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Neoliberalismus: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. Februar 2020, 01:52 Uhr
Neoliberalismus ist eine Form des Wirtschaftsliberalismus und bezeichnet eine breite theoretische Strömung, zu der die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) und die Chicagoer Schule, aber auch Vertreter der Österreichischen Schule wie Friedrich August von Hayek gerechnet werden. Als politisches Konzept, Entwicklungsmodell, Ideologie und akademisches Paradigma ist es umstritten,[1] und wird auch als politisches Schlagwort bzw. „Kampfbegriff“[2] oder „politisches Schimpfwort“[3] benutzt.
Geschichte
Bereits im 19. Jahrhundert gab es vereinzelt Autoren, die sowohl den klassischen Liberalismus wie den Sozialismus ablehnten. Der eigentliche Beginn des Neoliberalismus wird meist auf die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen datiert.
Die Soziale Marktwirtschaft entsprang nach der ursprünglichen Konzeption der 50er Jahre neoliberalen Ideen im Sinne des Ordoliberalismus und den Gedanken der Christlichen Soziallehre.
Gesellschaftsbild
Ein Hauptanliegen der neoliberalen Ideologie ist die Durchlässigkeit der Gesellschaft. Jeder soll die Möglichkeit haben, sein Leben unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft zu gestalten. Da aber auch der Zugang zu Bildung zunehmend von den finanziellen Möglichkeiten abhängt (z.B. durch Studiengebühren), ist dieser Anspruch in sich widersprüchlich.[4] Der zukünftige Stellenwert eines Menschen innerhalb der Gesellschaft soll von seiner eigenen Leistungsfähigkeit abhängig sein. Dabei sei die Durchlässigkeit sowohl nach oben als auch nach unten gegeben.
Staatsverständnis
Der Neoliberalismus setzt auf Privatisierung, um die Verwaltung und den Staatsapparat effizienter zu machen. Durch Deregulierung soll den Bürgern mehr Freiraum für ihre personelle Selbstentfaltung gegeben werden. Der verbliebene Teil staatlicher Ver- und Umsorgung muss seine Wirtschaftlichkeit auf dem Freien Markt unter Beweis stellen. Das Grundverständnis des Staates besteht allein aus der Aufrechterhaltung der Inneren und Äußeren Sicherheit.
Andere Lexika
Einzelnachweise
- ↑ Taylor C. Boas und Jordan Gans-Morse: Neoliberalism: From New Liberal Philosophy to Anti-Liberal Slogan. In: Studies in Comparative International Development. 44, Nr. 2, 2009, ISSN 0039-3606, S. 137–161.
- ↑ Hans Willgerodt: Der Neoliberalismus – Entstehung, Kampfbegriff und Meinungsstreit. In: Ordo, Band 57, 2006, S. 47–89, ISSN 0048-2129
- ↑ Oliver Marc Hartwich: Neoliberalism: The Genesis of a Political Swearword (PDF; 316 kB)
- ↑ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/750618/