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Karl Martell: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Karl Martell''' (* zw. 688 und 691; † 15. Oktober oder 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy) war ein [[Franken|fränkischer]] Hausmeier. Sein größtes Verdienst war es Europa vor dem [[Islam]] gerettet zu haben: Die [[Araber]] welche bereits fast ganz [[Spanien]] erobert hatten fielen auch nördlich der [[Pyrenäen]] ein und bedrohten die [[Christenheit]]. Im Jahr 732 kam es zur [[Schlacht bei Poitiers]] in der Karl Martell die arabischen Invasoren vernichtend schlug. | '''Karl Martell''' (* zw. 688 und 691; † 15. Oktober oder 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy) war ein [[Franken|fränkischer]] Hausmeier. Sein größtes Verdienst war es Europa vor dem [[Islam]] gerettet zu haben: Die [[Araber]] welche bereits fast ganz [[Spanien]] erobert hatten fielen auch nördlich der [[Pyrenäen]] ein und bedrohten die [[Christenheit]]. Im Jahr 732 kam es zur [[Schlacht bei Poitiers]] in der Karl Martell die arabischen Invasoren vernichtend schlug. | ||
Karl Martell war ein unehelicher Sohn von [[Pippin]]. Er kämpfte siegreich gegen die [[Neustrier]] und wurde dabei von den [[Aquitaniern]] unterstützt. Kaum hatte er in Frankenreich die Herrschaft errungen, musste er sie gegen äußere Feinde verteidigen, denn seit 722 griffen die in Spanien herrschenden Araber auch das Frankenreich an, die er schließlich 732 besiegte. Dafür hatte er sich auf die Kampfweise der Araber eingestellt und ein Heer berittener Krieger aufgeboten. Um dieser Reiterei einen sicheren Lebensunterhalt zu verschaffen und sie gleichzeitig an seine Person zu binden, übereignete er ihr Besitzungen der Kirchen als Lehen. | |||
Version vom 30. Juli 2023, 09:13 Uhr
Karl Martell (* zw. 688 und 691; † 15. Oktober oder 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy) war ein fränkischer Hausmeier. Sein größtes Verdienst war es Europa vor dem Islam gerettet zu haben: Die Araber welche bereits fast ganz Spanien erobert hatten fielen auch nördlich der Pyrenäen ein und bedrohten die Christenheit. Im Jahr 732 kam es zur Schlacht bei Poitiers in der Karl Martell die arabischen Invasoren vernichtend schlug.
Karl Martell war ein unehelicher Sohn von Pippin. Er kämpfte siegreich gegen die Neustrier und wurde dabei von den Aquitaniern unterstützt. Kaum hatte er in Frankenreich die Herrschaft errungen, musste er sie gegen äußere Feinde verteidigen, denn seit 722 griffen die in Spanien herrschenden Araber auch das Frankenreich an, die er schließlich 732 besiegte. Dafür hatte er sich auf die Kampfweise der Araber eingestellt und ein Heer berittener Krieger aufgeboten. Um dieser Reiterei einen sicheren Lebensunterhalt zu verschaffen und sie gleichzeitig an seine Person zu binden, übereignete er ihr Besitzungen der Kirchen als Lehen.