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Version vom 13. Juni 2019, 15:23 Uhr
Karstadt ist eine deutsche Warenhauskette mit Sitz in Essen. Gegenwärtig gibt es insgesamt 79 Warenhäuser. Das Unternehmen geht auf das Tuch-, Manufactur- und Confectionsgeschäft Karstadt zurück, das 1881 von Rudolph Karstadt in Wismar gegründet worden war. 1920 wurde der gesamte Konzern in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt. 1977 erwarb Karstadt eine Mehrheitsbeteiligung an der Neckermann Versand AG und wurde mit einem Jahresumsatz von 10,62 Mrd. DM zum größten Handelsunternehmen in Westdeutschland. 1999 fusionierten die Karstadt AG und das Versandhaus Quelle zur KarstadtQuelle AG. Seitdem wurden die Warenhäuser der vormaligen Karstadt AG bis 2006 von der Karstadt Warenhaus AG betrieben, die dann in Karstadt Warenhaus GmbH umgewandelt wurde.
2005 wurden aufgrund einer anhaltenden Krise 74 Karstadt-Filialen mit Verkaufsflächen von weniger als 8000 Quadratmetern (Karstadt Kompakt, später Hertie GmbH und nach Insolvenz geschlossen), 51 SinnLeffers-Modehäuser sowie die Fachhandelskette Runners Point verkauft. 2009 wurde bekannt, dass die Galeria Kaufhof GmbH des Metro-Konzerns 60 der noch bestehenden 90 Karstadt-Kaufhäuser übernehmen wollte. Überdies leistete die Karstadt-Muttergesellschaft Arcandor aufgrund von Liquiditätsproblemen keine Mietzahlungen mehr an den Eigentümer der Kaufhausimmobilien, das Highstreet-Konsortium.[1]
Seit dem 25. März 2019 treten Karstadt und Kaufhof unter dem gemeinsamen Namen Galeria Karstadt Kaufhof auf.
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