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Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16: Unterschied zwischen den Versionen
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Zunächst wurde der Vorfall entweder ungenügend (mit Wörtern wie „Antanzen“)oder gar nicht in den Medien erwähnt. Es dauerte fast vier Tage, bis es zu einer Berichtserstattung bei Bild und ZDF kam. Auch wollten die Medien über diesen Zeitraum trotz Aufschrei in den sozialen Netzwerken offenbar die Nationalität der Täter nicht nennen. Auf Bild.de erfolgte dazu die Berichtserstattung über Bild PLUS (kostenpflichtig). Ohne den Druck durch Twitter und Co würden die Medien die schlimmen Vorkommnisse in Köln wahrscheinlich immer noch totschweigen. Daneben spricht man öfter auch von einem Versagen der Polizei. | Zunächst wurde der Vorfall entweder ungenügend (oft auch mit verharmlosenden Wörtern wie „Antanzen“) oder gar nicht in den Medien erwähnt. Besondere Frechheit: Der Kölner Polizeibericht dazu am 01.01.16: „Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich.“<ref>[http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3214905 POL-K: 160101-1-K/LEV Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich] presseportal.de</ref>Es dauerte fast vier Tage, bis es zu einer Berichtserstattung bei Bild und ZDF kam. Auch wollten die Medien über diesen Zeitraum trotz Aufschrei in den sozialen Netzwerken offenbar die Nationalität der Täter nicht nennen. Auf Bild.de erfolgte dazu die Berichtserstattung über Bild PLUS (kostenpflichtig). Ohne den Druck durch Twitter und Co würden die Medien die schlimmen Vorkommnisse in Köln wahrscheinlich immer noch totschweigen. Daneben spricht man öfter auch von einem Versagen der Polizei. | ||
Justizminister [[Heiko Maas]] twitterte dazu „Prosit Neujahr. Alles Gute für 2016!“ was möglicherweise als Hohn für die Opfer und gezielte Vertuschung empfunden werden kann. Nachdem drei Tage später ein Unbekannter auf ein Asylbewerberheim schießt, twittert Heiko Maas (Justizminister): „Dürfen nicht zusehen, wie sich Spirale der Gewalt weiter dreht. Rechtsstaat darf u wird das nicht hinnehmen #Dreieich“<ref>[https://twitter.com/heikomaas Heiko Maas] bei Twitter</ref> | Justizminister [[Heiko Maas]] twitterte dazu „Prosit Neujahr. Alles Gute für 2016!“ was möglicherweise als Hohn für die Opfer und gezielte Vertuschung empfunden werden kann. Nachdem drei Tage später ein Unbekannter auf ein Asylbewerberheim schießt, twittert Heiko Maas (Justizminister): „Dürfen nicht zusehen, wie sich Spirale der Gewalt weiter dreht. Rechtsstaat darf u wird das nicht hinnehmen #Dreieich“<ref>[https://twitter.com/heikomaas Heiko Maas] bei Twitter</ref> | ||
Version vom 5. Januar 2016, 12:41 Uhr
Bei den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 am Kölner Hauptbahnhof sollen mindestens 60 Frauen (darunter auch eine Zivilpolizistin) in der Silvesternacht in aller Öffentlichkeit in Kölns Zentrum sexuell belästigt, sexuell genötigt und ausgeraubt worden sein. Durch Böllereien (vermutlich ebenfalls durch die Täter) wurden mehrere Personen schwer verletzt. Es soll laut Bild.de darunter sogar eine Vergewaltigung gegeben haben. [1]
Auf dem Domplatz versammelten sich laut Aussage des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers rund 1.000 Männer aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum, von denen sich immer wieder Gruppen lösten, um die Frauen anzugreifen.[2]
Nach den Worten des Polizeipräsidenten handelte es sich laut übereinstimmender Zeugenaussagen um etwa 1.000 Männer, die "dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ stammen. Dies hätten alle Zeugen übereinstimmend ausgesagt. Ähnlich hatten sich die Polizei und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zuvor in Pressemitteilungen geäußert. Zudem befürchtet Albers, dass sich an den Karnevalstagen Anfang Februar solche Vorfälle wiederholen könnten.[3] Bisher konnten lediglich 5 Männer an den Gleisen 10/11 des Hauptbahnhofs festgenommen werden.
Reaktionen
Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers sprach bei einer Pressekonferenz von „Straftaten einer völlig neuen Dimension“. Es sei ein „unerträglicher Zustand, dass mitten in der Stadt solche Straftaten begangen werden“.
#Köln und #aufschrei zählten in der darauffolgenden Woche zu den 5 beliebesten Twitter-Hashtags in Deutschland.
Kritik
Zunächst wurde der Vorfall entweder ungenügend (oft auch mit verharmlosenden Wörtern wie „Antanzen“) oder gar nicht in den Medien erwähnt. Besondere Frechheit: Der Kölner Polizeibericht dazu am 01.01.16: „Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich.“[4]Es dauerte fast vier Tage, bis es zu einer Berichtserstattung bei Bild und ZDF kam. Auch wollten die Medien über diesen Zeitraum trotz Aufschrei in den sozialen Netzwerken offenbar die Nationalität der Täter nicht nennen. Auf Bild.de erfolgte dazu die Berichtserstattung über Bild PLUS (kostenpflichtig). Ohne den Druck durch Twitter und Co würden die Medien die schlimmen Vorkommnisse in Köln wahrscheinlich immer noch totschweigen. Daneben spricht man öfter auch von einem Versagen der Polizei.
Justizminister Heiko Maas twitterte dazu „Prosit Neujahr. Alles Gute für 2016!“ was möglicherweise als Hohn für die Opfer und gezielte Vertuschung empfunden werden kann. Nachdem drei Tage später ein Unbekannter auf ein Asylbewerberheim schießt, twittert Heiko Maas (Justizminister): „Dürfen nicht zusehen, wie sich Spirale der Gewalt weiter dreht. Rechtsstaat darf u wird das nicht hinnehmen #Dreieich“[5]
In der WDR 21.45 Uhr Nachrichtensendung am 4.1.2016 wurde der Vorfall vom Hauptbahnhof als erste Nachricht mit kurzem Einspieler zwar kurz und sparsam erwähnt, aber gleich darauf noch mehr „Nachrichten“ zu „rechten“ Angriffen auf Asylantenheime.
Während ein angetrunkener Politiker (der vor zwei Jahren einer Journalistin ein missglücktes Kompliment machte) ausreichte, um die halbe Bevölkerung Deutschlands als sexistische Chauvinisten unter Generalverdacht zu setzen, bleibt das feministische Netz angesichts dieser unglaublichen Vorgänge in Köln stumm.[6]
Weblinks
Siehe auch
- Die Antifa fordert im Internet zu Völkermord und Vergewaltigung auf
- Gestaltung der Migration in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern
Einzelnachweise
- ↑ Sex-Überfälle in der Silvesternacht in Köln - Inzwischen 80 Opfer -Es kam sogar zu einer Vergewaltigung Bild.de
- ↑ Silvesternacht: 60 Anzeigen nach Übergriffen vor Kölner Hauptbahnhof spiegel.de
- ↑ Silvester am Kölner Hauptbahnhof: Viele Opfer melden sexuelle Übergriffe WDR.de
- ↑ POL-K: 160101-1-K/LEV Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich presseportal.de
- ↑ Heiko Maas bei Twitter
- ↑ Aufschrei 0.0 – Wenn die feministische Empörung ausbleibt nrwjetzt.de