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Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. März 2014, 09:16 Uhr
Das Brandenburgische Institut für Gemeinwesenberatung ist ein durch Landesmittel und Bundesmittel finanzierte Organisation gegen Rechts.
Selbstverständnis
Aufgabe des ist nach eigenen Angaben, die „Förderung einer humanen Alltagskultur“, die „kritische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus“ und die „Stärkung eines demokratischen Gemeinwesens“. Beachtet werden muss, dass dieses „demokratische Gemeinwesen“ unter erklärten Ausschluss aller vom Institut als rechtsextrem befundenen Meinungen, Gruppen und Parteien verstanden wird, dessen „Stärkung“ die Schwächung und Benachteiligen vom Institut als "rechtsextrem" klassifizierten Parteien bedeutet.
Geschichte
Das Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung wurde 2006 aus den sechs bereits bestehenden Brandenburger Mobilen Beratungsteams (MBT) formiert.[1]
Definition von Rechtsextremismus
Welche radikale Ansichten vom Institut vertreten werden und wie aufgebläht ihre Definition des Rechtsextremismus ist, verdeutlichen die Aussagen Dirk Willkings, Geschäftsführer des Instituts über die Band Frei.Wild. Willking warf der Band vor, „Nazi-Ideologien“ zu verbreiten. Als Begründung für diesen Vorwurf nannte er das Lied Südtirol(Lied), und die darin gemachte Forderung nach der Unabhängigkeit Südtirols.
- „Im Lied «Südtirol» etwa wird eindeutig Italien angegriffen: Südtirol soll nicht mehr zu Italien gehören, vielmehr wollen sie etwas Grossdeutsches. Es ist ein klassisches Modell der rechtsextremen Szene, dass die Staatengeografie Europas in Frage gestellt wird. “
Diese Aussage beweist einerseits grobe Geschichtsunkenntnis, da Nazi-Deutschland zu Gunsten des verbündeten faschistischen Italiens auf Südtirol explizit verzichtet hatte -worauf eine Epoche der Unterdrückung und Verdrängungversuchen gegen die nicht-italienische Bevölkerung Südtirols folgte– und selbst nach der Besetzung Nord-Italiens Ende 1943 Süd-Tirol nicht offiziell annektierte. Andererseits beweist sie eine extrem aufgeblähte Definition des Begriffs „Nazi-Ideologie“: Ein „Angriff auf Italien wird hier mit Nazi-Ideologie gleichgesetzt. Ferner, da die breite Mehrheit der deutschen und ladinischen Südtiroler - trotz großer Autonomie- sich nicht zu Italien gehörig fühlt, unterstellt Dirk Wilking damit der breiten Bevölkerungsmehrheit Südtirols „Nazi-Ideologie“.[2]
Selbst die entschiedensten Kritiker Frei.Wilds so etwa der multikulturalistische, linke Sozialwissenschaftler Alexander Häusler oder der linke Journalist Patrick Gensing haben die Band nur in die Nähe einer unklar und sehr breit definierten „Rechtsextremismus“-Kategorie gestellt, ihr aber nie vorgehalten, eindeutig rechtsextrem zu sein geschweige denn „Nazi-Ideologie“ zu verbreiten.