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Naher Osten: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Nahe Osten''' ist eine geographische Bezeichnung, die heute im Allgemeinen für die Staaten [[Vorderasien]]s zwischen [[Ägypten]] und dem [[Iran]] verwendet wird. Das [[Bruttoinlandsprodukt]] (BIP) des Nahen Ostens war 2010 mit 3.518 Milliarden US-Dollar verhältnismäßig gering. Bei einer Bevölkerung von rund 128 Millionen Menschen erwirtschaftete die Region etwas weniger als die 80 Millionen in der [[Bundesrepublik Deutschland]] mit 3.852 Milliarden (nominal 3.423)<ref name="wp">https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_historischer_Entwicklung_des_Bruttoinlandsprodukts</ref> US-Dollar. Rechnet man dabei die Milliardeneinnahmen der [[erdöl]]fördernden Staaten heraus, sieht die Bilanz niederschmetternd aus, und es bleiben nicht viel mehr als [[Dattel]]anbau, [[Schaf]]zucht, Waffenschmuggel und [[Tourismus]] an wirtschaftlichen Aktivitäten. Den größten Anteil an der Wirtschaftsleistung hatte der Ölstaat [[Saudi-Arabien]] 2010 mit nominal rund 527 Milliarden US-Dollar,<ref name="wp" /> das reale Wirtschaftswachstum lag dort 2015 bei 3,5 %, das BIP stieg bis 2017 auf 640 Milliarden US-Dollar. Das kleine [[Israel]] hatte 2010 rund 233 und 2017 etwa 318 Milliarden US-Dollar<ref name="wp" /> erwirtschaftet. Bedingt durch Kriege in der Region - insbesondere in [[Syrien]] - sank das BIP bis 2017 unter 2.000 Milliarden US-Dollar. | Der '''Nahe Osten''' ist eine geographische Bezeichnung, die heute im Allgemeinen für die Staaten [[Vorderasien]]s zwischen [[Ägypten]] und dem [[Iran]] verwendet wird. Das [[Bruttoinlandsprodukt]] (BIP) des Nahen Ostens war 2010 mit 3.518 Milliarden US-Dollar verhältnismäßig gering. Bei einer Bevölkerung von rund 128 Millionen Menschen erwirtschaftete die Region etwas weniger als die 80 Millionen in der [[Bundesrepublik Deutschland]] mit 3.852 Milliarden (nominal 3.423)<ref name="wp">https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_historischer_Entwicklung_des_Bruttoinlandsprodukts</ref> US-Dollar. Rechnet man dabei die Milliardeneinnahmen der [[erdöl]]fördernden Staaten heraus, sieht die Bilanz niederschmetternd aus, und es bleiben nicht viel mehr als [[Dattel]]anbau, [[Schaf]]zucht, Waffenschmuggel und [[Tourismus]] an wirtschaftlichen Aktivitäten. Den größten Anteil an der Wirtschaftsleistung hatte der Ölstaat [[Saudi-Arabien]] 2010 mit nominal rund 527 Milliarden US-Dollar,<ref name="wp" /> das reale Wirtschaftswachstum lag dort 2015 bei 3,5 %, das BIP stieg bis 2017 auf 640 Milliarden US-Dollar. Das kleine [[Israel]] hatte 2010 rund 233 und 2017 etwa 318 Milliarden US-Dollar<ref name="wp" /> erwirtschaftet. Bedingt durch Kriege in der Region - insbesondere in [[Syrien]] - sank das BIP bis 2017 unter 2.000 Milliarden US-Dollar. | ||
Version vom 9. Juni 2023, 19:12 Uhr
Der Nahe Osten ist eine geographische Bezeichnung, die heute im Allgemeinen für die Staaten Vorderasiens zwischen Ägypten und dem Iran verwendet wird. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Nahen Ostens war 2010 mit 3.518 Milliarden US-Dollar verhältnismäßig gering. Bei einer Bevölkerung von rund 128 Millionen Menschen erwirtschaftete die Region etwas weniger als die 80 Millionen in der Bundesrepublik Deutschland mit 3.852 Milliarden (nominal 3.423)[1] US-Dollar. Rechnet man dabei die Milliardeneinnahmen der erdölfördernden Staaten heraus, sieht die Bilanz niederschmetternd aus, und es bleiben nicht viel mehr als Dattelanbau, Schafzucht, Waffenschmuggel und Tourismus an wirtschaftlichen Aktivitäten. Den größten Anteil an der Wirtschaftsleistung hatte der Ölstaat Saudi-Arabien 2010 mit nominal rund 527 Milliarden US-Dollar,[1] das reale Wirtschaftswachstum lag dort 2015 bei 3,5 %, das BIP stieg bis 2017 auf 640 Milliarden US-Dollar. Das kleine Israel hatte 2010 rund 233 und 2017 etwa 318 Milliarden US-Dollar[1] erwirtschaftet. Bedingt durch Kriege in der Region - insbesondere in Syrien - sank das BIP bis 2017 unter 2.000 Milliarden US-Dollar.
Es werden dabei folgende Staaten und Länder betrachtet:
- Bahrain
- Israel
- Jemen
- Jordanien
- Katar
- Kuwait
- Libanon
- Oman
- Palästinenische Gebiete
- Saudi-Arabien
- Syrien
- Vereinigte Arabische Emirate
Siehe auch
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Datteln - essfertig und entkernt
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Der Islam ist die am weitesten verbreitete Religion im Nahen Osten