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Mond

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Vollmond
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Halbmond

Der Mond (lateinisch Luna) ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Seit den Entdeckungen von Trabanten bei anderen Planeten des Sonnensystems, im übertragenen Sinn zumeist als Monde bezeichnet, wird er zur Vermeidung von Verwechslungen auch Erdmond genannt.


Init

Benutzer:Astronomer

Init-Quelle

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Der Mond in der Geschichte der Menschheit

Die Gestirne, auch der Mond, sind bereits in Zeiten bevor es eine Schriftsprache gab, verehrt worden. So verehrten die Babylonier die Mondgöttin Ischtar, später die Ägypter ihre Mondgöttin Isis, die Griechen verehrten die Mondgöttin Selene (später Artemis und Hekate) und die Römer verehrten (s. o.), zum Beispiel Luna. Einige Historiker sind, ohne jedoch feste Belege zu haben, der Ansicht, das auch Franziskus von Assisi um diese historisch-mytischen Gottheiten wusste, als er den Sonnengesang verfasste.
Der Mond und die Sterne spricht er im 3. Vers an:
Gelobt seist du, mein Herr,
durch Schwester Mond und die Sterne;
am Himmel hast du sie gebildet,
hell leuchtend und kostbar und schön.
[1]

Der Mond in der christlichen Musikliteratur

Manch ein christlicher Liederdichter hat den Mond, insbesondere, als Abendlied, zum Thema gewählt. Stellvertretend hier eines der bekanntesten Lieder:

„Der Mond ist aufgegangen


1. Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.

3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

4. Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.

5. Gott, lass dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein.

6. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod; und wenn du uns genommen, lass uns in' Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

7. So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch.

Matthias Claudius 1779
: Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790
[2]

Galerie

Einzelnachweise

Siehe auch