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Internetradio: Unterschied zwischen den Versionen
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== Technische und rechtliche Fragen == | == Technische und rechtliche Fragen == | ||
Das Betreiben eines Servers für Live-Streaming setzt – neben den jeweiligen Lizenzen – einen Server mit entsprechender Software voraus. Diese können bei einigen Webhostern und ISPs auch gemietet. | Das Betreiben eines Servers für Live-Streaming setzt – neben den jeweiligen Lizenzen – einen Server mit entsprechender Software voraus. Diese können bei einigen Webhostern und ISPs auch gemietet werden. | ||
Zum Betrieb eines Webradios fallen neben den Serverkosten in Deutschland Gebühren beispielsweise bei der [[GEMA]] (Mindestvergütung 30 Euro/Monat) und GVL (Mindestvergütung nicht-kommerziell: 500 Euro/Jahr, kommerziell: 1500 Euro/Jahr) an. Weitere Kosten entstehen durch das übertragene Datenvolumen: Je mehr Zuhörer sich einloogen, desto teurer wird es für den Webradiobetreiber. | Zum Betrieb eines Webradios fallen neben den Serverkosten in Deutschland Gebühren beispielsweise bei der [[GEMA]] (Mindestvergütung 30 Euro/Monat) und GVL (Mindestvergütung nicht-kommerziell: 500 Euro/Jahr, kommerziell: 1500 Euro/Jahr) an. Weitere Kosten entstehen durch das übertragene Datenvolumen: Je mehr Zuhörer sich einloogen, desto teurer wird es für den Webradiobetreiber. | ||
Version vom 9. November 2025, 15:54 Uhr
Unter Webradio oder Internetradio versteht man das Angebot von Hörfunksendungen, die über das Internet verbreitet werden. Für die Übertragung wurden zunächst Audiokompressionsverfahren wie beispielsweise MP3 verwendet, die jedoch als Streaming übertragen werden. Als Radiosender dient ein Server.
Die kleinen, manchmal auch nur von Privatpersonen betriebenen Webradios bewegten sich oft in einer rechtlichen Grauzone. Insbesondere verfügten sie häufig nicht über die notwendigen Rechte, um urheberrechtlich geschützte Werke zu senden.
Von zugelassenen Hörfunk-Sendern wird Webradio als alternative Übertragungstechnik für ihre Programme genutzt. Der Empfang soll so auch Hörern ermöglicht werden, die das Programm weder terrestrisch noch über Satellit empfangen können. Radio im Internet bieten beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten an, die Stammhörer außerhalb ihres Sendegebiets erreichen wollen beispielweise bei einem Ausland-Aufenthalt.
Technische und rechtliche Fragen
Das Betreiben eines Servers für Live-Streaming setzt – neben den jeweiligen Lizenzen – einen Server mit entsprechender Software voraus. Diese können bei einigen Webhostern und ISPs auch gemietet werden.
Zum Betrieb eines Webradios fallen neben den Serverkosten in Deutschland Gebühren beispielsweise bei der GEMA (Mindestvergütung 30 Euro/Monat) und GVL (Mindestvergütung nicht-kommerziell: 500 Euro/Jahr, kommerziell: 1500 Euro/Jahr) an. Weitere Kosten entstehen durch das übertragene Datenvolumen: Je mehr Zuhörer sich einloogen, desto teurer wird es für den Webradiobetreiber.
Klassische Rundfunkanstalten, die ihre verbreiteten Sendungen übers Internet zweit-verwerten, haben in der Regel Pauschalverträge mit ihren Streaming-Anbietern.
Relativ günstig und ohne großen technischen Aufwand konnten Betreiber über die Flatcast-Server im fränkischen Fürth ihr Audiosignal verbreiten. Gesendet wurde im Peer-to-Peer-Verfahren.[1]
Einzelnachweise
Weblinks
Andere Lexika