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Das Judentum ist ein religiös-historisches Konstrukt, dessen Anhänger sich Juden nennen. Nach den Judenmorden, die Adolf Hitler und seinen Helfern zuzuordnen sind, wurde der Staat Israel speziell für Juden erschaffen.
Probleme der Begriffsdefinition
Häufig ist von Philosophen, Theologen, Religionswissenschaftlern und Historikern versucht worden, eine kurze Formel zur Definition des Begriffs "Judentum" zu finden. Eine allgemein aktzeptierte und verbindliche Definition ist bis heute nicht etabliert. [1][2]Hagalil.com meint zu der Frage nach einer Definition des Begriffs "Judentum":
"Zur Frage "Wer ist Jude", existieren mehrere sehr gegensätzliche Ansichten. (...) Noch viel schwieriger als die Definition der Frage, "wer ist Jude", ist es eine befriedigende Antwort auf die Frage zu finden, was das Judentum ist. (...) Abschließend kann nur trocken (vielleicht auch resignierend) festgestellt werden, dass gleichgültig wie sehr Juden sich um einheitliche Definitionen zu den Fragen, "wer Jude ist" und "was das Judentum ist" bemühen, ein diesbezüglicher Konsens in der jüdischen Welt nicht in Sicht ist."[3]
Für den Begriff "Judentum" wurden im Lauf der Geschichte folgende Definitionen entwickelt, die auch teilweise als sich ergänzend [4] oder sich ausschließend gesehen wurden: Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehltEin wichtiges Ereigniss der jüdischen Geschichte - Die Tiere steigen anlässliche der Sinflut in Noahs Arche
"Judentum" als Religion, die auf dem Pentateuch, anderen religiösen Quellen und deren Auslegungen beruht.
"Judentum" als Gesamtheit der historischen Erfahrungen und Traditionen jüdischer Menschen.
"Judentum" als Genpool bzw. Abstammungsgemeinschaft jüdischer Personen.
"Judentum" als gemeinsames Volk bzw. Nation mit dem Ziel der Errichtung eines eigenen Staates.
Die Theologin Susanne Galley schreibt zur Begriffsproblematik:
"Das Judentum gibt es nicht und hat es nie gegeben. Wir haben es vielmehr mit einem komplexen Phänomen zu tun, das in seiner Vielfalt und Wandlungsfähigkeit nur schwer einzugrenzen und zu definieren ist."[5]
Begriffsherkunft
Die Bezeichnung "Juden" beruht auf dem lateinischen Ausdruck judaeus, dem griechischen Ausdruck ioudaios und den aramäischen und persischen Entsprechungen. Diese korrepondieren mit dem hebräischen Wort yehudi. [6]
Diese Worte bezeichneten zunächst die Angehörigen des Stammes Juda und die Menschen welche dieses Gebiet bewohnten. Später wurde yehudi und dessen Entsprechungen besonders im Persischen unterschiedslos als Bezeichnung für die Angehörigen einer spezifischen Religion verwandt. [7]
Einzelnachweise
↑Leon Roth: Judentum; in Frederick R. Lachmann: Die jüdische Religion, Aloy Henn Verlag, Kastellaun, 1977, Seite 49 ff.
↑Andreas Brämer: Die 101 wichtigsten Fragen- Judentum, C.H. Beck, München, 2010, Seite 11 ff.
↑Bsp.: So lehnt z.B. der jüdische Historiker Simon Dubnow jegliche Trennung zwischen Religion und Nation im Judentum ab. (nach M. Brenner, A. Kauders, G. Reuveni und N. Römer: Jüdische Geschichte lesen - Texte der jüdischen Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert, C.H. Beck, München, 2003, Seite 157)
↑Susanne Galley: Das Judentum, Campus Verlag GmbH, Frankfurt a. M., 2006, Seite 7