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Karstadt: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Karstadt Warenhaus GmbH''' ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Warenhaus]]kette mit Sitz in [[Essen]]. Gegenwärtig gibt es insgesamt 79 Warenhäuser. Das Unternehmen geht auf das ''Tuch-, Manufactur- und Confectionsgeschäft Karstadt'' zurück, das 1881 von [[Rudolph Karstadt]] in [[Wismar]] gegründet worden war.
'''Karstadt''' ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Warenhaus]]kette mit Sitz in [[Essen]]. Gegenwärtig gibt es insgesamt 79 Warenhäuser. Das Unternehmen geht auf das ''Tuch-, Manufactur- und Confectionsgeschäft Karstadt'' zurück, das 1881 von [[Rudolph Karstadt]] in [[Wismar]] gegründet worden war. 1920 wurde der gesamte Konzern in eine [[Aktiengesellschaft]] (AG) umgewandelt. 1977 erwarb Karstadt eine Mehrheitsbeteiligung an der [[Neckermann Versand]] AG und wurde mit einem Jahresumsatz von 10,62 Mrd. DM zum größten Handelsunternehmen in [[Westdeutschland]]. 1999 fusionierten die Karstadt AG und das [[Versandhaus Quelle]] zur KarstadtQuelle AG. Seitdem wurden die Warenhäuser der vormaligen ''Karstadt AG'' bis 2006 von der ''Karstadt Warenhaus AG'' betrieben, die dann in ''Karstadt Warenhaus GmbH'' umgewandelt wurde.
 
2005 wurden aufgrund einer anhaltenden Krise 74 Karstadt-Filialen mit Verkaufsflächen von weniger als 8000&nbsp;Quadratmetern (Karstadt Kompakt, später [[Hertie GmbH]] und nach Insolvenz geschlossen), 51&nbsp;[[SinnLeffers]]-Modehäuser sowie die Fachhandelskette [[Runners Point]] verkauft. 2009 wurde bekannt, dass die ''Galeria Kaufhof GmbH'' des [[Metro-Konzern]]s 60 der noch bestehenden 90 Karstadt-Kaufhäuser übernehmen wolle. Überdies leistete die Karstadt-Muttergesellschaft [[Arcandor]] aufgrund von Liquiditätsproblemen keine Mietzahlungen mehr an den Eigentümer der Kaufhausimmobilien, das Highstreet-Konsortium.<ref>[https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arcandor190.html ''Medienberichte über Mahnverfahren – Arcandor stellt Mietzahlungen für Warenhäuser ein''], [[Tagesschau.de]], 6. Juni 2009.</ref>


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== Einzelnachweise ==
<references />


[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)]]
[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)]]

Version vom 13. Juni 2019, 15:01 Uhr

Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Sitz in Essen. Gegenwärtig gibt es insgesamt 79 Warenhäuser. Das Unternehmen geht auf das Tuch-, Manufactur- und Confectionsgeschäft Karstadt zurück, das 1881 von Rudolph Karstadt in Wismar gegründet worden war. 1920 wurde der gesamte Konzern in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt. 1977 erwarb Karstadt eine Mehrheitsbeteiligung an der Neckermann Versand AG und wurde mit einem Jahresumsatz von 10,62 Mrd. DM zum größten Handelsunternehmen in Westdeutschland. 1999 fusionierten die Karstadt AG und das Versandhaus Quelle zur KarstadtQuelle AG. Seitdem wurden die Warenhäuser der vormaligen Karstadt AG bis 2006 von der Karstadt Warenhaus AG betrieben, die dann in Karstadt Warenhaus GmbH umgewandelt wurde.

2005 wurden aufgrund einer anhaltenden Krise 74 Karstadt-Filialen mit Verkaufsflächen von weniger als 8000 Quadratmetern (Karstadt Kompakt, später Hertie GmbH und nach Insolvenz geschlossen), 51 SinnLeffers-Modehäuser sowie die Fachhandelskette Runners Point verkauft. 2009 wurde bekannt, dass die Galeria Kaufhof GmbH des Metro-Konzerns 60 der noch bestehenden 90 Karstadt-Kaufhäuser übernehmen wolle. Überdies leistete die Karstadt-Muttergesellschaft Arcandor aufgrund von Liquiditätsproblemen keine Mietzahlungen mehr an den Eigentümer der Kaufhausimmobilien, das Highstreet-Konsortium.[1]

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Einzelnachweise