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Bergbau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Kurt Kläber-Barrikaden an der Ruhr.jpg|thumb|Bergarbeiter im [[Ruhrgebiet]], [[Grafik]] um 1925]]
'''Bergbau''' bezeichnet die Aufsuchung und Erschließung ([[Exploration (Geologie)|Exploration]]), [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] sowie Aufbereitung von [[Bodenschätze]]n aus der oberen [[Erdkruste]] unter Nutzung von technischen Anlagen und Hilfsmitteln. Bergbau ist ein Teil der [[Montanindustrie]] (von [[latein]]isch ''mons'' = Berg). Je nachdem, ob die [[Lagerstätte]]n der Bodenschätze im [[Bergwerk]] („unter [[Tag (Bergbau)|Tage]]“ siehe [[Bergmannssprache]]) oder im [[Tagebau]] zu erreichen sind, gibt es unterschiedliche [[Abbauverfahren]]. Ein dauerhafter oder saisonaler Bergwerksbetrieb setzt eine [[Landwirtschaft]] mit Überschüssen und Handel voraus, da die Bergleute ernährt werden müssen, sowie die Lieferung von entsprechenden Produkten, die in der Gemeinschaft verwertet werden können. Die Voraussetzungen für diese [[Arbeitsteilung]] waren erst seit der [[Kupfersteinzeit]] gegeben.
'''Bergbau''' bezeichnet die Aufsuchung und Erschließung ([[Exploration (Geologie)|Exploration]]), [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] sowie Aufbereitung von [[Bodenschätze]]n aus der oberen [[Erdkruste]] unter Nutzung von technischen Anlagen und Hilfsmitteln. Bergbau ist ein Teil der [[Montanindustrie]] (von [[latein]]isch ''mons'' = Berg). Je nachdem, ob die [[Lagerstätte]]n der Bodenschätze im [[Bergwerk]] („unter [[Tag (Bergbau)|Tage]]“ siehe [[Bergmannssprache]]) oder im [[Tagebau]] zu erreichen sind, gibt es unterschiedliche [[Abbauverfahren]]. Ein dauerhafter oder saisonaler Bergwerksbetrieb setzt eine [[Landwirtschaft]] mit Überschüssen und Handel voraus, da die Bergleute ernährt werden müssen, sowie die Lieferung von entsprechenden Produkten, die in der Gemeinschaft verwertet werden können. Die Voraussetzungen für diese [[Arbeitsteilung]] waren erst seit der [[Kupfersteinzeit]] gegeben.


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== Geschichte ==
Die älteste Form der Rohstoffgewinnung, die als Bergbau bezeichnet wird, geht auf die gelegentliche Nutzung von [[Feuerstein]]lagerstätten in der [[Steinzeit]] zurück. Zunächst fand der Bergbau überwiegend im Tagebau statt. Wahrscheinlich gab es gegen 3000 v. Chr. schon [[Erz]]gruben in [[Indien]] und [[China]]. Ein auf 3000 v.&nbsp;Chr. datiertes [[Gold]]bergwerk ist in [[Georgien]] belegt.<ref>{{Literatur |Titel=Goldrausch im Kaukasus |Datum=2008-07-31 |Online=[http://www.tagesspiegel.de/wissen/georgien-goldrausch-im-kaukasus/1290482.html tagesspiegel.de]}}</ref> Um 2500 v.&nbsp;Chr. begann die [[Kupfer]]förderung in [[Mitteldeutschland]]. [[Eisenerz]] wurde ab etwa 800 v.&nbsp;Chr. in den [[Alpen]] abgebaut. In Mitteldeutschland legt ein Ofen aus der [[La-Tène-Zeit]] in [[Wilnsdorf]] Zeugnis von Bergbau um 500 v.&nbsp;Chr. ab. Der Abbau von [[Steinkohle]] ist seit dem 9. Jahrhundert in [[England]] bekannt. Ein Ausgangspunkt des Bergbaus im [[Ruhrgebiet]] war das [[Muttenbach (Ruhr)|Muttental]] bei [[Witten]]. 1755 gab es im Ruhrgebiet fast 200 Zechen.<ref>''aufbruch ins revier'', Hoesch 1871–1961, Seite 43</ref>
 
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[[Kategorie:Umweltgeschichte]]
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Version vom 25. Mai 2020, 11:08 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Bergarbeiter im Ruhrgebiet, Grafik um 1925

Bergbau bezeichnet die Aufsuchung und Erschließung (Exploration), Gewinnung sowie Aufbereitung von Bodenschätzen aus der oberen Erdkruste unter Nutzung von technischen Anlagen und Hilfsmitteln. Bergbau ist ein Teil der Montanindustrie (von lateinisch mons = Berg). Je nachdem, ob die Lagerstätten der Bodenschätze im Bergwerk („unter Tage“ siehe Bergmannssprache) oder im Tagebau zu erreichen sind, gibt es unterschiedliche Abbauverfahren. Ein dauerhafter oder saisonaler Bergwerksbetrieb setzt eine Landwirtschaft mit Überschüssen und Handel voraus, da die Bergleute ernährt werden müssen, sowie die Lieferung von entsprechenden Produkten, die in der Gemeinschaft verwertet werden können. Die Voraussetzungen für diese Arbeitsteilung waren erst seit der Kupfersteinzeit gegeben.

Geschichte

Die älteste Form der Rohstoffgewinnung, die als Bergbau bezeichnet wird, geht auf die gelegentliche Nutzung von Feuersteinlagerstätten in der Steinzeit zurück. Zunächst fand der Bergbau überwiegend im Tagebau statt. Wahrscheinlich gab es gegen 3000 v. Chr. schon Erzgruben in Indien und China. Ein auf 3000 v. Chr. datiertes Goldbergwerk ist in Georgien belegt.[1] Um 2500 v. Chr. begann die Kupferförderung in Mitteldeutschland. Eisenerz wurde ab etwa 800 v. Chr. in den Alpen abgebaut. In Mitteldeutschland legt ein Ofen aus der La-Tène-Zeit in Wilnsdorf Zeugnis von Bergbau um 500 v. Chr. ab. Der Abbau von Steinkohle ist seit dem 9. Jahrhundert in England bekannt. Ein Ausgangspunkt des Bergbaus im Ruhrgebiet war das Muttental bei Witten. 1755 gab es im Ruhrgebiet fast 200 Zechen.[2]

Vergleich zu Wikipedia




  1.  Goldrausch im Kaukasus. 31. Juli 2008 (tagesspiegel.de).
  2. aufbruch ins revier, Hoesch 1871–1961, Seite 43