PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Arbeiterbewegung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus PlusPedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fmrauch (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Kulturspion (Diskussion | Beiträge)
so etwas verlogenes !
Zeile 1: Zeile 1:
'''Arbeiterbewegung''' ist ein Sammelbegriff für organisatorische Zusammenschlüsse von [[Handwerker]]n und [[Lohnarbeit]]ern<ref>[[Willy Dehnkamp]]: ''Von unten auf'', Bonn 1986, Seite 20</ref> zur Verbesserung ihrer sozialen Lage und Erkämpfung politischer Rechte wie [[Koalitionsfreiheit]] oder das [[Streik]]recht. Im Sinne des [[Marxismus]] wird darunter eine [[Massenbewegung]] abhängig Beschäftigter in Gesellschaften mit beginnender und fortschreitender [[Kapitalismus|kapitalistischer]] Produktionsweise verstanden. Zu ihren Begleitphänomenen gehören soziale Unruhen, [[Protest]]e, Streiks u.&nbsp;a. auch ohne organisatorische Verfestigung. Typische Formen sind [[Arbeiterverein]]e, [[Gewerkschaft]]en und [[politische Partei]]en.  
'''Arbeiterbewegung''' ist ursprünglich ein Sammelbegriff für organisatorische Zusammenschlüsse von [[Handwerker]]n und [[Lohnarbeit]]ern<ref>[[Willy Dehnkamp]]: ''Von unten auf'', Bonn 1986, Seite 20</ref> zur Verbesserung ihrer sozialen Lage und Erkämpfung politischer Rechte wie [[Koalitionsfreiheit]] oder das [[Streik]]recht. Im Sinne des [[Marxismus]] wird darunter eine [[Massenbewegung]] abhängig Beschäftigter in Gesellschaften mit beginnender und fortschreitender [[Kapitalismus|kapitalistischer]] Produktionsweise verstanden. Zu ihren Begleitphänomenen gehören soziale Unruhen, [[Protest]]e, Streiks u.&nbsp;a. auch ohne organisatorische Verfestigung. Typische Formen sind [[Arbeiterverein]]e, [[Gewerkschaft]]en und [[politische Partei]]en. Vielfach werden jedoch Personen zur „Arbeiterbewegung“ gerechnet, die keine Arbeiter sind oder waren; teilweise sind es Menschen aus höheren Gesellschaftsschichten, die nach der Theorie des Marxismus auch nicht der [[Arbeiterklasse]] angehören. Insofern erscheint die Definition als [[soziale Bewegung]] aus heutiger Sicht als konstruiert, insbesondere hinsichtlich der kommunistischen Parteien und muss als [[Geschichtsklitterung]] bezeichnet werden. Zum Teil richteten sich kommunistische Organisationen auch gegen die Interessen der „Arbeiterklasse“ wie zum Beispiel 1953 in der [[DDR]], 1956 in [[Ungarn]], 1968 in der [[Tschechoslowakei]] und 1970 in [[Polen]].  


== Weblinks ==
== Weblinks ==
Zeile 5: Zeile 5:
* [http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/arbeiterbewegung/index.html Geschichte der Arbeiterbewegung] auf der Webseite des Deutschen Historischen Museums Berlin
* [http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/arbeiterbewegung/index.html Geschichte der Arbeiterbewegung] auf der Webseite des Deutschen Historischen Museums Berlin
* [http://www.fes.de/hfz/arbeiterbewegung Portal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung], [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]
* [http://www.fes.de/hfz/arbeiterbewegung Portal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung], [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]
{{PPA-Kupfer}}
{{PPA-Kupfer|P=1}}


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 24. Juni 2020, 07:39 Uhr

Arbeiterbewegung ist ursprünglich ein Sammelbegriff für organisatorische Zusammenschlüsse von Handwerkern und Lohnarbeitern[1] zur Verbesserung ihrer sozialen Lage und Erkämpfung politischer Rechte wie Koalitionsfreiheit oder das Streikrecht. Im Sinne des Marxismus wird darunter eine Massenbewegung abhängig Beschäftigter in Gesellschaften mit beginnender und fortschreitender kapitalistischer Produktionsweise verstanden. Zu ihren Begleitphänomenen gehören soziale Unruhen, Proteste, Streiks u. a. auch ohne organisatorische Verfestigung. Typische Formen sind Arbeitervereine, Gewerkschaften und politische Parteien. Vielfach werden jedoch Personen zur „Arbeiterbewegung“ gerechnet, die keine Arbeiter sind oder waren; teilweise sind es Menschen aus höheren Gesellschaftsschichten, die nach der Theorie des Marxismus auch nicht der Arbeiterklasse angehören. Insofern erscheint die Definition als soziale Bewegung aus heutiger Sicht als konstruiert, insbesondere hinsichtlich der kommunistischen Parteien und muss als Geschichtsklitterung bezeichnet werden. Zum Teil richteten sich kommunistische Organisationen auch gegen die Interessen der „Arbeiterklasse“ wie zum Beispiel 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn, 1968 in der Tschechoslowakei und 1970 in Polen.

Weblinks

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Commons: Labour movement – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Andere Lexika




Einzelnachweise

  1. Willy Dehnkamp: Von unten auf, Bonn 1986, Seite 20