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Benutzer:Katharina/Ballade Nr. 4 (Chopin)
Die Ballade Nr. 4 von Frédéric Chopin ist eine von vier Balladen des Komponisten.
In allen vier Balladen verwendet Chopin Elemente des Sonatensatzes, in der vierten Ballade durch Rondo und Variation ergänzt, doch immer in freier Manier. Im Vordergrund steht der epische Charakter des Balladesken mit seinen fließenden Zeitmaßen, die musikalische Erzählung, die auf eine formal eindeutige Zuordnung verzichtet.
In der Ballade Nr. 4 f-moll, op. 52 (1842) ist der erzählerische Duktus im Vergleich zu den drei vorangehenden Balladen vielleicht am überzeugendsten ausformuliert. Aus den beiden Themen, einem meditativen und einem barkaroleähnlichem, entwickelt Chopin Veränderungen in ornamental verblüffender Ausgestaltung und eine polyphone Verdichtung von partiell impressionistischer Färbung, was auf die Zeitgenossen revolutionär gewirkt haben muss. Die souveräne kontrapunktische Verarbeitung lässt den Einfluss des von Chopin sehr verehrten Johann Sebastian Bach erkennen. Chopins Fähigkeit aus einfachem Themenmaterial einen Spannungsbogen aufzubauen, zeigt einmal mehr seine Meisterschaft in der Kongruenz von Absicht und Wirkung. Und in den modulatorischen Kühnheiten begibt sich das, was Andre Gide "das Geheimnis des Erstaunens" nannte.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Jürgen Lotz, Rohwolt Verlag, Reinbeck bei Hamburg, Dezember 1995