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Johann Sebastian Bach: Unterschied zwischen den Versionen

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Bachs Musik war niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das ''Wohltemperierte Klavier''. <ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159</ref>  
Bachs Musik war niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das ''Wohltemperierte Klavier''. <ref>Wolfgang Dömling: ''Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts''; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: ''J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken'', Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159</ref>  
In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber Baron van Swieten aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde Haydn und Mozart. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die Wiener Klassik ein. <ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> [[Beethoven]] war über seinen Lehrer [[Christian Gottlob Neefe]] mit Bachs Wohltemperiertem Klavier vertraut.
In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber Baron van Swieten aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde Haydn und Mozart. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die Wiener Klassik ein. <ref>William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): ''Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart'', Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96</ref> [[Beethoven]] war über seinen Lehrer [[Christian Gottlob Neefe]] mit Bachs ''Wohltemperiertem Klavier'' vertraut. <ref>Malte Korff: ''Ludwig van Beethoven'', Suhrkamp Basisbiographie 46, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010, S. 14</ref>


== Würdigung ==
== Würdigung ==

Version vom 7. Januar 2012, 08:21 Uhr

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Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach (* 21. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist der Barockzeit.

Im Jahre 1703 verbrachte er 6 Monate in Weimar und von 1708 bis 1717 lebte er dort mit seiner Familie. Von den sechs Kindern, die in Weimar geboren wurden, starben zwei bereits im Säuglingsalter.

Rezeption

Bachs Musik war niemals ganz aus dem Gedächtnis verschwunden. Allerdings war sein Werk vor und um 1800, sieht man von der noch unmittelbaren Pflege seiner Musik durch Organisten und Kantoren ab, nur in Kreisen von Kennern bekannt. Zu den wenigen Druckausgaben gehörte ab 1801 das Wohltemperierte Klavier. [1] In den 1780er-Jahren erwarb der Wiener Musikliebhaber Baron van Swieten aus der für die damalige Zeit durchaus unüblichen Überzeugung, neue Musik sei nicht automatisch besser als ältere, alles was er von Bach an Werken auftreiben konnte und zeigte seine Funde Haydn und Mozart. Diese brachten Elemente seiner Musik dadurch in die Wiener Klassik ein. [2] Beethoven war über seinen Lehrer Christian Gottlob Neefe mit Bachs Wohltemperiertem Klavier vertraut. [3]

Würdigung

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an J. S. Bach und das Wirken seiner Familie, so etwa das Bach-Festival-Arnstadt.

Werke

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Dömling: Die Bach-Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts; in Barbara Schwendowius und Wolfgang Dömling: J.S.Bach - Zeit, Leben, Wirken, Verlag Bärenreiter, Kassel, 1976, S. 159
  2. William Mann (mit einem Vorwort von James Galway): Geschichte der Musik - Von der Antike bis zur Gegenwart, Schuler Verlagsgesellschaft, Herrsching am Ammersee, 1982, S. 96
  3. Malte Korff: Ludwig van Beethoven, Suhrkamp Basisbiographie 46, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010, S. 14

Weblinks


Siehe auch


Andere Lexika