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Udo Ulfkotte
| 😃 Profil: Ulfkotte, Udo | ||
|---|---|---|
| Beruf | deutscher Autor und Journalist | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 20. Januar 1960 | |
| Geburtsort | Lippstadt | |
Udo Ulfkotte (* 20. Januar 1960 in Lippstadt) ist ein deutscher Journalist und Publizist.
Werdegang
Udo Ulfkotte studierte in Freiburg im Breisgau und London Rechts- und Politikwissenschaften. Er veröffentlichte vor allem zu den Themengebieten Nachrichtendienste und Islam. Zwischen 1984 und 1996 lebte er in verschiedenen islamischen Ländern und berichtete vor Ort.
Ulfkotte ist Mitglied der Bürger in Wut, die verschiedene Versuche gestartet hat, den sie abwertenden und diffamierenden Artikel in der deutschen Wikipedia zu ändern. Es blieb vorerst beim Versuch, da sich die Wikimedia Deutschland als für nicht zuständig erklärte. [1]
Udo Ulfkotte ist Mitglied des Mitarbeiterstabes der "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb".[2]
Kritik
Ulfkotte wurde wegen seiner kritischen Darstellung des Islamismus und der von diesem ausgehenden Terrorgefahr häufig "Antiislamismus" bzw. "Islamophobie" vorgeworfen. Dass diese Vorwürfe nicht haltbar sind zeigt eine Betrachtung seiner Publikationen in denen er sich mehrfach gegen eine Gleichsetzung von Islam und Islamismus, für Religionsfreiheit und gegen eine generelle Verurteilung der Moslems ausspricht. So schreibt Ulfkotte in seinem Buch Der Krieg in unseren Städten unter anderem:
„Eine islamistische Minderheit rüstet zum Angriff gegen den deutschen Rechtsstaat, indem sie heimlich, still und leise eine Infrastruktur zweifelhafter Organisationen schafft, deren Einfluss bis in den entlegensten Winkel unserer Gesellschaft reicht.
(...)
Der Autor ist davon überzeugt, dass die meisten deutschen Muslime keine Ahnung davon haben, was in ihrem Namen und hinter ihrem Rücken geschieht. Um es ganz deutlich zu sagen: Dieses Buch ist NICHT repräsentativ für die Mehrheit der Muslime in der Bundesrepublik.
(...)
Während der Islam eine Religion ist, ist der Islamismus eine Ideologie. Und nicht der Islam, sondern der Islamismus ist die Ursache der heutigen Gefahr.“[3]
„(...)
Gewiss, der weitaus größte Teil der Muslime identifiziert sich nicht mit den radikalen Islamisten. Immerhin treten 72 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen muslimischen Glaubens für eine klare Trennung von Staat und Kirche ein. Nur drei Prozent sind in der vom Verfassungsschutz beobachteten islamistischen Milli Görus organisiert.“[4]
„(...)
Niemand darf die Religion der Muslime diffamieren, und jeder Moslem hat das Recht nach den Gesetzen seiner Religion zu leben - solange dies im Einklang mit der deutschen Verfassung und der Freiheit und der Sicherheit seiner Mitmenschen geschieht.“[5]
„(...)
Doch die Auffassung, wonach "der" Islam für den Westen eine fundamentalistische Bedrohung darstellt, ist gefährlich. Sie kommt vielmehr den Zielen der Islamisten entgegen. Eine solche Auffassung anerkennt innerlich die Behauptung islamistischer Ideologen, sie und ihre Anhänger verträten den Islam schlechthin. Dabei sind Islamisten eine nur kleine - wenn auch wachsende - Gruppe innerhalb des Islam.“[6]
Auftritte
- Am 05.11.2010 waren Maria Böhmer, Udo Ulfkotte, Serdar Somuncu, Hans Selle, Sabine Espe, Hüseyin Ekici und Emin Capraz zu Gast im Nachtcafé. Thema der Sendung war "Mit Muslimen auf der Schulbank - Zumutung oder Chance?"[7]
- Ich behaupte, dass Deutschland vom Land der Dichter und Denker zum Land der Hilfsarbeiter wird, dank muslimischer Zuwanderung in weniger als 20 Jahren..... Der türkische Ministerpräsident hält das so: Ich habe hier 170000 christliche Armenier im Land, das sind nicht meine Leute, wenn es mir zuviel wird, dann gehen sie wieder dorthin, wo sie hergekommen sind. ... Oder ich mach's wie die USA: Wer nach sechs Wochen immer noch keinen Job gefunden hat, muss wieder aus dem Land (Quelle: "swr.de: Sendung "Nachtcafé", 5. Nov. 2010"; ebd.: "Sendung zum Sehen": Udo Ulfkotte ab Zeitmarke 08:00)
- Am 21.09.2010 waren Peter Scholl-Latour, Jürgen Fliege, Irmgard Pinn, Udo Ulfkotte, Nourig Apfeld und Pierre Vogel Gäste bei Menschen bei Maischberger. Thema der Sendung war "Kopftuch und Koran: Hat Deutschland kapituliert?" [8] [9]
- Bei Maischberger nannte er das Beispiel Hollands, das angefangen hat, seinen Haushalt zu sanieren, indem beinahe alle Ausgaben zu Ausländerintegration gegen Null gefahren wurden. Holland wird künftig arbeitslose Ausländer, die sich nicht selbst intregrieren, nach und nach in deren Ursprungsländer abschieben. Dies betrifft vor allem die Parralelgesellschaft der Marokkaner in Holland. Ulfkotte hält dies für einen nachahmenswerten Ansatz.
- Über eine weltweit diskutierte Burn a Koran Day-Aktion eines christlichen Sektierers aus Florida, die letzlich abgesagt wurde, wunderte er sich. Wenn die US Army in Afghanistan eine Palette gespendeter Bibeln, die niemand braucht, verbrennt, gäbe ja auch kein Gezeter.
Publikationen
- Verschlußsache BND. Koehler und Amelang, München, Berlin 1997, ISBN 3733802144; aktualisierte Taschenbuchausgabe, Heyne, München 1998, ISBN 3453141431.
- Marktplatz der Diebe. Wie die Wirtschaftsspionage deutsche Unternehmen ausplündert und ruiniert. Bertelsmann, München 1999, ISBN 3570001989.
- Wirtschaftsspionage. Goldmann, München 2001, ISBN 3442151252.
- So lügen Journalisten. Der Kampf um Quoten und Auflagen. Bertelsmann, München 2001, ISBN 3570001997.
- Gencode J.. Eichborn, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821808608.
- Propheten des Terrors. Das geheime Netzwerk der Islamisten. Wilhelm Goldmann Verlag, München 2001, ISBN 3442151961.
- Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern. Eichborn, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821839783; aktualisierte Neuauflage, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3596163404. Dieses Buch musste auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Berlinnoch im Erscheinungsjahr 2003 vom Markt genommen werden.[10][11]
- Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung. Was Politiker verschweigen. Bertelsmann, München 2004, ISBN 3570002004.
- Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste. Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821855789.
- Heiliger Krieg in Europa. Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht. Eichborn, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821855770.
- SOS Abendland. Die schleichende Islamisierung Europas. Kopp Verlag, Rottenburg am Neckar 2008, ISBN 9783938516720
- Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste; Wilhelm Heyne Verlag München (aktualisierte Ausgabe 2008); ISBN 978-3-453-60069-0
- Vorsicht Bürgerkrieg! Was lange gärt, wird endlich Wut. Kopp Verlag, Rottenburg 2009, ISBN 3938516941, ISBN 978-3938516942
- Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Armut für alle im "Lustigen Migrantenstadl". Kopp Verlag, Rottenburg 2010 ISBN 3942016427 ISBN 978-3942016421
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 10 Jahre „Online-Enzyklopädie“ Wikipedia - Kein Grund zum Feiern!
- ↑ "Bundeszentrale für politische Bildung/bpb: Redaktion"
- ↑ Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 11
- ↑ Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 169
- ↑ Udo Ulfkotte: Der Krieg in unseren Städten, Eichborn Verlag, Frankfurt a. M., 2003, S. 244
- ↑ Udo Ulfkotte: Propheten des Terrors - Das geheime Netzwerk der Islamisten, Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2001, S. 15
- ↑ Mit Muslimen auf der Schulbank - Zumutung oder Chance? - SWR, 5. November 2010
- ↑ Kopftuchstreit bei Maischberger Muslimas gegen Maulhelden Spiegel, 22. September 2010
- ↑ TV-Kritik: Menschen bei Maischberger Kopftuch und Koran - (k)eine Frage der Ehre SZ, 22. September 2010
- ↑ "Zeit-Online: Wie man Bürgerkriegsängste schürt".
- ↑ "taz.de: Im Namen Gottes": (Auszugszitat:
"Der Rechtsstreit geht um die darin erhobene Behauptung, die Islamische Föderation sei ein Landesverband der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs. Auf den Verlag rollt eine Prozesslawine zu, da verschiedene muslimische Vereine, Organisationen, Firmen und Privatpersonen gegen das Buch klagen. Für Eichborn-Verleger Peter Wilfert ist klar: "Unter Zuhilfenahme erlaubter Mittel wird systematisch Druck aufgebaut, um missliebige Berichte zu zensieren."
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