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Luise von Mecklenburg-Strelitz: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Prinzessin Luise liest einem kranken Kind aus dem Dorf Märchen vor.jpg|thumb|Prinzessin Luise liest einem kranken Kind aus dem Dorf Märchen vor. Aus ''Die Königin Luise für Jung und Alt'', Berlin 1896]]
'''Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg''' (* [[10. März]] [[1776]] in [[Hannover]]; † [[19. Juli]] [[1810]] auf [[Schloss Hohenzieritz]]) war die Gattin König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III. von Preußen]] und somit Königin von [[Preußen]].
'''Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg''' (* [[10. März]] [[1776]] in [[Hannover]]; † [[19. Juli]] [[1810]] auf [[Schloss Hohenzieritz]]) war die Gattin König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III. von Preußen]] und somit Königin von [[Preußen]].


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== Überlebende Kinder ==
== Überlebende Kinder ==
Königin Luise gebar insgesamt 11 Kinder, von denen drei als Säuglinge starben
Königin Luise [[Geburt|gebar]] insgesamt 10 Kinder, von denen drei jedoch im Kleinkindalter starben
* Kronprinz [[Friedrich Wilhelm IV. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]] (* 15. Oktober 1795; † 2. Januar 1861), der spätere König Friedrich Wilhelm IV.
* Kronprinz [[Friedrich Wilhelm IV. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]] (* 15. Oktober 1795; † 2. Januar 1861), der spätere König Friedrich Wilhelm IV.
* [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Prinz Wilhelm]] (* 22. März 1797; † 9. März 1888), der spätere König und Deutsche Kaiser Wilhelm I.
* [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Prinz Wilhelm]] (* 22. März 1797; † 9. März 1888), der spätere König und Deutsche Kaiser Wilhelm I.
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* Prinz [[Karl von Preußen|Karl]] (* 29. Juni 1801; † 21. Januar 1883) ∞ 1827 Prinzessin [[Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach]]
* Prinz [[Karl von Preußen|Karl]] (* 29. Juni 1801; † 21. Januar 1883) ∞ 1827 Prinzessin [[Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach]]
* Prinzessin [[Alexandrine von Preußen (1803–1892)|Alexandrine]] (* 23. Februar 1803; † 21. April 1892) ∞ 1822 Großherzog [[Paul Friedrich (Mecklenburg)|Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin]]
* Prinzessin [[Alexandrine von Preußen (1803–1892)|Alexandrine]] (* 23. Februar 1803; † 21. April 1892) ∞ 1822 Großherzog [[Paul Friedrich (Mecklenburg)|Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin]]
* Prinz Ferdinand (* 13. Dezember 1804; † 1. April 1806)
* Prinzessin [[Luise von Preußen (1808–1870)|Luise]] (* 1. Februar 1808; † 6. Dezember 1870) ∞ 1825 Prinz [[Wilhelm Friedrich Karl von Oranien-Nassau|Friedrich der Niederlande]]
* Prinzessin [[Luise von Preußen (1808–1870)|Luise]] (* 1. Februar 1808; † 6. Dezember 1870) ∞ 1825 Prinz [[Wilhelm Friedrich Karl von Oranien-Nassau|Friedrich der Niederlande]]
* [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Prinz Albrecht]] (* 4. Oktober 1809; † 14. Oktober 1872)
* [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Prinz Albrecht]] (* 4. Oktober 1809; † 14. Oktober 1872)

Version vom 12. September 2011, 20:06 Uhr

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Prinzessin Luise liest einem kranken Kind aus dem Dorf Märchen vor. Aus Die Königin Luise für Jung und Alt, Berlin 1896

Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg (* 10. März 1776 in Hannover; † 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz) war die Gattin König Friedrich Wilhelms III. von Preußen und somit Königin von Preußen.

Leben

Die Tochter von Karl II., Herzog zu Mecklenburg, der zur Zeit ihrer Geburt die hannoverschen Truppen befehligte, wurde in Hannover geboren. Sie verlor schon im sechsten Lebensjahr ihre Mutter, eine geborene Prinzessin von Hessen-Darmstadt, und blieb hierauf der Aufsicht eines Fräuleins von Wolzogen anvertraut. Später wurde sie ihrer Großmutter, der Landgräfin von Hcssen-Darmstadt, zur fernern Erziehung übergeben.

Infolge der Unruhen des französischen Revolutionskrieges begab sie sich mit ihrer älteren Schwester Charlotte nach Hildburghausen, wo sie bis zum März 1793 blieb. Auf der Rückreise lernte sie in Frankfurt am Main den späteren König Friedrich Wilhelm III. von Preußen kennen und verlobte sich am 24. April 1793 in Darmstadt mit ihm. Die Hochzeit erfolgte am Weihnachtsabend desselben Jahres in Berlin. An der Seite ihres Gatten, der sie hoch verehrte und innig liebte, führte Luise als Kronprinzessin ein sehr glückliches häusliches Leben, in den Sommermonaten meist zurückgezogen auf dem Schloss Paretz.

Als Königin gewann sie schnell die Herzen ihrer Untertanen. Der Reformpartei am preuß. Hofe, die ein entschiedenes Vorgehen forderte, stand auch die Königin nahe. Als der Krieg im Herbst 1806 den König ins Feld rief, folgte sie ihm nach Thüringen. Nach der Schlacht bei Jena flüchtete sie mit ihren Kindern nach Königsberg, dann nach Memel (Jan. 1807).

Napoleon verfolgte die Königin, die er als Anstifterin des Krieges bezeichnete, mit den gemeinsten Schmähungen. Trotzdem überwand sich die Königin vor dem Frieden in Tilsit so weit, um persönlich (6. Juli l807) von Napoleon mildere Bedingungen zu erbitten, doch vergehens. Die schweren Leiden, die üher den Staat und das Königshaus hereinbrachen, trug sie mit Ergebung und Festigkeit, durch ihren Zuspruch hielt sie den tiefgebeugten Gemahl aufrecht. Voll Einsicht für das, was Preußens Unglück herbeigeführt hatte, begrüßte sie mit Freuden die großen Reformen und die großen Männer, die an Preußens Wiedergeburt arbeiteten.

Im Dez. 1809 kehrte sie mit ihrem Gemahl nach Berlin zurück; doch bald erkrankte sie während eines Besuchs bei ihrem Vater in Strelitz auf dem Schloss Hohenzieritz und starb daselbst in den Armen ihres Gemahls am 19. Juli 1810.

Ihre Überreste wurden in dem Schloßgarten zu Charlottenhurg beigesetzt, wo ihr und ihrem Gemahl ein Mausoleum (mit beider Marmorfiguren auf Sarkophagen, von Christian Daniel Rauch) errichtet wurde. Dem Andenken der Königin ist die Luisenstiftung in Berlin, eine Anstalt sür Ausbildung junger Mädchen zu Erzieherinnen, und der Luisenorden gewidmet.

Am 10. März 1880 wurde ein Marmorstandbild der Königin von Erdmann Encke im Tiergarten zu Berlin enthüllt.

Literatur

  • Kluckhohn, L., Königin von Preußen, Berlin 1876
  • Mommsen und von Treitschke,Königin L. (ebd. 1876)
  • Gräfin Voß, Neunundsechzig Jahre am preußischen Hofe (5. Aufl., Lpz. 1887)
  • Hudson,Ü., Königin von Preußen (nach dem Englischen bearbeitet von Karl und Pfau, ebd. 1887)
  • Adarni,L., Königin von Preußen l2. Aufl., Gütersloh 1888)

Quelle

Überlebende Kinder

Königin Luise gebar insgesamt 10 Kinder, von denen drei jedoch im Kleinkindalter starben

Weblinks


Andere Lexika