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Schwefelporling: Unterschied zwischen den Versionen
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== Speisewert == | == Speisewert == | ||
Der Pilz ist in jungen Stadien eßbar, muß aber gut abgekocht werden (20 min). Es wird empfohlen, die dickfleischigen Fruchtkörper in dünne Scheiben zu schneiden und wie ein Wiener Schnitzel zuzubereiten. | |||
Ältere Exemplare sollten nicht mehr genossen werden, sie lassen geschmacklich nach und können zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. | |||
Der Pilz wurde aufgrund seiner stopfenden Wirkung in der Volksmedizin bei Magenbeschwerden und Durchfall angewendet. | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
Version vom 19. Mai 2012, 18:18 Uhr
| Schwefelporling Laetiporus sulfureus (L.) Hook. | ||||
| Klassische Systematik | ||||
| Reich | Pilze | Fungi | ||
| Stamm | Basidienpilze | Basidiomycota | ||
| Klasse | Hutpilze | Agaricomycetes | ||
| Ordnung | Porenpilze | Polyporales | ||
| Familie | Baumschwammartige | Fomitopsidaceae | ||
| Gattung | Laetiporus | Laetiporus | ||
| Art | Schwefelporling | Laetiporus sulphureus | ||
| Autor(en) | (Bull.) Murill | |||
| Jahr | 1920 | |||
| Phylogenetische Systematik | ||||
| Ordnung | ... | ... | ||
| Familie | ... | ... | ||
Der Schwefelporling (Laetiporus sulfureus auch Laetiporus sulfureus) ist ein Baumpilz aus der Familie der Baumschwammartigen (Fomitopsidaceae).
Beschreibung
Die meist dachziegelartig übereinander wachsenden, einjährigen Fruchtkörper des Schwefelporlings sind in jungen Stadien leuchtend gelb oder gelborange und recht dickfleischig. Sie schirmen im Alter etwas auf und blassen später aus.
Die Hutoberfläche ist uneben und wildlederartig, die Zuwachskanten am Hutrand sind hellgelb.Die bis 5 mm langen Röhren sind zitronengelb und feinporig (3-5 Poren je mm). Das Fleisch ist gelblich bis orange, in jungen Stadien weich und saftreich, in älteren Stadien käseartig-mürbe und farblich ausbleichend.
Das Fleisch riecht in jungen Stadien zitronig, später nach Mäusen.
Das Sporenpulver ist weiß und inamyloid. Die Sporen haben Abmessungen von 5-7 x 3,5-5 µm und haben keinen Keimporus.[1][2]
Vorkommen
Vom Frühsommer bis in den Spätherbst hinein, meist auf Laubbäumen, z.B. Weide (Salix), seltener auf Nadelbäumen. In den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel weit verbreitete und häufig.
Ähnliche Arten
Speisewert
Der Pilz ist in jungen Stadien eßbar, muß aber gut abgekocht werden (20 min). Es wird empfohlen, die dickfleischigen Fruchtkörper in dünne Scheiben zu schneiden und wie ein Wiener Schnitzel zuzubereiten.
Ältere Exemplare sollten nicht mehr genossen werden, sie lassen geschmacklich nach und können zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.
Der Pilz wurde aufgrund seiner stopfenden Wirkung in der Volksmedizin bei Magenbeschwerden und Durchfall angewendet.
