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Christian Wulff (FT)

Aus PlusPedia
Version vom 13. Dezember 2011, 23:08 Uhr von Mutter Erde (Diskussion | Beiträge) (ergänzt, Spam raus)
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😃 Profil: Wulff, Christian
Beruf deutscher Politiker (CDU), 10. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Persönliche Daten
19. Juni 1959
Osnabrück, Deutschland


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Christian & Bettina Wulff
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Zusammen mit Jimbo Wales und dem Arbeiterführer Sigmar Gabriel auf einem Wikipedia-T Shirt

Christian Wilhelm Walter Wulff (* 19. Juni 1959 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker und seit dem 30. Juni 2010 der zehnte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Von 2003 bis 2010 war er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und von 1994 bis 2008 Vorsitzender der niedersächsischen CDU.

Christian Wulff ist mit Bettina Wulff verheiratet. Sie leben in einer sogenannten Patchwork-Familie.

Die Bundesbank-Affäre

Wulff wurde als zweite Wahl (nach Ursula von der Leyen) als Präsidentschaftskandidat von der Kanzlerin ins Gespräch gebracht, nachdem der neunte Bundespräsident Horst Köhler die Lust an diesem Amt verloren hatte. Da jedoch die Opposition den erfahrenen Joachim Gauck als Gegenkandidaten gewinnen konnte, gestaltete sich die Abstimmung in der Bundesversammlung entsprechend spannend. Letztlich konnte jedoch Wulff durchgesetzt werden.

Kaum im Amt, beging er seinen ersten Fehler: Er ermunterte die Bundesbank, den scheinbaren Einzelkämpfer Thilo Sarrazin zu entlassen. Er würde die Entlassungsurkunde unterschreiben. Allerdings hatten er und die Kanzlerin die Stimmung im Land völlig falsch eingeschätzt[1] Wulff und die Kanzlerin suchten nach einem Ausweg, da sie schon bald merkten, dass derlei Aktivitäten auch der CDU schaden würden.

Die Lösung wurde schließlich gefunden. Statt jahrelang vor diversen Arbeitsgerichten zu streiten, erklärte Sarrazin selbst seinen Rückzug aus der Bundesbank. Diese noble Haltung wird ihm mit der Pension der vollen Amtszeit vergütet (das sind immerhin 1000 € monatlich mehr). Sarrazin erklärte dazu: Wäre ich stur geblieben, hätte das den Bundespräsidenten – weil er sich so weit vorgewagt hatte – und das Staatsamt beschädigt. Das wollte ich nicht, ich bin Staatsbürger und war jahrzehntelang Staatsdiener. Ich wollte niemanden in eine ausweglose Situation treiben. ...[2]. Der Ruf einer angeblich "unabhängigen Bundesbank" bleibt allerdings irreparabel beschädigt.

Kurz darauf sorgte er mit einer Rede, die darin gipfelte, Deutschland sei ein christliches, jüdisches und islamisches Land für neuen Ärger, insbesondere bei den CDU-Stammwählern, aber auch bei prominenten Parteifreunden. Sie beeilten sich klarzustellen, dass eine 2000jährige christliche Kultur das Land geprägt habe. Die CDU führe sogar das Christliche im Namen und daran würde sich auch nichts ändern.

Als Erinnerung an seinen misslungenen Start als Bundespräsident blieb ihm der Spitzname Türken-Wulff[3].

Die Darlehensaffäre

Im Dezember 2011 kam Wulff wieder unter Druck. Er hatte sich 1998 von Edith Geerkens, der Frau eines befreundeten Unternehmers, 500.000 Euro geliehen. 2010 löste er das Darlehen kurz vor Antritt des Präsidentenamtes gegen einen Bankkredit auf.

Auf eine Nachfrage der Grünen im Dezember 2011, ob er sich Geld von Egon Geerkens oder dessen Unternehmen geliehen habe, antwortete er im Landtag von Niedersachsen: „Zwischen Ministerpräsident Wulff und den in der Anfrage genannten Personen und Gesellschaften hat es in den letzten zehn Jahren keine geschäftlichen Beziehungen gegeben.“ Seitdem variieren die Zeitungskommentare zwischen ungeschickter Präsident und Bundespräsident Wulff hat als moralische Instanz versagt.[4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15]

Weblinks

Einzelnachweise


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