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Völkerbundmandat für Palästina: Unterschied zwischen den Versionen

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das mit und Jordanien stimmt nicht ganz
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[[Datei:Palästina.png|thumb|Britisches Mandatsgebiet Palästina 1920-1923]]
[[Datei:Palästina.png|thumb|Britisches Mandatsgebiet Palästina 1920-1923]]


Das '''Völkerbundmandat für Palästina''' war ein [[Mandat (Völkerrecht)|Mandat]] des [[Völkerbund]]es für ein Gebiet, das nach dem Zusammenbruch des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf der [[Konferenz von San Remo]] 1920 an [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] übertragen wurde. Aus dem Mandatsgebiet entstanden später das heutige [[Israel]] und [[Jordanien]], der [[Gazastreifen]] und das [[Westjordanland]]. 1923 wurde das Emirat [[Transjordanien]] abgetrennt, welches 1946 ein unabhängiges Königreich wurde. Das verbleibende Gebiet war etwa 27.130 km² groß und damit etwas größer als der heutige Staat Israel mit 22.380 km² (ohne besetzte Gebiete).
Das '''Völkerbundmandat für Palästina''' war ein [[Mandat (Völkerrecht)|Mandat]] des [[Völkerbund]]es für ein Gebiet, das nach dem Zusammenbruch des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf der [[Konferenz von San Remo]] 1920 an [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] übertragen wurde. Aus dem Mandatsgebiet entstanden später der Staat [[Israel]], der [[Gazastreifen]], das [[Westjordanland]] und teilweise auch und [[Jordanien]]. 1923 wurde das Emirat [[Transjordanien]] abgetrennt, welches 1946 ein unabhängiges Königreich wurde. Das verbleibende Gebiet war etwa 27.130 km² groß und damit etwas größer als der heutige Staat Israel mit 22.380 km² (ohne besetzte Gebiete).


== Vorgeschichte ==
== Vorgeschichte ==

Version vom 16. November 2025, 15:32 Uhr

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Britisches Mandatsgebiet Palästina 1920-1923

Das Völkerbundmandat für Palästina war ein Mandat des Völkerbundes für ein Gebiet, das nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und nach dem Ersten Weltkrieg auf der Konferenz von San Remo 1920 an Großbritannien übertragen wurde. Aus dem Mandatsgebiet entstanden später der Staat Israel, der Gazastreifen, das Westjordanland und teilweise auch und Jordanien. 1923 wurde das Emirat Transjordanien abgetrennt, welches 1946 ein unabhängiges Königreich wurde. Das verbleibende Gebiet war etwa 27.130 km² groß und damit etwas größer als der heutige Staat Israel mit 22.380 km² (ohne besetzte Gebiete).

Vorgeschichte

Während des Ersten Weltkrieges hatten die Briten aus taktischen Gründen den Arabern, Juden sowie ihren europäischen Alliierten bewusst vage gehaltene Versprechungen bezüglich der Aufteilung der Gebiete des Nahen Ostens und auch Palästinas nach einem Sieg über das mit dem Deutschen Reich verbündete Osmanische Reich gemacht. In den Jahren 1915 und 1916 sicherte Sir Henry McMahon, der britische Hochkommissar von Ägypten, Husain ibn Ali, dem haschemitischen Emir von Mekka in Briefwechseln die Schaffung eines unabhängigen arabischen Reiches mit weitreichenden Gebieten auch im Nahen Osten zu. Bezüglich der Zukunft der Region Palästina blieb der Briefwechsel allerdings recht unklar.[1] Die Region Palästina sollte unter internationale Verwaltung gestellt werden.[2]

1917 eroberten die Briten von Ägypten aus kommend den Sinai, Negev und das südliche Palästina bis Gaza, und nahmen am 16. November 1917 Jaffa und am 9. Dezember 1917 Jerusalem ein.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Jonathan Schneer: The Balfour Declaration - The Origins of the Arab-Israeli Conflict, A&C Black, 2011, S. 62 ff.
  2. Elie Kedourie: Arabic Political Memoirs and Other Studies, Routledge, 2012, S. 236 ff.

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