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Das Amt und die Vergangenheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Fettschrift macht hier wenig Sinn.
Der kluge Guido meint natürlich auch was dazu!
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Die zum 28.10.2010 geplante Veröffentlichung soll zu einem Großereigniss werden. Neben dem derzeitigen Außenminister [[Guido Westerwelle]] ([[FDP]]) sollen auch seine Vorgänger [[Frank-Walter Steinmeier]] ([[SPD]]) und [[Joschka Fischer]] ([[Grüne]]) teilnehmen. Laut einer [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/auswaertiges-amt-nazis Meldung] von "zeit-online" kommen, vielleicht, auch [[Hans-Dietrich Genscher]] und Walter Scheel.
Die zum 28.10.2010 geplante Veröffentlichung soll zu einem Großereigniss werden. Neben dem derzeitigen Außenminister [[Guido Westerwelle]] ([[FDP]]) sollen auch seine Vorgänger [[Frank-Walter Steinmeier]] ([[SPD]]) und [[Joschka Fischer]] ([[Grüne]]) teilnehmen. Laut einer [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/auswaertiges-amt-nazis Meldung] von "zeit-online" kommen, vielleicht, auch [[Hans-Dietrich Genscher]] und Walter Scheel.


== Kritik ==
== Rezeption ==


Die Zeitschrift [[Junge Freiheit]] kritisierte am 2. November 2010, dass [[Eckart Conze]] der einzige Außenpolitik-Experte der Komissions gewesen sei. Grundsätzlichen Erwägungen zur damaligen außenpolitischen Lage seien nur zwei der knapp 900 Seiten gewidmet. Dadurch sei die Relevanz des Buches wesentlich eingeschränkt. Die 200-jährige Geschichte des Amtes würde auf die 12 Jahre des Nationalsozialismus reduziert. <ref>''Junge Freiheit'' 48/10 vom 26. November 2010.</ref>  
* [[Guido Westerwelle]] meinte in Bezug auf die zukünftige Handhabung von Würdigungen von Mitarbeitern des AA am 27.0.2010 in der [[FAZ]]:
 
:''"In Zukunft soll im Lichte der Ergebnisse der Historikerkommission externer Sachverstand in den Fällen herbeigezogen werden, in denen Zweifel über eine nationalsozialistischen Verstrickung bestehen."'' <ref>[http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E68A4499F74A5424CB551FF1295DB862B~ATpl~Ecommon~Scontent.html Westerwelle: Gewürdigt werden nur unbelastete Mitarbeiter]</ref>
 
* Die Zeitschrift [[Junge Freiheit]] kritisierte am 2. November 2010, dass [[Eckart Conze]] der einzige Außenpolitik-Experte der Komissions gewesen sei. Grundsätzlichen Erwägungen zur damaligen außenpolitischen Lage seien nur zwei der knapp 900 Seiten gewidmet. Dadurch sei die Relevanz des Buches wesentlich eingeschränkt. Die 200-jährige Geschichte des Amtes würde auf die 12 Jahre des Nationalsozialismus reduziert. <ref>''Junge Freiheit'' 48/10 vom 26. November 2010.</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 4. Februar 2011, 13:37 Uhr

Das Amt und die Vergangenheit - Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik lautet der Titel einer historischen Ausarbeitung einer unabhängigen Kommission, welche das Verhalten von Deutschlands Diplomaten im Dritten Reich zum Inhalt hat. Die Ergebnisse der Studie sind im Karl Blessing Verlag erschienen.

Vorgeschichte

Anfang 1970 versprach der damalige Bundesaußenminister Walter Scheel der Öffentlichkeit dass eine entsprechende Studie veröffentlicht werden sollte. Vierzig Jahre später steht die Expertise, welche, nach Angabe von "zeit-online" der Legende ein Ende setzen wird, das Auswärtige Amt der NS-Zeit (1933 bis 1945) sei ein Hort des Widerstands gewesen, kurz vor der Veröffentlichung. Joschka Fischer gab im Jahre 2005 als Außenminister den endgültigen Auftrag. Auslöser soll ein Streit gewesen sein, ob Botschafter mit nationalsozialistischer Vergangenheit in der Hauspostille des Auswärtigen Amtes (AA) weiterhin einen Nachruf bekommen sollten.

Die Komission

Fischer setzte eine fünfköpfige Expertenkommission ein der Zugang zu Privatarchiven und Geheimakten gestattet wurde. Prof. Dr. Eckart Conze (Universität Marburg) (Koordinator); Prof. Dr. Norbert Frei (Universität Jena); Prof. Dr. Peter Hayes (Northwestern University/Illinois); Prof. Dr. Klaus Hildebrand (Universität Bonn) und Prof. Dr. Moshe Zimmerman (Hebrew University of Jerusalem) arbeiteten in eigener fachlicher Verantwortung und unterlagen keinerlei Weisungen des Auswärtigen Amtes. Klaus Hildebrand musste seine Mitarbeit im Jahr 2008 krankheitsbedingt einstellen.

Präsentation

Die zum 28.10.2010 geplante Veröffentlichung soll zu einem Großereigniss werden. Neben dem derzeitigen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sollen auch seine Vorgänger Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Joschka Fischer (Grüne) teilnehmen. Laut einer Meldung von "zeit-online" kommen, vielleicht, auch Hans-Dietrich Genscher und Walter Scheel.

Rezeption

  • Guido Westerwelle meinte in Bezug auf die zukünftige Handhabung von Würdigungen von Mitarbeitern des AA am 27.0.2010 in der FAZ:
"In Zukunft soll im Lichte der Ergebnisse der Historikerkommission externer Sachverstand in den Fällen herbeigezogen werden, in denen Zweifel über eine nationalsozialistischen Verstrickung bestehen." [1]
  • Die Zeitschrift Junge Freiheit kritisierte am 2. November 2010, dass Eckart Conze der einzige Außenpolitik-Experte der Komissions gewesen sei. Grundsätzlichen Erwägungen zur damaligen außenpolitischen Lage seien nur zwei der knapp 900 Seiten gewidmet. Dadurch sei die Relevanz des Buches wesentlich eingeschränkt. Die 200-jährige Geschichte des Amtes würde auf die 12 Jahre des Nationalsozialismus reduziert. [2]

Einzelnachweise

  1. ↑ Westerwelle: Gewürdigt werden nur unbelastete Mitarbeiter
  2. ↑ Junge Freiheit 48/10 vom 26. November 2010.

Quellen