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Volk: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Begriff '''Volk''' bezeichnet eine größere Gruppe von [[Mensch]]en, die aufgrund kultureller Gemeinsamkeiten und verwandtschaftlicher Beziehungen miteinander verbunden sind.<ref name="Fikentscher et al.">Wolfgang Fikentscher, Manuel Pflug, Luisa Schwermer (Hrsg.): ''Akkulturation, Integration, Migration.'' Herbert Utz Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8316-4137-6, [https://books.google.de/books?id=3QNBoh_nsW4C&pg=PA268 S.&nbsp;268].</ref><ref name="Hirschberg">Walter Hirschberg (Begr.), Wolfgang Müller (Red.): ''Wörterbuch der Völkerkunde.'' Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berlin 2005, S. 99, 400.</ref><ref>Dieter Haller, Bernd Rodekohr: ''dtv-Atlas Ethnologie.'' 2., vollständig durchgesehene und korrigierte Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-423-03259-9, S.&nbsp;95.</ref> Zu den kulturellen Gemeinsamkeiten gehören oft eine gemeinsame [[Sprache]], [[Religion]] und auch ein bestimmtes Wertesystem. Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ nur eine Menschenmenge, also viele Leute, so wie im Englischen das Wort ''people''. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird zunehmend das Wort ''Ethnie'' verwendet.
Der Begriff '''Volk''' bezeichnet eine größere Gruppe von [[Mensch]]en, die aufgrund kultureller Gemeinsamkeiten und verwandtschaftlicher Beziehungen miteinander verbunden sind.<ref name="Fikentscher et al.">Wolfgang Fikentscher, Manuel Pflug, Luisa Schwermer (Hrsg.): ''Akkulturation, Integration, Migration.'' Herbert Utz Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8316-4137-6, [https://books.google.de/books?id=3QNBoh_nsW4C&pg=PA268 S.&nbsp;268].</ref><ref name="Hirschberg">Walter Hirschberg (Begr.), Wolfgang Müller (Red.): ''Wörterbuch der Völkerkunde.'' Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berlin 2005, S. 99, 400.</ref><ref>Dieter Haller, Bernd Rodekohr: ''dtv-Atlas Ethnologie.'' 2., vollständig durchgesehene und korrigierte Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-423-03259-9, S.&nbsp;95.</ref> Zu den kulturellen Gemeinsamkeiten gehören oft eine gemeinsame [[Sprache]], [[Religion]] und auch ein bestimmtes Wertesystem. Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ nur eine Menschenmenge, also viele Leute, so wie im Englischen das Wort ''people''. Mit der Entstehung von [[Nationalstaat]]en erfolgte eine Gleichsetzung mit dem Begriff [[Nation]]. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde versucht, die Zugehörigkeit zu einem Volk für jeden einzelnen Menschen amtlich festzulegen. Teilweise wurde sogar ''Volk'' mit ''[[Rasse]]'' gleichgesetzt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird in der Wissenschaft und auch von Politikern zunehmend das Wort ''Ethnie'' verwendet, vor allem wenn es um zahlenmäßig kleinere Völker geht.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 29. Oktober 2018, 20:41 Uhr

Der Begriff Volk bezeichnet eine größere Gruppe von Menschen, die aufgrund kultureller Gemeinsamkeiten und verwandtschaftlicher Beziehungen miteinander verbunden sind.[1][2][3] Zu den kulturellen Gemeinsamkeiten gehören oft eine gemeinsame Sprache, Religion und auch ein bestimmtes Wertesystem. Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ nur eine Menschenmenge, also viele Leute, so wie im Englischen das Wort people. Mit der Entstehung von Nationalstaaten erfolgte eine Gleichsetzung mit dem Begriff Nation. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde versucht, die Zugehörigkeit zu einem Volk für jeden einzelnen Menschen amtlich festzulegen. Teilweise wurde sogar Volk mit Rasse gleichgesetzt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird in der Wissenschaft und auch von Politikern zunehmend das Wort Ethnie verwendet, vor allem wenn es um zahlenmäßig kleinere Völker geht.

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Fikentscher, Manuel Pflug, Luisa Schwermer (Hrsg.): Akkulturation, Integration, Migration. Herbert Utz Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8316-4137-6, S. 268.
  2. Walter Hirschberg (Begr.), Wolfgang Müller (Red.): Wörterbuch der Völkerkunde. Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berlin 2005, S. 99, 400.
  3. Dieter Haller, Bernd Rodekohr: dtv-Atlas Ethnologie. 2., vollständig durchgesehene und korrigierte Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-423-03259-9, S. 95.

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