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Dresdner Neoklassizismus und sozialistischer Neoklassizismus

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Das ehemalige Luftgaukommando ist ein Gebäudekomplex an der August-Bebel-Straße 19 im Dresdner Stadtteil Strehlen, der von 1935 bis 1938 nach Entwürfen von Wilhelm Kreis als Sitz des Luftgaukommandos IV der Luftwaffe der Wehrmacht erbaut wurde.Bemerkenswert ist der Figurenfries Fliegender Genius über den Rechteckfenstern des Mittelbaus. Der Mittelbau dient als Eingangshalle und ist wie ein Portikus gestaltet worden. Bildhauer war Karl Albiker, der ein Schüler von Auguste Rodin und Professor an der Dresdner Kunstakademie war. Dargestellt werden Ikarus, Vulkan und einige Krieger. An der Längsfront befinden sich auch die Reliefköpfe Otto Lilienthals und des Generals Ernst Udet.[1] Der Stil war der eines „vergröbernden Neoklassizismus und national auftrumpfenden Monumentalismus“.[2]

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Sakralbauten, die von 1933 bis 1945 entstanden und sich der Heimatschutzarchitektur verpflichtet fühlten, sind das Gemeindehaus der Christuskirche, die St.-Hubertus-Kapelle und die Hoffnungskirche.

  1. Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Dresden. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03110-3, S. 207.
  2. http://www.das-neue-dresden.de/luftgaukommando.html