PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Säulen des Herakles: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Penarc (Diskussion | Beiträge)
Kryobob (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
Als '''Säulen des Herakles''' bezeichnete man im Altertum zwei Felsenberge. Weil die [[Straße von Gibraltar]] von zwei Felsen eingefasst wird und der Zugang zu einem großen Meer (Atlantik) ist, wurden in der Straße von Gibraltar die Säulen des Herakles zwischen [[Spanien]] und [[Marokko]] verortet.
Als '''Säulen des Herakles''' bezeichnete man im Altertum zwei Felsenberge. Weil die [[Straße von Gibraltar]] von zwei Felsen eingefasst wird und der Zugang zu einem großen Meer (Atlantik) ist, wurden die Säulen des Herakles zwischen [[Spanien]] und [[Marokko]] (Straße von Gibraltar) verortet.


== Saga Herkales ==
== Saga Herkales ==

Version vom 26. Juni 2017, 04:12 Uhr

Als Säulen des Herakles bezeichnete man im Altertum zwei Felsenberge. Weil die Straße von Gibraltar von zwei Felsen eingefasst wird und der Zugang zu einem großen Meer (Atlantik) ist, wurden die Säulen des Herakles zwischen Spanien und Marokko (Straße von Gibraltar) verortet.

Saga Herkales

Die Herkules Saga bezeichneten eine Meeresenge mit zwei Gebirgen die nach dem Sonnengott Melkart (Tyros, Midian) benannt wurden. Der Name des Sonnengott Melkart wurde später von den Griechen mit dem griechischen Helden Herakles gleichgesetzt. Die Griechen formulierten weiterhin, diese Meerenge bildet das Ende der Welt und sei von Herakles gesetzt worden. Platon siedelt sein mythisches Inselreich Atlantis jenseits der Säulen des Herakles an, da für die alten Griechen hier der bekannte Teil der Welt endete.

Eroberung der Säulen des Herkales drch Herkales

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Der Feldzug des Herkales (Eroberung der Säulen des Herkales)

Der Pflegevater von Herkales, König Amphitryon, schickte Herkales in die Region von Kithairon (Region nördlich von Athen) zu seiner Rinderherde. Hier wuchs er unter den Hirten zu einem Jüngling heran, in der die Herden des Amphitryon und des Thespios weideten. Diese Region wurde durch einen Herrscher bedroht, den Herakles bekämpfte. Nach langem Kampf besiegte Herakles den Herrscher und trug seitdem dessen Herrscherkleidung, statt seines gewöhnlichen Gewandes.

Bei seiner Rückkehr an den Hof von Theben begegnete Herakles den Gesandten des orchomenischen Königs Erginos, um vom Stamm der Thebanern den abgerungenen Tribut von 100 Ochsen einzufordern. Herakles schnitt den Gesandten des orchomenischen Königs Nasen und Ohren ab, schickte die Gesandten gefesselt nach Hause und zwang in dem darauffolgenden Krieg die Orchomenier, den empfangenen Tribut doppelt zurückzuerstatten. Außerordentlichen Ruhm erlangte Herkales zudem in der Schlacht zwischen den Thebern und den Minyern (Region bei Athen). Schnell verbreitete sich sein Ruhm. Kreon, der König von Theben, gab ihm zum Lohn seine Tochter Megara zur Frau, mit der er drei Söhne zeugte. Nach den Tod von König Kreon förderte der erstgeborene Sohn, Eurystheus, dass erstgeborene Recht ein, aber Herkales verweigerte Eurystheus seinen Dienst. Bei der militärischen Auseinandersetzung mit Eurystheus wird Herkales vernichteten geschlagen (Seine Frau Megara und seine mit ihr gezeugten drei Kinder werden getötet). Nach dieser militärischen Niederlage entschloss sich Herkales dazu, seine Dienste den König Eurystheus von Argos (südlich von Athen) anzubieten. Durch verschiedene Siege für König Eurystheus wuchs sein Ruhm stetig an. Seine größter militärischen Erfolg war die Eroberung des westlichen Säulen des Herakles. Dieses militärischen Sieg errang er durch etliche militärische Siege. Seine Siege waren:

  • Erlegung des Nemeischen Löwen (Eroberung eines Königreiches)
  • Tötung der neunköpfigen Hydra (Gemeint ist wahrscheinlich die Niederschlagung von Volksaufständen)
  • Einfangen der Kerynitischen Hirschkuh (Militärbündnis)
  • Einfangen des Erymanthischen Ebers (Militärbündnis)
  • Vertreibung der Stymphalischen Vögel (Ausschalten eines Gegners (Keine Assimilierung))
  • Einfangen des Kretischen (Kreta?) Stiers (Militärbündnis: Herakles bändigte den Stier und brachte ihn zu Eurystheus, zeigte ihn ihm und ließ den Stier sogleich frei.
  • Zähmung der menschenfressenden Rosse des Diomedes (Militärisch starker Gegner, südlich von Athen)
  • Herbeischaffung des Wehrgehänges der Amazonenkönigin Hippolyte (Hippolyte übergab ihm den Gürtel freiwillig. Aufgrund einer Intrige durch Hera kam es schließlich doch zum Kampf, Herakles tötete Hippolyte und kehrte nach Griechenland zurück.)
  • Raub der Rinderherde des Riesen Geryon (Liegt jenseits der „Säulen des Herakles“, Geryon forderte Herakles zum Kampf heraus. Herakles tötete ihn mit einem Giftpfeil. Hera, die zur Unterstützung des Geryon gekommen war, wurde von Herakles ebenfalls verwundet und in die Flucht geschlagen.)
  • Pflücken der goldenen Äpfel der Hesperider (Dafür musste er bis zu den Säulen des Herakles. Durch eine List bewog er Atlas, den Vater der Hesperiden, ihm die Äpfel zu pflücken. Gemeint sind wahrscheinlich die Goldvorkommen auf der türkischen Seite der Meeresenge Säulen des Herakles)
  • Heraufbringen des Wachhundes (Sicherung der Macht)

Bedeutung der richtigen Verortung des Säulen des Herkules

In der Unabhänigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath) berufen sich de Schotten darauf, dass die Schotten direkte Nachfahren der Skythen sind und somit Nachfahren eines Stämme Israels sind:

„Allerheiligster Vater und Herr, wir wissen und finden so in den Chroniken und altüberkommenen Büchern geschrieben, dass unter anderen vorzüglichen Völkern (Volksstämmen) auch unser eigenes, das schottische, mit vielen Anerkennungen ausgezeichnet ist. Es zog vom Großreich der Skythen durch ein Meer und vorbei an den Säulen des Herkules und siedelte für lange Zeit unter äußerst wilden Stämmen, ohne jemals irgendwo von einem Stamm, egal wie barbarisch er gewesen sein mag, unterworfen worden zu sein. Von dort kam es, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen war, in den Westen, wo es heute lebt. Zuerst vertrieb es die Bretonen und schlug die Pikten vernichtend, dann, obwohl oftmals von Norwegern, Dänen und Engländern bedrängt, nahm es nach zahllosen Siegen und unsäglichen Anstrengungen Besitz und hielt das Land, wie altehrwürdige Historiker bezeugen, seitdem frei von Knechtschaft. In selbigem Königreich regierten einhundertdreizehn Könige ihres eigenen königlichen Geschlechts, ohne auch nur einen einzigen Ausländer dazwischen.“[1][2]

Fazit

Bei einer geografischen Verortung der Säulen von Herkales in der Ägäis und einer Datierung von Moses ab 3.200[3] (Datierung nach Stand der Wissenschaft) zogen die Skythen im Zeitkorridor zwischen

  • Frühstens: 3.200 - 1.200 = 2.000 v. Chr.
  • Spätens: 1.500 - 1.200 = 300 v. Chr. / 1.000 - 1.200 = 200 n. Chr.

westwärts.

Die Skythen tauchen in den assyrischen Quellen erstmals unter Sargon II. auf. Zur Zeit Assurhaddons (680–669 v. Chr.) verbündeten sie sich unter Išpakai mit dem Mannäer-Reich am Urmia-See und griffen die Assyrer an. Unter einem gewissen Bartatua/Partatua treten die Skythen als Verbündete der Assyrer auf, vielleicht wegen einer Heirat mit einer Tochter Assurhaddons. Kimmerer und Skythen werden in den assyrischen Quellen oft als umnan-manda zusammengefasst, was jedoch ebenfalls eine recht ungenaue Bezeichnung darstellt, die sich generell auf Bergvölker bezieht. Ähnliche Bezeichnungen sind bereits von Akkadern in Zusammenhang mit älteren erwähnten Bergvölkern unbekannter Herkunft genannt worden.

Von dem griechischen Historiker Herodot (490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.) werden die Skythen detailliert beschrieben. Danach gab es vier Hauptabteilungen der Skythen: die Aucheten, Nachkommen von Leipoxais, dem ältesten Sohn des Gründerheros Targitaos; die Katairen und Traspier, Nachkommen des mittleren Sohnes Arpoxais; und die Paralaten oder königlichen Skythen, Nachkommen des jüngsten Sohnes Kolaxais (Herodot 4,6). Dieser Name taucht auch bei Alkman von Lesbos (östlich der Säulen des Herkales) und Valerius Balba (70–96 v. Chr.) auf. Alle diese Abkömmlinge zusammen würden sich Skoloten nennen, die Griechen nannten sie Skythen. Des Weiteren untereilten die Griechen ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. die Völker nicht griechischen Völker im Norden in zwei Gruppen ein: Kelten westlich von Griechenland und Skythen östlich von Griechenland.[4]

Einige Autoren verbinden die Skythen über die hebräische Bibel mit dem Stamm Aschkena, das von Jeremia (51, 27) zusammen mit Ararat (Urartu), Minni (Mannäer) zu einem Angriff auf Babylon aufgefordert wird. In der Völkertafel der Genesis (Gen 10,3) taucht Aschkenas als Kind Gomers, des Sohn Japhets auf. Gomer wird mit den Kimmerern gleichgesetzt, wobei sich die Völkertafel weitestgehend auf das 1. bis 3. Jhd. v. Chr. bezieht. Ältere Vorstellungen entstammen wohl aus Babylonisch-assyrischen Bibliotheken während des Babylonischen Exils.

Aufgrund der Tatsache, dass die griechischen Quellen nicht von einem Durchzug eines Volksstammes berichten, werden skythische Kolonisten aus der Region Lebos (westliche Türkei) in Regionen gezogen sein, die noch nicht kolonisiert wurden. Die Regionen waren die Bretagne und Schottland.

Somit sollte die Migration des Stammes der Skythen auf mindestens 300 v. Chr. zu datieren sein. Eventuell sogar vor Herodot, auf das Jahr 500 v. Chr.. Dieses wurde bedeuten, dass der Auszug aus Ägypten um ca. 300 Jahre, auf das Jahr 1.800 v. Chr., vordatiert werden muss.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Das Haus Juda und das Haus Israel[1] wir-sind-israel.de, abgerufen am 26. Juni "017
  2. textliche Anpassung, Gestrichen wurden Mittelmeer und Spanien
  3. Datierung über den Weinanbau in Ägypten durch den Stamm Noah bis etwa 1.500–1.000 v. Chr.
  4. Die Quelle wurde germanisiert, die Angaben bei Wikipedia machen keinen Sinn. Ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. teilten die Griechen die Völker im Norden in zwei Gruppen ein: Kelten westlich des Rheins und Skythen östlich des Rheins, insbesondere nördlich des Schwarzen Meeres. Der Begriff Skythen diente später also meist nur als grober Oberbegriff für eine große Anzahl verschiedener barbarischer Völker.!! siehe Wikipedia: Skythen