Bankauszüge erhielt er von diesen innert kürzester Zeit eine Niederlassungsbewilligung.[3] Normalerweise müssen Ausländer mindestens zehn Jahre in der Schweiz Wohnsitz haben, bevor sie eine Niederlassungsbewilligung erhalten.

Eckel behauptete von sich, der uneheliche Sohn einer Prinzessin namens Lolowah, die aus einer saudischen Königsfamilie stamme, und Saddam Husseins zu sein.

Am 11. September 2009 wurde Eckel zunächst wegen anderer Vorfälle vom Amtsgericht Marbach wegen Anstiftung zur Urkundenfälschung und Titelmissbrauchs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Über den Fall berichteten die Sendung Reporter des Schweizer Fernsehens am 28. Oktober 2009[4] und die Basler Zeitung am 2. Oktober 2009.[5]

Ein von Eckel im August 2008 in Zürich angemeldetes Einzelunternehmen wurde im Januar 2009 infolge Nichtaufnahme gelöscht.[6]

Eckel wurde vom Landgericht Rottweil im Mai 2012 schließlich wegen fünffachen gewerblichen Betrugs verurteilt und saß seine Freiheitsstrafe in der JVA Freiburg ab. 2015 war er Sozialhilfeempfänger.

Fussnoten

Andere Lexika

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