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Pyrrhussieg: Unterschied zwischen den Versionen

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Markus Deing (Diskussion | Beiträge)
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Ein '''Pyrrhussieg''' {{Audio|De-Pyrrhussieg.ogg}} ist ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen.<ref>[http://zeno.org/Wander-1867/A/Pyrrhussieg?hl=pyrrhussieg ''Pyrrhussieg.''] In: [[Karl Friedrich Wilhelm Wander]] (Hrsg.): ''Deutsches Sprichwörter-Lexikon.'' Band&nbsp;3, Leipzig 1873.</ref> Der Ausdruck geht auf König [[Pyrrhos I.]] von [[Epirus (historische Region)|Epirus]] zurück. Dieser soll nach seinem Sieg über die [[Römisches Reich|Römer]] in der [[Schlacht bei Asculum]] in Süditalien 279 v.&nbsp;Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Wenn wir die Römer in einer weiteren Schlacht besiegen, werden wir gänzlich verloren sein!“ (ἄν ἔτι μίαν μάχην Ῥωμαίους νικήσωμεν, ἀπολούμεθα παντελῶς<ref>Pyrrhus 21.9. in: ''Plutarchi'' ''vitae parallelae''. Teubner, Stuttgart/Leipzig, Bd. 3 Fasc. 1, Konrat Ziegler, Hans Gärtner [Hgg.], 1996, ISBN 3-8154-1675-2</ref>), häufig zitiert in der verknappten, aphoristischen Form „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“<ref>{{Literatur|Autor=Michael Busch, Karl-Volker Neugebauer|Titel=Grundkurs deutsche Militärgeschichte|Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag|Jahr=2006|ISBN=3-486-57853-7|Seiten=368 unten|Online=[http://books.google.de/books?id=VD-1aUVpihcC&pg=PA368&dq=pyrrhussieg&lr=&as_brr=3 Google Books]}}</ref> In dieser Schlacht musste er erhebliche Verluste hinnehmen, so dass seine Armee auf Jahre hinaus geschwächt war und schließlich den [[Pyrrhischer Krieg|Pyrrhischen Krieg]] verlor.
Ein '''Pyrrhussieg''' ist ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen. Der Ausdruck geht auf König [[Pyrrhos I.]] von [[Epirus (historische Region)|Epirus]] zurück. Dieser soll nach seinem Sieg über die [[Römisches Reich|Römer]] in der [[Schlacht bei Asculum]] in Süditalien 279 v.&nbsp;Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Wenn wir die Römer in einer weiteren Schlacht besiegen, werden wir gänzlich verloren sein!“ (ἄν ἔτι μίαν μάχην Ῥωμαίους νικήσωμεν, ἀπολούμεθα παντελῶς<ref>Pyrrhus 21.9. in: ''Plutarchi'' ''vitae parallelae''. Teubner, Stuttgart/Leipzig, Bd. 3 Fasc. 1, Konrat Ziegler, Hans Gärtner [Hgg.], 1996, ISBN 3-8154-1675-2</ref>), häufig zitiert in der verknappten, aphoristischen Form „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“<ref>{{Literatur|Autor=Michael Busch, Karl-Volker Neugebauer|Titel=Grundkurs deutsche Militärgeschichte|Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag|Jahr=2006|ISBN=3-486-57853-7|Seiten=368 unten|Online=[http://books.google.de/books?id=VD-1aUVpihcC&pg=PA368&dq=pyrrhussieg&lr=&as_brr=3 Google Books]}}</ref> In dieser Schlacht musste er erhebliche Verluste hinnehmen, so dass seine Armee auf Jahre hinaus geschwächt war und schließlich den [[Pyrrhischer Krieg|Pyrrhischen Krieg]] verlor.


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Version vom 1. März 2021, 17:59 Uhr

Ein Pyrrhussieg ist ein zu teuer erkaufter Erfolg. Im ursprünglichen Sinne geht der Sieger aus dem Konflikt ähnlich geschwächt hervor wie ein Besiegter und kann auf dem Sieg nicht aufbauen. Der Ausdruck geht auf König Pyrrhos I. von Epirus zurück. Dieser soll nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum in Süditalien 279 v. Chr. einem Vertrauten gesagt haben: „Wenn wir die Römer in einer weiteren Schlacht besiegen, werden wir gänzlich verloren sein!“ (ἄν ἔτι μίαν μάχην Ῥωμαίους νικήσωμεν, ἀπολούμεθα παντελῶς[1]), häufig zitiert in der verknappten, aphoristischen Form „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“[2] In dieser Schlacht musste er erhebliche Verluste hinnehmen, so dass seine Armee auf Jahre hinaus geschwächt war und schließlich den Pyrrhischen Krieg verlor.

Andere Lexika





  1. Pyrrhus 21.9. in: Plutarchi vitae parallelae. Teubner, Stuttgart/Leipzig, Bd. 3 Fasc. 1, Konrat Ziegler, Hans Gärtner [Hgg.], 1996, ISBN 3-8154-1675-2
  2.  Michael Busch, Karl-Volker Neugebauer: Grundkurs deutsche Militärgeschichte. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2006, ISBN 3-486-57853-7, S. 368 unten (Google Books).