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MGD-Maschinenpistole PM-9

Aus PlusPedia
Version vom 5. Dezember 2025, 18:47 Uhr von Fmrauch (Diskussion | Beiträge) (die genannten Firmen haben nichts damit zu tun !)
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Die MGD-Maschinenpistole P.M. 9 ist eine automatische Waffe, die von dem Franzosen Louis Debuit entwickelt wurde. Es wurden nur wenige Exemplare hergestellt.

Es handelt sich bei der Waffe um ein Kaliber 9 mm (Parabellum). Die mit ausgeklapptem kurzem Kolben 650 mm lange Waffe wiegt mit Holzschaft 2,7 kg und hat eine Kadenz von 700 bis 750 Schuss/Min.

Besondere Merkmale der Waffe sind, dass zum Laden der Kurbelarm am Schwungrad nach unten bewegt wird, wobei sich die Spiralfeder spannt und das Schlagstück mit Schlagbolzengehäuse und Schlagbolzen nach rückwärts bewegt wird und im gespannten Zustand einrastet. Beim Durchziehen des Abzugs schnellt das Schlagstück nach vorn, ergreift mit seiner Stirnfläche (Stoßboden) eine Patrone aus dem Magazin und schiebt diese in das Patronenlager des Laufes. Der nun vom Kurbelarm angeschlagene Schlagbolzen zündet die Patrone und der Schuß bricht. Ein Teil der beim Abschuss entstehenden Energie treibt das Schlagstück, nachdem das Geschoss den Lauf verlassen hat, wieder nach hinten zurück. Dabei wird die leere Patronenhülse aus dem Patronenlager gezogen und ausgeworfen. Es spannt dabei die Feder und schnellt beim durchgezogenen Abzug wieder nach vorn, entnimmt erneut eine Patrone aus dem Magazin, führt sie ins Patronenlager und zündet sie. Dieser Vorgang wiederholt sich, solange der Abzug durchgezogen gehalten wird und Patronen im Magazin vorhanden sind.

Belege


Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (MGD-Maschinenpistole PM-9) vermutlich nicht.