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Rotary Club: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Mai 2020, 10:41 Uhr

Rotary Clubs sind international verbreitete Service-Clubs, zu denen sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben. Als seine Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben.[1] Im deutschsprachigen Raum nennen sich die Mitglieder Rotarier. Den ersten Rotary Club gründete der Rechtsanwalt Paul Harris (1868–1947) in Chicago am 23. Februar 1905 mit drei Freunden. Die rotarische Idee fand 1925 Widerhall in der Schweiz, in der der erste Club in Zürich gegründet wurde, sowie in Österreich.

Deutschland

Der erste deutsche Club konstituierte sich 1927 in Hamburg unter dem Vorsitz von Wilhelm Cuno.

Zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland schlossen einige, wie der Rotary Club München, wenn auch nicht alle deutschen Rotary Clubs, ihre jüdischen Mitglieder aus. Andernorts wurde jüdischen oder anderweitig nicht erwünschten Mitgliedern der Austritt „nahegelegt“, andere verließen Rotary oder das Land aus eigenem Antrieb. Zu den „verlorenen“, tatsächlich aber ausgeschlossenen Mitgliedern zählte beispielsweise Thomas Mann.[2] Zu den Rotariern zählten damals auch 150 Freimaurer, die nach dem Verbot der Freimaurerei vom 17. August 1935 als Mitglieder der Rotary-Clubs gehalten wurden. Mitgliedern des Rotary-Clubs wurde der Eintritt in die NSDAP verwehrt.

In den europäischen Staaten unter sowjetischer Vorherrschaft – so auch in der DDR – waren die Clubs wegen ihrer offensichtlichen Zusammenarbeit mit den Freimaurerlogen und wegen zahlreicher anderer internationaler Beziehungen vornehmlich zu den USA und westlichen Ländern verboten. Nach dem Fall der Mauer 1989 wurde der Rotary Club in Dresden, der ursprünglich 1928 gegründet worden war, als einer der ersten in den neuen Bundesländern am 17. Juni 1990 wiedergegründet.

In Deutschland sind etwa 55.000 Mitglieder in über 1.000 Clubs organisiert.[3]

Struktur

Rotary besteht an der Basis aus lokalen oder regionalen Clubs. Weltweit gibt es rund 35.000 Rotary Clubs in 200 Staaten. Jeweils ungefähr 50 bis 100 Clubs sind zu einem sogenannten Distrikt zusammengefasst, die Distrikte wiederum in weltweit 34 Zonen organisiert. Der Vorstand eines Clubs, eines Districts und der weiteren Hierarchiestufen wird jeweils für ein Jahr gewählt. Deutschland ist in 15 Distrikte eingeteilt.[4]

Die Clubs streben danach, möglichst viele qualifizierte Berufskräfte zu umfassen. Aus diesem Grund sind pro Club höchstens fünf Angehörige derselben Berufsklasse zugelassen. Die Berufsvielfalt in den Clubs gehört nach Aussagen der Rotarier zu den Hauptgründen für den Fortbestand und Erfolg ihrer Organisation. Jeder einzelne Rotary-Club ist frei, die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft eigenständig festzulegen. Man kann einem Rotary-Club jedoch nicht selbst beitreten, sondern muss von Mitgliedern des Clubs zur Aufnahme vorgeschlagen werden. Daran schließt sich ein Aufnahmeverfahren an. Auch die Zahl der Mitglieder eines Clubs ist begrenzt. Wenn diese Zahl eine bestimmte Größe überschreitet, wird ein neuer Club gegründet.

Als Jugendorganisationen wurden 1962 Interact (für das Alter von 14 bis 18 Jahren) und 1968 Rotaract (ab 18 Jahren) gegründet. Frauen als Mitglieder sind seit dem Jahr 1989 zugelassen. Weltweit waren 2003 von insgesamt 31.256 Rotary Clubs 21.554 gemischte Clubs, was einem Anteil von 69 Prozent entspricht.

Vergleich zu Wikipedia




Einzelnachweise

  1. Homepage und Artikel 4 der Verfassung von Rotary International.
  2. Vgl. Erwin Bischof: Thomas Mann und Rotary – Wie der deutsche Dichter gegen die Barbarei des Nationalsozialismus kämpfte. Verlag interforum, Bern 2013. ISBN 978-3-9524099-0-9.
  3. Rotary Club Deutschland: Was ist Rotary?.
  4. Der Aufbau einer weltweiten Organisation