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Machine Head (Album)

Aus PlusPedia
Version vom 15. Februar 2011, 17:37 Uhr von Pfitzi (Diskussion | Beiträge) (Notenbild zum Orgelsolo in Highway Star eingebaut..)
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Machine Head ist das im Jahr 1972 veröffentlichte sechste Studioalbum der Hardrock-Band Deep Purple. Es enthält mit Smoke on the Water, Highway Star, Space Truckin und Lazy einige seitdem zum standardmäßigen Live-Repertoire der Band gehörige Songs und Klassiker der Rockmusik und gilt als eines der wegbereitenden Alben des Hardrock-Genres. Es wurde neben Led Zeppelins Led Zeppelin IV und Black Sabbaths Paranoid als "Holy Trinity" [1] bezeichnet.

Die Aufnahmen

Die Titel

Highway Star

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Orgelsolo mit gebrochenen Dreiklängen ab Takt 9 des Orgelsolos im Deep Purple-Song Space Truckin

Der Up-Tempo-Song Highway Star (hier zum Anhören auf Youtube) wurde einer der poulärsten Songs der Band, war lange Zeit der "Opener" ihrer Konzerte und ist von vielen Bands des Metal-Genres in meist härteren und schnelleren, aber dadurch nicht unbedingt überzeugenderen Versionen aufgenommen worden. In ihm fallen besonders die von klasischer Musik, besonders von Johann Sebastian Bach, beeinflussten Soli von Blackmore und Lord auf.

  • Der Titel beginnt mit einem achttaktigen auf den Tönen g und c pumpenden Bass über lang angehaltenen Powerchords der Gitarre. Die folgenden 16 Takte des Intros werden dann von den in G-Dur verbleibenden Quint-Intervallen der Gitarre mit einer ebenfalls in Quinten gehaltenen Figur der Orgel bestimmt.
  • Der folgende Gesangspart baut auf den Figuren des Intros auf.
  • Das daran anschließende Orgelsolo beginnt mit einem über acht Takte stufenlos vom g zum c hochgezogenen Orgelton und einer daran anschließenden viertaktigen Überleitung. Darauf folgen gebrochene, der Akkordfolge Am - E - Gm - D - F# - F - Dm -Am zugehörige Dreiklänge der Orgel. Einige Takte mit sequenzierten geführten, spanisch anmutenden Figuren der Orgel leiten dann zur Wiederholung des Gesangsteils über.

Maybe I'm A Leo

Der in C-Dur stehende Mid-Tempo-Song ist der wohl unpopulärste Titel des Albums. Er wird vom Riff des Intros und einigen Powerchords bestimmt. In Konzerten wurde er nur in den frühen 1970er Jahren - zu hören auf Deep Purple in Concert und Live at the Olympia 96 - gespielt.

Pictures Of Home

Never Before

Smoke on the Water

Lazy

Space Truckin

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Intro-Riff von Hammondorgel, Bass und Schlagzeug im Deep Purple-Song Space Truckin
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Rock `n`Roll-Riff der E-Gitarre im Deep Purple-Song Space Truckin
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Drittes Riff und Double-Time der E-Gitarre im Deep Purple-Song Space Truckin

Der 4:34 Minuten lange Titel (hier zum Anhören auf Youtube) fällt besonders durch den ab der Mitte des Songs zunehmend exaltierter werdenden Gesang Ian Gillans und ein knapp 45 Sekunden langes Schlagzeugsolo von Ian Paice auf. Er basiert auf drei grundlegenden und sich im Laufe des Titels abwechselnden Riffs.

  • Der Song beginnt mit einem viertaktigen von Hammondorgel und Bass im Unisono vorgetragenen Riff. Bei der Wiederholung des Riffs tritt dann das Schlagzeug mit dem rhythmischen Muster des Riffs hinzu. Das Riff wird danach mit einem Hardrock-Grundbeat des Schlagzeugs zweimal wiederholt.
  • Ab Takt 17 setzt dann der Gesang mit der ersten und zweiten Strophe ein. Die E-Gitarre spielt über die Akkordfolge A - C - D typische Rock`n Roll-Figuren. Der Bass begleitet mit den Akkordgrundtönen und die Hammondorgel unterlegt zusätzlich die dazu gehörigen Dreiklänge. In den Takten 9 bis 11 bringt der Bass einen selbständigen melodischen Einwurf. Im vorletzten Takt dieses Abschnitts wird dann die Dominante E-Dur erreicht.
  • Es folgt der Refrain, in dem Ian Gillan auf wenigen hohen Tönen die Worte "Come on, come on, let`sgo space truckin" fast schon rausschreit. Gitarre, Hammondorgel und Bass bringen dazu ein neues, überwiegend halbtönig gestaltetes Riff im Unisono.
  • Danach setzt wieder die Strophe ein. Allerdings wird diese nun instrumental ganz anders begleitet. Blackmore zieht das Tempo an, indem er nun anstatt wie bisher Achtelnoten bringt, sondern in Double-Time 16-tel-Werte auf den abgedämpften Gitarrensaiten. Hammondorgel und Bass unterlegen dies mit dem Riff des Intros. Ab Takt 7 dieses Abschnitts geht Gillans Gesang zunehmend in exaltierte und hohe Schreie über.
  • Danach folgt wieder der Refrain mit dem bekannten Riff aus Notenbeispiel Nummer 3.
  • Ab 2:36 Minuten folgen dann die Instrumental-Soli. Zu Anfang steht ein nur achttaktiges, kurzes Gitarrensolo. Danach folgt ein ungefähr 45 Sekunden dauerndes Schlagzeugsolo dass von wenigen, spärlichen Tönen des Bass begleitet wird. Dieses Solo ist allerdings nicht vollkommen frei gehalten. Ian Paice behält während der ganzen Zeit ein rhythmisches Grundmodell bei, das er mit virtuosen Variationen auf Bassdrum, Snaredrum und den Tom-Toms erweitert.
  • Als Überleitung folgt nun ein achttaktiger Teil der chromatisch über anderthalb Oktaven vom e zum a aufsteigt. Dabei treibt eine rhythmische Beschleunigung des chromatischen Aufsteigs - zuerst in Ganzen, dann in Halben und schließlich in Viertelnotenwerten - den Song vorwärts. Die letzten vier Takte laufen dabei über verminderten Akkorden und einem sehr schnellen Schlagzeugpart in 16-tel-Sextolen der Snare über einem Achtel-Beat der Bass-Drum.
  • Bis zum Ende des Songs wird jetzt das Riff Nummer 3 verwendet. Dazu bringt Ian Gillan einige ekstatische Schreie.
We had a lot of luck on Venus
We always had a ball on Mars
Meeting all the groovey people
We've rocked the Milky Way so far
We danced around with Borealice
We're space truckin' round the the stars
Come on let's go Space Truckin'
Remember when we did the moonshot
And Pony Trekker led the way
We'd move to the Canaveral moonstop
And everynaut would dance and sway
We got music in our solar system
We're space truckin' round the stars
Come on let's go Space Truckin'
The fireball that we rode was moving
But now we've got a new machine
Yeah Yeah Yeah Yeah the freaks said
Man those cats can really swing
They got music in their solar system
They've rocked around the Milky Way
They dance around the Borealice
They're Space Truckin' everyday
Come on

In Konzerten spielte die Band den Song sehr frei in bis zu 20-minütigen Versionen (hier zum Anhören Teil 1, 2 und 3 der Live-Version auf Made in Japan). Darin waren meist lange Soli von Blackmore und Lord, sowie ein länger als in der Studioversion gehaltenes Schlagzeugsolo von Ian Paice eingebettet. Häufig wurden auch Teile anderer Titel, wie z.B. von Mandrake Root oder dem "Cello-Solo" aus dem Titel Fools integriert.

  1. Anm.: Heilige Dreieinigkeit.