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König David: Unterschied zwischen den Versionen
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'''König David''' ([[hebräisch]] דָּוִד und דָּוִיד ''Dāwīd'', * um 1040 v. Chr., † um 962 v. Chr.) war König von [[Juda]] und [[Israel (historisch)|Israel]]. Um ihn ranken sich viele Erzählungen des [[Altes Testament|Alten Testaments]]. In der [[Judentum|jüdischen Tradition]] nimmt er eine einzigartige Stellung ein.<ref>Udo Sauter: ''Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte'', C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 11</ref> | '''König David''' ([[hebräisch]] דָּוִד und דָּוִיד ''Dāwīd'', * um 1040 v. Chr., † um 962 v. Chr.) war König von [[Juda (reich)]] und [[Israel (historisch)|Israel]]. Um ihn ranken sich viele Erzählungen des [[Altes Testament|Alten Testaments]]. In der [[Judentum|jüdischen Tradition]] nimmt er eine einzigartige Stellung ein.<ref>Udo Sauter: ''Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte'', C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 11</ref> | ||
König David gilt als Verfasser zahlreicher Psalmen der [[Bibel]]. Er begann seinen Lebensweg als Waffenträger und Musiker am Hofe des Königs Saul. Er soll dabei den [[Kinnor]] (fälschlicherweise oft als ''Davidsharfe'' bezeichnet) gespielt haben. Später fiel er am Hof in Ungnade und musste nach [[Kanaan]] fliehen. 1030 v. Chr. wurde er zum ''König von Juda'' gewählt. Mit seiner Schleuder tötete er im Kampf den Riesen Goliath. Später wurde er zum König von [[Israel]] gesalbt und eroberte auch [[Jerusalem]]. Er besiegte etliche Stämme und Völker wie die Kanaanäer, Philister, Syrer, Moabiter und Edomiter. Unter seiner Herrschaft soll sich aus den getrennten Königreichen von ''Juda'' und ''Israel'' ein Großreich entwickelt haben, das sich bis zum [[Euphrat]] erstreckte. Ob dieses Reich tatsächlich existierte, ist in der Geschichtswissenschaft umstritten.<ref>Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho - Die archäologische Wahrheit über die Bibel, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2004</ref> Die Ortsangaben sind wahrscheinlich erst später hinzugedichtet worden.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515696.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 1|hrsg=[[Der Spiegel]]|datum=16.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516406.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 2|hrsg=Der Spiegel|datum=23.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517075.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 3|hrsg=Der Spiegel|datum=30.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref> | König David gilt als Verfasser zahlreicher Psalmen der [[Bibel]]. Er begann seinen Lebensweg als Waffenträger und Musiker am Hofe des Königs Saul. Er soll dabei den [[Kinnor]] (fälschlicherweise oft als ''Davidsharfe'' bezeichnet) gespielt haben. Später fiel er am Hof in Ungnade und musste nach [[Kanaan]] fliehen. 1030 v. Chr. wurde er zum ''König von Juda'' gewählt. Mit seiner Schleuder tötete er im Kampf den Riesen Goliath. Später wurde er zum König von [[Israel]] gesalbt und eroberte auch [[Jerusalem]]. Er besiegte etliche Stämme und Völker wie die Kanaanäer, Philister, Syrer, Moabiter und Edomiter. Unter seiner Herrschaft soll sich aus den getrennten Königreichen von ''Juda'' und ''Israel'' ein Großreich entwickelt haben, das sich bis zum [[Euphrat]] erstreckte. Ob dieses Reich tatsächlich existierte, ist in der Geschichtswissenschaft umstritten.<ref>Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho - Die archäologische Wahrheit über die Bibel, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2004</ref> Die Ortsangaben sind wahrscheinlich erst später hinzugedichtet worden.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515696.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 1|hrsg=[[Der Spiegel]]|datum=16.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516406.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 2|hrsg=Der Spiegel|datum=23.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517075.html|titel=Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 3|hrsg=Der Spiegel|datum=30.09.1985|sprache=de|zugriff=6. August 2017}}</ref> | ||
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Version vom 17. Dezember 2018, 20:20 Uhr
König David (hebräisch דָּוִד und דָּוִיד Dāwīd, * um 1040 v. Chr., † um 962 v. Chr.) war König von Juda (reich) und Israel. Um ihn ranken sich viele Erzählungen des Alten Testaments. In der jüdischen Tradition nimmt er eine einzigartige Stellung ein.[1]
König David gilt als Verfasser zahlreicher Psalmen der Bibel. Er begann seinen Lebensweg als Waffenträger und Musiker am Hofe des Königs Saul. Er soll dabei den Kinnor (fälschlicherweise oft als Davidsharfe bezeichnet) gespielt haben. Später fiel er am Hof in Ungnade und musste nach Kanaan fliehen. 1030 v. Chr. wurde er zum König von Juda gewählt. Mit seiner Schleuder tötete er im Kampf den Riesen Goliath. Später wurde er zum König von Israel gesalbt und eroberte auch Jerusalem. Er besiegte etliche Stämme und Völker wie die Kanaanäer, Philister, Syrer, Moabiter und Edomiter. Unter seiner Herrschaft soll sich aus den getrennten Königreichen von Juda und Israel ein Großreich entwickelt haben, das sich bis zum Euphrat erstreckte. Ob dieses Reich tatsächlich existierte, ist in der Geschichtswissenschaft umstritten.[2] Die Ortsangaben sind wahrscheinlich erst später hinzugedichtet worden.[3][4][5]
Literatur
- Stefan Ark Nitsche: König David, 1994
Einzelnachweise
- ↑ Udo Sauter: Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte, C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 11
- ↑ Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho - Die archäologische Wahrheit über die Bibel, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2004
- ↑ Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 1. Der Spiegel, 16.09.1985. Abgerufen am 6. August 2017. (de)
- ↑ Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 2. Der Spiegel, 23.09.1985. Abgerufen am 6. August 2017. (de)
- ↑ Hat die Bibel doch nicht recht?, Teil 3. Der Spiegel, 30.09.1985. Abgerufen am 6. August 2017. (de)