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Willensnation: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika.png|thumb|Die USA ist eher eine Willensnation]] '''Willensnation''' (engl. '''Proposition Nation''' ), auch ''Staatsnation'' (engl. ''civiv nation'') genannt, bezeichnet einen [[Staat]] der sich als eine [[Voluntarismus|voluntaristisch]]en, also bewusst gewollten Gemeinschaft von ansässigen Bürgern unterschiedlicher [[Volkszugehörigkeit|ethnischer Herkunft]].  
[[Datei:Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika.png|thumb|360px|Die USA ist eher eine Willensnation]] '''Willensnation''' (engl. '''Proposition Nation''' ), auch ''Staatsnation'' (engl. ''civiv nation'') genannt, bezeichnet einen [[Staat]] der sich als eine [[Voluntarismus|voluntaristisch]]en, also bewusst gewollten Gemeinschaft von ansässigen Bürgern unterschiedlicher [[Volkszugehörigkeit|ethnischer Herkunft]].  


== Grundlagen zur Bildung einer Willensnation ==
== Grundlagen zur Bildung einer Willensnation ==

Version vom 9. Juli 2014, 10:13 Uhr

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Die USA ist eher eine Willensnation

Willensnation (engl. Proposition Nation ), auch Staatsnation (engl. civiv nation) genannt, bezeichnet einen Staat der sich als eine voluntaristischen, also bewusst gewollten Gemeinschaft von ansässigen Bürgern unterschiedlicher ethnischer Herkunft.

Grundlagen zur Bildung einer Willensnation

Eine Willensnation kann vom Staat nicht verordnet, sondern nur gefördert werden, indem er nicht die Macht der Zentrale stärkt, sondern die Bürgergesellschaft pflegt. Sie entsteht aufgrund des freien Willens souveräner Bürger von unten nach oben, wenn diese bereit sind, in hohem Maße Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen und die Gemeindeautonomie sowie die föderalstaatliche Hoheit zu respektieren. Die Entwicklung einer solchen politischen Kultur braucht eine lange Zeit des Heranwachsens.

Gemeinschaftsgefühl und gemeinsamer Wille

Das verbindende «Zusammengehörigkeits- und Identitätsgefühl» (Gemeinschaftsgefühl) entwickelt sich nach sozialpsychologischen Gesichtspunkten. Es ist somit kein Indiz für ein Volk, das durch gemeinsame Sprache und Kultur miteinander verbunden ist. In einer Willensnation leben zwar ethnisch verschiedene einheimische Volksgruppen, die sich aber dem gemeinsamen Staatswesen, dem Vielvölkerstaat, zugehörig fühlen. Solche Länder werden in diesem Sinne auch als Staatsnationen bezeichnet.

Der Willensnation liegt ein allgemeiner Wille zugrunde, der nach Jean-Jacques Rousseau ein Interesse aller für das Allgemeinwohl des Volkes darstellt, das seinen Monarchen als Souverän abgesetzt hat und an dessen Stelle getreten ist. Er definierte den allgemeinen Willen, den Volonté générale, als das «wahre Interesse» der Demokratie und des souveränen Staatsvolkes. Eine Willensnation braucht auch einen Zweck, auf den der Wille gerichtet ist. In der Schweiz ist das der gemeinsame Wille, ein Maximum an politischer Freiheit zu genießen.

Konzept der Willensnation, Multikulturalismus und antiweißer Rassismus

Das Konzept der Willensnation ist ideologisch und politisch eng mit der kulturell-linken Ideologie des Multikulturalismus verbunden, die ihrerseits mit mit antiweiß-rassistisch Einstellungen verbunden ist:

Ein Grundpfeiler, der die Praxis der Massenimmigration stützt, ist der Umstand, dass westliche Nation inhärent als eine "bürgerliche" Form der Notionenzugehörigkeit charakterisiert werden. Westliche Nationen artikulieren die natürlichen Wünsche des "Menschen als Menschen" nach gleichen Rechten, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Privatbesitz. Mainstream-Linke und Mainstream-Konservative gleichermaßen beharren auf der historischen Echtheit dieser zivilen Definition.

[1]


Die Wirklichkeit, dass die liberalen Verfassungen der westlichen Nationen in ethnischen und christlichen Begriffen geschaffen und verstanden wurden (wenn auch nur implizit, denn die Erbauer und Gründer der europäischen Nationen sahen niemals ein Zeitalter der Masseneinwanderungen voraus) wurde von unseren Mainstream-Eliten bequemer-weise übersehen. Diese Eliten spielen die Tatsache vorsätzlich herunter, dass die liberalen Nationalstaaten Europas innerhalb ethnologe-linguistischer Grenzen und Mehrheitsidentitäten entstanden. …Die Geschichte zeigt, dass ein hohes Ausma0 an ethnischer Homogenität dazu neigt, liberale Werte zu produzieren, während Länder oder Gegenden mit einer hohen Anzahl unterschiedlicher ethnischer Gruppen dazu neigen ethnische Spannungen, Konflikte und illiberale Institutionen zu erzeugen.

[1]

Unterschiede zwischen Willensnation, ethnische Nation, Kulturnation

Typische Einwandererstaaten wie Kanada oder die Vereinigten Staaten von Amerika benutzen für sich zumeist die Eigenbezeichnung als „Nation“, obgleich sie die Voraussetzungen für den Begriff einer Nation nicht erfüllen, sondern auch hier steht die Bezeichnung als Nation für „Willensnationen bzw. Willensgemeinschaften“. Auch diese Staaten sind nicht durch ethnische Gemeinsamkeit ihrer Bürger geprägt, sondern sehen ihre Daseinsberechtigung allein aus dem Willen der Bürger nach einem gemeinsamen Staatswesen (siehe dazu: Artikel Schweiz sowie den folgenden Abschnitt «Willensnation Schweiz»).

Das Konzept der Staatsnation wurde in der Rückschau auf die Ereignisse der Französischen Revolution für Frankreich entwickelt.[2] Frankreich gilt daher als Musterbeispiel einer Staatsnation (franz. État-nation), da auch Frankreich 1789 ethnisch sehr heterogen war.

Die Verwendung der Bezeichnung Nation besitzt hier eher psychologischen Charakter, denn damit sollen die unterschiedlichen Ethnien ein Gemeinschafts- und ein Wir-Gefühl für den Staat entwickeln und somit gegenläufige Kräfte bändigen und damit den Fortbestand des Staates garantieren.

Die Willensnation steht im Gegensatz zur Kulturnation einer ethnischen Gemeinschaft von Menschen, die durch Sprach- und Kulturgemeinschaft gekennzeichnet ist. Dabei ist die Kulturnation im Unterschied zur Staatsnation nicht zwingend in einem Nationalstaat organisiert, geht also meist über (künstlich geschaffene) Staatsgrenzen hinaus. Auch verbindet eine Kulturnation nicht unbedingt ein Gemeinschaftsgefühl oder ein Nationalbewusstsein, sondern ist lediglich über die gemeinsame Kultur seiner Bewohner (Sprache, kulturgeographische Ähnlichkeiten, gemeinsame Kunst- und Geistesgeschichte usw.) auch nach außen hin erkennbar.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 K. McDonald. Ricardo Duchesne reviews Grant Havers’ “Leo Strauss and Anglo-American Democracy”. In: Occenital Observer, 1. Juli 2014 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „OccenitalObserver“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  2. Vgl. Ernest Renan, Qu’est-ce qu’une nation ?

Weblinks