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Multikulturelle Gesellschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine '''Multikulturelle Gesellschaft''' ist nach dem Verständnis einiger [[Wissenschaft]]er die Gesellschaft eines [[Staat]]es, in dem Angehörige verschiedener [[Kultur]]en weitgehend ohne [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] zusammenleben.<ref>{{Literatur |Autor=Frank Beyersdörfer |Titel=Multikulturelle Gesellschaft |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=49}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=[[Ruud Koopmans]] |Titel=Assimilation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2017 |ISBN= |Seiten=}}</ref> Der Begriff unterscheidet sich vom Konzept der [[Vielvölkerstaat]]en, in denen die einzelnen Völker und Kulturen räumlich getrennt leben und zum Beispiel durch [[Sprache]], [[Schrift]] und [[Nationalität]] unterschieden werden. Beispiele für Vielvölkerstaat aus der Gegenwart sind die [[USA]], [[Belgien]], die [[Schweiz]] und [[China]], aus der Vergangenheit das [[Römisches Reich|römische Reich]], [[Jugoslawien]], [[Österreich-Ungarn]] sowie die [[Sowjetunion]]. Eine Assimilierung findet jedoch langfristig immer statt. | Eine '''Multikulturelle Gesellschaft''' ist nach dem Verständnis einiger [[Wissenschaft]]er die Gesellschaft eines [[Staat]]es, in dem Angehörige verschiedener [[Kultur]]en weitgehend ohne [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] zusammenleben.<ref>{{Literatur |Autor=Frank Beyersdörfer |Titel=Multikulturelle Gesellschaft |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=49}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=[[Ruud Koopmans]] |Titel=Assimilation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2017 |ISBN= |Seiten=}}</ref> Der Begriff unterscheidet sich vom Konzept der [[Vielvölkerstaat]]en, in denen die einzelnen Völker und Kulturen räumlich getrennt leben und zum Beispiel durch [[Sprache]], [[Schrift]] und [[Nationalität]] unterschieden werden. Beispiele für Vielvölkerstaat aus der Gegenwart sind die [[USA]], [[Belgien]], die [[Schweiz]] und [[China]], aus der Vergangenheit das [[Römisches Reich|römische Reich]], [[Jugoslawien]], [[Österreich-Ungarn]] sowie die [[Sowjetunion]]. Eine Assimilierung findet jedoch langfristig immer statt. | ||
Der Grünen-Politiker [[Daniel Cohn-Bendit]] schrieb zusammen mit einem anderen Autor 1991 nach seinen Erfahrungen in [[Frankfurt am Main]]: „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“<ref>Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid: [http://www.zeit.de/1991/48/wenn-der-westen-unwiderstehlich-wird/komplettansicht Wenn der Westen unwiderstehlich wird], in [[DIE ZEIT]] 22. November 1991</ref> | |||
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Eine Multikulturelle Gesellschaft ist nach dem Verständnis einiger Wissenschafter die Gesellschaft eines Staates, in dem Angehörige verschiedener Kulturen weitgehend ohne Assimilation zusammenleben.[1][2] Der Begriff unterscheidet sich vom Konzept der Vielvölkerstaaten, in denen die einzelnen Völker und Kulturen räumlich getrennt leben und zum Beispiel durch Sprache, Schrift und Nationalität unterschieden werden. Beispiele für Vielvölkerstaat aus der Gegenwart sind die USA, Belgien, die Schweiz und China, aus der Vergangenheit das römische Reich, Jugoslawien, Österreich-Ungarn sowie die Sowjetunion. Eine Assimilierung findet jedoch langfristig immer statt.
Der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit schrieb zusammen mit einem anderen Autor 1991 nach seinen Erfahrungen in Frankfurt am Main: „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“[3]
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Frank Beyersdörfer: Multikulturelle Gesellschaft. LIT Verlag, Münster 2004, S. 49.
- ↑ Ruud Koopmans: Assimilation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration. LIT Verlag, Münster 2017.
- ↑ Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid: Wenn der Westen unwiderstehlich wird, in DIE ZEIT 22. November 1991