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Evolution: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Evolution''' (von [[Latein|lateinisch]] evolvere = „entwickeln“) wird meist die Entwicklung der [[Lebewesen]] von den ersten Erscheinungsformen als [[Einzeller]] bis zum heutigen Menschen bezeichnet. Verschiedener [[Theorie]]n zufolge hat eine Höherentwicklung aller Lebewesen durch neue [[Art (Biologie)|Art]]en im Laufe von vielen Generationen stattgefunden. Die grundlegende Theorie der Evolution wurde im 19. Jahrhundert von [[Charles Darwin]] aufgrund von Beobachtungen entwickelt. Die heutigen Erkenntnisse beruhen im wesentlichen auf der [[Genetik]]. Dementsprechend sind im Laufe der Zeit mehrere Evolutionstheorien entstanden, von denen einige heute als wissenschaftlich überholt gelten. So hat nicht jede Spezialisierung und „Höherentwicklung“ auf die Dauer einen Vorteil beim Überleben gehabt, viele Arten sind ausgestorben.  
Als '''Evolution''' (von [[Latein|lateinisch]] evolvere = „entwickeln“) wird meist die Entwicklung der [[Lebewesen]] von den ersten Erscheinungsformen als [[Einzeller]] bis zum heutigen Menschen bezeichnet. Verschiedener [[Theorie]]n zufolge hat eine Höherentwicklung aller Lebewesen durch neue [[Art (Biologie)|Art]]en im Laufe von vielen Generationen stattgefunden. Die grundlegende Theorie der Evolution wurde im 19. Jahrhundert von [[Charles Darwin]] aufgrund von Beobachtungen entwickelt. Die heutigen Erkenntnisse beruhen im wesentlichen auf der [[Genetik]]. Dementsprechend sind im Laufe der Zeit mehrere Evolutionstheorien entstanden, von denen einige heute als wissenschaftlich überholt gelten. So hat nicht jede Spezialisierung und „Höherentwicklung“ auf die Dauer einen Vorteil beim Überleben gehabt, viele Arten sind ausgestorben.  


Die Irrtümer in einzelnen Theorien und einige Einzelheiten aus der Forschung versuchen zum Beispiel Vertreter der [[Biblische Schöpfung|biblischen Schöpfungslehre]] als „Beweise“ gegen die Evolution zu verwenden. Die [[Kreationismus|Kreationisten]] vertreten die Auffassung, dass die Evolution durch Eingriffe eines Schöpfergottes gesteuert wird. In den Anfängen stützten sich die Evolutionstheorien auf [[Fossil]]ien, in neuerer Zeit hat vor allem die [[Genetik]] wichtige Erkenntnisse geliefert.
Obwohl Darwins Evolutionsvorstellung ohne Zeifel die wissenschaftliche Forschung angeregt und zu neuen Erkenntnissen geführt hat, darf nicht übersehen werden, dass der Begriff und die Theorie der Evolution in unserer Gesellschaft teilweise [[Ideologie|ideologische]] und religiöse Züge angenommen hat. Die Zustimmung zur Evolutionslehre wurde gerade zu einer Überlebensnotwendigkeit bzw. Überlegenslüge für die modernen Gesellschaft. Gegen Kritik an der Evolutionslehre schottet sich die Mainstream-Forschung vehement ab und geht auf die Kritikpunkte kaum ein. Alternative [[Kreationismus|kreationistische]] Forschungen haben viele Lücken, Fehler und Unstimmigkeiten in Darwins Evolutionslehre aufgedeckt, so dass etliche Forscher inzwischen die ganze Evolutionslehre ablehnen. (Quelle: Reinhard Junker und Henrik Ullrich: ''Darwins Rätsel - Schöpfung ohne Schöpfer?'', SCM Hanser, 7. Aufl., 2019, Seite 11 und 12)
 
Die Irrtümer in den Evolutionstheorien greifen Vertreter der [[Biblische Schöpfung|biblischen Schöpfungslehre]] als Beweise gegen die Evolution auf. Die [[Kreationismus|Kreationisten]] vertreten die Auffassung, dass die Evolution durch Eingriffe eines Schöpfergottes gesteuert wird. In den Anfängen stützten sich die Evolutionstheorien auf [[Fossil]]ien, in neuerer Zeit hat vor allem die [[Genetik]] wichtige Erkenntnisse geliefert.


Aus der Sicht der [[Naturwissenschaft]] hat die biologische Evolution keine bestimmte Richtung. Der Biologe und Hauptvertreter der synthetischen Evolutionstheorie [[Ernst Mayr]] schrieb dazu:  
Aus der Sicht der [[Naturwissenschaft]] hat die biologische Evolution keine bestimmte Richtung. Der Biologe und Hauptvertreter der synthetischen Evolutionstheorie [[Ernst Mayr]] schrieb dazu:  

Version vom 16. Januar 2023, 09:23 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Evolution (Begriffsklärung) aufgeführt.

Als Evolution (von lateinisch evolvere = „entwickeln“) wird meist die Entwicklung der Lebewesen von den ersten Erscheinungsformen als Einzeller bis zum heutigen Menschen bezeichnet. Verschiedener Theorien zufolge hat eine Höherentwicklung aller Lebewesen durch neue Arten im Laufe von vielen Generationen stattgefunden. Die grundlegende Theorie der Evolution wurde im 19. Jahrhundert von Charles Darwin aufgrund von Beobachtungen entwickelt. Die heutigen Erkenntnisse beruhen im wesentlichen auf der Genetik. Dementsprechend sind im Laufe der Zeit mehrere Evolutionstheorien entstanden, von denen einige heute als wissenschaftlich überholt gelten. So hat nicht jede Spezialisierung und „Höherentwicklung“ auf die Dauer einen Vorteil beim Überleben gehabt, viele Arten sind ausgestorben.

Obwohl Darwins Evolutionsvorstellung ohne Zeifel die wissenschaftliche Forschung angeregt und zu neuen Erkenntnissen geführt hat, darf nicht übersehen werden, dass der Begriff und die Theorie der Evolution in unserer Gesellschaft teilweise ideologische und religiöse Züge angenommen hat. Die Zustimmung zur Evolutionslehre wurde gerade zu einer Überlebensnotwendigkeit bzw. Überlegenslüge für die modernen Gesellschaft. Gegen Kritik an der Evolutionslehre schottet sich die Mainstream-Forschung vehement ab und geht auf die Kritikpunkte kaum ein. Alternative kreationistische Forschungen haben viele Lücken, Fehler und Unstimmigkeiten in Darwins Evolutionslehre aufgedeckt, so dass etliche Forscher inzwischen die ganze Evolutionslehre ablehnen. (Quelle: Reinhard Junker und Henrik Ullrich: Darwins Rätsel - Schöpfung ohne Schöpfer?, SCM Hanser, 7. Aufl., 2019, Seite 11 und 12)

Die Irrtümer in den Evolutionstheorien greifen Vertreter der biblischen Schöpfungslehre als Beweise gegen die Evolution auf. Die Kreationisten vertreten die Auffassung, dass die Evolution durch Eingriffe eines Schöpfergottes gesteuert wird. In den Anfängen stützten sich die Evolutionstheorien auf Fossilien, in neuerer Zeit hat vor allem die Genetik wichtige Erkenntnisse geliefert.

Aus der Sicht der Naturwissenschaft hat die biologische Evolution keine bestimmte Richtung. Der Biologe und Hauptvertreter der synthetischen Evolutionstheorie Ernst Mayr schrieb dazu:

„Wenn man den evolutionären Trend irgendeiner Eigenschaft, nehmen wir einen Trend zur Steigerung der Körpergröße oder zu längeren Zähnen, genau unter die Lupe nimmt, wird man finden, dass er nicht gleichmäßig abläuft. Häufig wechselt er die Richtung und kehrt sich sogar gelegentlich um. Gegen eine immanente Zweckmäßigkeit oder den Hang zur Perfektion spricht letztlich auch die Häufigkeit, mit der sich das Aussterben von Arten in allen geologischen Formationen beobachten lässt.“ [1]

Siehe auch

Einzelnachweise