PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.

Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:

Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.

Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)

Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.

PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen

Chiemgau-Einschlag (Gegenartikel)

Aus PlusPedia
Version vom 30. April 2012, 09:18 Uhr von Rotznase (Diskussion | Beiträge) (CI und die Naturwissenschaft)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Diesen Artikel gibt es in mehreren Varianten. Folgende Versionen sind verfügbar: Chiemgau-Einschlag (Gegenartikel) und Chiemgau-Einschlag (Pro-Artikel)

Die Regeln zu einem Ast-Artikel finden sich im Handbuch PlusPedia


Als Chiemgau-Einschlag oder Chiemgau-Impakt wird eine wissenschaftlich widerlegte[1] Hypothese über den Einschlag eines Kometen verstanden, der nach dem Eindringen in die Erdatmosphäre in der Luft explodiert sein soll und dessen Trümmer angeblich im Chiemgau niedergingen. Der Einschlag sollte sich um das Jahr 200 v. Chr., nach anderen Quellen um 500 v. Chr. ereignet haben, als der Chiemgau von Kelten besiedelt war. Im Jahr 2010 änderten die Vertreter der Hypothese die Datierung des Einschlags auf 2000 bis 428 v. Chr. Die im Jahr 2000 erstmals von Hobby-Geologen geäußerte Vermutung der Existenz des Chiemgau-Impakts wird von der Fachwelt rundherum abgelehnt. Darüberhinaus gibt es keine einzige unabhängige wissenschaftliche Untersuchung, die die These vom Einschlag eines Kometen stützt. Aus diesem Grund wird diese These als Überholte Theorie kategorisiert.

Dessenungeachtet behaupten einzelne Amateurforscher, dass der Chiemgau-Einschlag stattgefunden habe.

Da in der Boulevardpresse mehrfach ungeprüft die Sichtweise dieser Amateurforscher dargestellt wurde, nahmen nicht nur Experten vom Fach, sondern auch andere Wissenschaftler Stellung, die die wissenschaftlich nicht haltbaren Thesen der Amateurforscher kritisierten.

Eine Gruppe von über 20 Wissenschaftlern erklärte zu den Amateurforschern , daß „die Herkunft der Krater durch den Einschlag eines Kometen eindeutig zurückgewiesen“ wird.[2][3]

Unabhängig davon veröffentlichten im Mai 2011 16 unabhängige Wissenschaftler einen „Offenen Brief“[4] in welchem die Vermutungen der Kometen-Einschlags-Befürworter als abstrus dargelegt werden. In dem Brief wird entschieden dem Eindruck entgegengetreten, dass die Impakt-Theorie auf einer wissenschaftlichen Basis beruhe oder gar einer wissenschaftlichen Überprüfung standhielte. Zudem wird argumentiert, dass die Amateurforscher mit nachweislich falschen Behauptungen arbeiten würden.

Der Chiemgau-Einschlag und die Naturwissenschaft

Die Analyse der im -Offener Brief zum "Chiemgau-Impakt" [5]- vorgebrachten Argumente machen deutlich, dass sich CIRT mit seinen Aussagen zur Hypothese des Chiemgau-Einschlages nicht auf einer naturwissenschaftlichen Basis befindet.

  • entbehrt einer wissenschaftlicher Grundlage
  • hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand
  • Überprüfung gar nicht möglich

Die Hypothese vom Chiemgau-Einschlag ist KEINE Naturwissenschaft, denn in der akdemischen Community gibt es darüber keinen Disbute/Dialog, demnach kann es darüber keine Kontroverse und noch weniger einen Konsens geben. [6] [7]

Nun stellt sich die Frage, was ist der Chiemgau-Einschlag? Grenzwissenschaft, Pseudowissenschaft oder Parawissenschaft?

als Wissenschaft ausgegeben oder schaut aus wie Wissenschaft arbeiten mit wissenschaftlicher Methodik
Aberglaube Pseudowissenschaft Grenzwissenschaft Protowissenschaft etablierte Wissenschaft

Die Furchen auf Furchensteinen sind Furchen, kein Regmaglypten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Furchenstein vom Chiemsee

So lautet ein Artikel in dem Weblog - CHIEMGAU IMPACT? [8]

Furchensteine, Krustensteine, bei der örtlichen Bevölkerung auch Hirnstoa oder Hirnstein genannt, sind Kalksteingerölle deren Oberfläche durch Cyanobakterien besetzt sind bzw. strukturiert werden/wurden. Sie kommen in kalkreichen Binnenseen vor.

CIRT deutet die Oberflächenstruktur der Furchensteine als Regmaglypten und und sieht dies als Hinweis auf mögliche Einschläge in den Chiemsee. In zahlreichen Internetbeiträgen wird dies vertreten.

Zitate - Erklärungen gegen eine Biogenese

„Sollte dieses prägnante Furchenmuster tatsächlich durch Organismen wie Bakterien oder Algen erzeugt worden sein, müssten diese eine sehr gut organisierte Gemeinschaft mit exzellenter Kommunikation gehabt haben, um eine derart systematisch konstruierte Skulptur über den großen Stein verteilt zu erzeugen.“[9]

„In einem der letzten “Bilder des Monats” haben wir deren Ansichten wie schon früher als unhaltbar bezeichnet und auf die notwendige Intelligenz sowie das Organisations- und Kommunikationsvermögen von Algen, Bakterien und Muscheln hingewiesen, damit diese über z.T. große Blöcke hinweg klar strukturierte geometrische Muster, die sich zudem noch an pyramiden- und kegelförmigen Furchensteinen orientieren, erzeugen konnten.“[10]

„Die sehr häufig bei den Furchensteinen zu beobachtende Kegel- oder Pyramidenform kommt hier besonders gut zur Geltung. Die geometrisch klar ausgerichteten scharfkantigen Furchen im Fallen der Kegelmantelfläche deuten auf einen von der Spitze ausgehenden Lösungs-/Erosionsprozess. Im Hinblick auf den von Dr. Darga und Dr. Huber postulierten Organismenfraß müsste dieser Prozess eine hervorragende Kommunikation und Organisation der Algen, Bakterien und/oder Muscheln untereinander vorausgesetzt haben.“[11]


In der Zwischenzeit stehen Informationen über die Furchensteine auf diversen Plattformen zur Verfügung.

Internet

Robert Darga, Siegsdorf

Robert Huber, Bremen

Weblinks

  • Chiemgau Impakt? ein Weblog von Robert Huber, Bremen auf blogspot.de mit detailierten, kritischen Informationen zum Thema

Literatur

Einzelnachweise

Andere Lexika

in der Wikipedia