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Mordfall Nicole Schalla: Unterschied zwischen den Versionen

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2018 wurde Ralf Hörstemeier (* 1965) als Verdächtiger nach der Neuauswertung der DNS an einer Hauptschuppe, die in der Leistenbeuge des Opfers festgestellt worden war, festgenommen. Er war 2003 wegen sexueller Nötigung für zwei Jahre ins Gefängnis. Aus der Sicherheitsverwahrung wurde er 2011 entlassen.
2018 wurde Ralf Hörstemeier (* 1965) als Verdächtiger nach der Neuauswertung der DNS an einer Hauptschuppe, die in der Leistenbeuge des Opfers festgestellt worden war, festgenommen. Er war 2003 wegen sexueller Nötigung für zwei Jahre ins Gefängnis. Aus der Sicherheitsverwahrung wurde er 2011 entlassen.


Hörstemeier bestritt die Tat. Das [[Landgericht Dortmund]] verurteilte Ralf Hörstemeier im Januar 2021 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.<ref>https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/1993-wurde-nicole-schalla-16-ermordet-lebenslange-haft-fuer-taeter-75054768.bild.html</ref> Hörstemeier ging in Revision. Da Hörstemeier zwei Jahre in Untersuchungshaft verbracht hatte, wurde er aufgrund einer Entscheidung des OLG Münster zwischenzeitlich freigelassen.<ref>https://www.tag24.de/justiz/fahndung/moerder-ohne-fussfessel-auf-der-flucht-wo-steckt-ralf-hoerstemeier-2259146</ref><ref>https://www.focus.de/politik/deutschland/mordfall-nicole-denise-schalla-dfdf_id_13143672.html</ref> Er hatte seinen Wohnsitz in Münster. Man sah keine Fluchtgefahr. Das [[Amtsgericht Münster]] entschied auf Antrag des Polizeipräsidiums Münster im April 2021, dass Hörstemeier aus Sicherheitsgründen eine Fußfessel zu tragen habe. Die Revision wurde vom [[Bundesgerichtshof]] abgewiesen, die Rechtskraft erfolgte am 14. Dezember 2021. Am 21. Dezember 2021 gegen 20:10 Uhr legte Hörstermeier seine Fußfessel in Münster-[[Gremmendorf]] ab und verschwand zusammen mit seiner Verlobten.<ref name="24rhein-196367">{{Internetquelle|autor= |url=https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/muenster-moerder-ralf-hoerstemeier-suche-fahndung-fussfessel-urteil-strafe-gefaengnis-91196367.html |titel=Münster: Mörder von Nicole Schalla (†16) gesucht – Ralf Hörstemeier auf der Flucht |werk=24rhein.de |datum=2021-12-22 |abruf=2021-12-22}}</ref><ref name="reckling-115242">{{Internetquelle|autor=Kevin Kindel |url=https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/dortmund/moerder-von-nicole-schalla-%E2%80%A016-offenbar-abgetaucht-w1707833-6000115242/ |titel=Mörder von Nicole Schalla (†16) offenbar abgetaucht |werk=recklinghaeuser-zeitung.de |datum=2021-12-22 |abruf=2021-12-22}}</ref>
Hörstemeier bestritt die Tat. Das [[Landgericht Dortmund]] verurteilte Hörstemeier im Januar 2021 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.<ref>https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/1993-wurde-nicole-schalla-16-ermordet-lebenslange-haft-fuer-taeter-75054768.bild.html</ref> Hörstemeier ging in Revision. Da Hörstemeier zwei Jahre in Untersuchungshaft verbracht hatte, wurde er aufgrund einer Entscheidung des OLG Münster zwischenzeitlich freigelassen.<ref>https://www.tag24.de/justiz/fahndung/moerder-ohne-fussfessel-auf-der-flucht-wo-steckt-ralf-hoerstemeier-2259146</ref><ref>https://www.focus.de/politik/deutschland/mordfall-nicole-denise-schalla-dfdf_id_13143672.html</ref> Er hatte seinen Wohnsitz in Münster. Man sah keine Fluchtgefahr. Das [[Amtsgericht Münster]] entschied auf Antrag des Polizeipräsidiums Münster im April 2021, dass Hörstemeier aus Sicherheitsgründen eine Fußfessel zu tragen habe. Die Revision wurde vom [[Bundesgerichtshof]] abgewiesen, die Rechtskraft erfolgte am 14. Dezember 2021. Am 21. Dezember 2021 gegen 20:10 Uhr legte Hörstermeier seine Fußfessel in Münster-[[Gremmendorf]] ab und verschwand zusammen mit seiner Verlobten.<ref name="24rhein-196367">{{Internetquelle|autor= |url=https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/muenster-moerder-ralf-hoerstemeier-suche-fahndung-fussfessel-urteil-strafe-gefaengnis-91196367.html |titel=Münster: Mörder von Nicole Schalla (†16) gesucht – Ralf Hörstemeier auf der Flucht |werk=24rhein.de |datum=2021-12-22 |abruf=2021-12-22}}</ref><ref name="reckling-115242">{{Internetquelle|autor=Kevin Kindel |url=https://www.recklinghaeuser-zeitung.de/dortmund/moerder-von-nicole-schalla-%E2%80%A016-offenbar-abgetaucht-w1707833-6000115242/ |titel=Mörder von Nicole Schalla (†16) offenbar abgetaucht |werk=recklinghaeuser-zeitung.de |datum=2021-12-22 |abruf=2021-12-22}}</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 23. Dezember 2021, 02:49 Uhr

Nicole-Denise Schalla (* 7. März 1977; † 14. Oktober 1993)[1] wurde am Abend des 14. Oktober 1993 in Dortmund-Huckarde, vermutlich aus sexuellen Motiven, erwürgt. Ihre Leiche wurde etwa 30 Meter von einer Bushaltestelle, wo sie ausgestiegen war, unweit ihres Zuhauses in einem Gebüsch am nächsten Morgen gefunden.[2] Sie war Schülerin und besuchte ein Gymnasium. Der Täter war ebenso im Bus gefahren.

2018 wurde Ralf Hörstemeier (* 1965) als Verdächtiger nach der Neuauswertung der DNS an einer Hauptschuppe, die in der Leistenbeuge des Opfers festgestellt worden war, festgenommen. Er war 2003 wegen sexueller Nötigung für zwei Jahre ins Gefängnis. Aus der Sicherheitsverwahrung wurde er 2011 entlassen.

Hörstemeier bestritt die Tat. Das Landgericht Dortmund verurteilte Hörstemeier im Januar 2021 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.[3] Hörstemeier ging in Revision. Da Hörstemeier zwei Jahre in Untersuchungshaft verbracht hatte, wurde er aufgrund einer Entscheidung des OLG Münster zwischenzeitlich freigelassen.[4][5] Er hatte seinen Wohnsitz in Münster. Man sah keine Fluchtgefahr. Das Amtsgericht Münster entschied auf Antrag des Polizeipräsidiums Münster im April 2021, dass Hörstemeier aus Sicherheitsgründen eine Fußfessel zu tragen habe. Die Revision wurde vom Bundesgerichtshof abgewiesen, die Rechtskraft erfolgte am 14. Dezember 2021. Am 21. Dezember 2021 gegen 20:10 Uhr legte Hörstermeier seine Fußfessel in Münster-Gremmendorf ab und verschwand zusammen mit seiner Verlobten.[6][7]

Einzelnachweise