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Alphorn
Das Alphorn ist ein hölzernes Hirtenhorn, ursprünglich für Signal- und Alarmzwecke, von 1,2 bis 5 m Länge. Es wird, da es weder Klappen, Züge noch Ventile besitzt, in der Naturtonreihe bis zum 12. Oberton und darüber hinaus geblasen [1] und ist km-weit hörbar (5-10 km).
Besonders in der Schweiz hat das Alphorn eine lange Tradition und gilt vielen als Nationalsymbol. [2] In anderen Ländern existieren ähnliche volkstümliche Instrumente, wie z.B. das Bucium in Rumänien oder das Trutruca in Chile. [3]
Das längste Alphorn der Welt mit einer Länge von 47 Metern wurde von dem Alphornbauer Josef Stocker (Schweiz) zusammen mit Peter Wutherich (USA) gebaut.[4] [5]
Blastechnik
Ähnlich wie ein Blechblasinstrument (Trompete, Posaune, Tuba usw.) werden die Töne durch unterschiedliche Anspannungen der Lippen des Bläsers (zählt deshalb zu den Polsterzungeninstrumenten) erzeugt.[6] [7] Das Alphorn ist damit, trotz seiner Bauart meist aus Holz, eine Art von Naturtrompete. [8]
Einzelnachweise/ Fußnoten
- ↑ Anthony Baines: Lexikon der Musikinstrumente, J.B. Metzler/Bärenreiter, Stuttgart, 1996, S. 7
- ↑ Carl Dahlhaus und Hans Heinz Eggebrecht: Brockhaus Riemann Musiklexikon, Band I, A-K, F. A. Brockhaus und B. Schott`s Söhne, Wiesbaden/Mainz, 1978, S. 33
- ↑ Anthony Baines: Lexikon der Musikinstrumente, J.B. Metzler/Bärenreiter, Stuttgart, 1996, S. 7
- ↑ Das längste Alphorn der Welt auf der Website Alphornmusik.de mit Fotos der längsten Alphörner
- ↑ World's Biggest Alphorn Claimed Artikel der Chicago Tribune vom 28. Dezember 1999
- ↑ Auch das erzeugen von Tönen mittels Lippenvibration mit einer Gießkanne oder auf einem Gartenschlauch funktioniert ebenso.
- ↑ Anthony Baines: Lexikon der Musikinstrumente, J.B. Metzler/Bärenreiter, Stuttgart, 1996, S. 7
- ↑ dtv-Atlas zur Musik, Band I, dtv und Bärenreiter, München, 11. Aufl., 1977, S. 51