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Benachteiligung autochthoner Deutscher und europäischer Zuwanderer an Berliner Schulen
Im Schulsystem des Landes Berlin wurden autochthone Deutsche wie auch Teile der europäischen Migranten benachteiligt.
Hintergrund
Für die Aufnahme in sogenannte Schnelllerner-Gymnasien ist an Berliner Gymnasien das Bestehens eines Tests erforderlich. Beate Stoffers, Sprecherin von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) bestätigte, dass eine Korrektur der Aufnahmetest zu Gunsten der Schüler nicht deutscher Herkunft vorgenommen worden sei.[1]Teilnehmer nicht-deutscher Herkunft haben in Berlin einen zusätzlichen Bonus bekommen, während Kinder, die als indigene Deutsche eingestuft wurden, benachteiligt wurden. Dieses Vorgehensweise entspricht institutioneller Diskriminierung deutscher Schüler und einer Form institutionellem Rassismus.
Benachteiligung europäischer Migranten
Die Unterteilung der Schüler in zu benachteiligte deutsche Schüler und bevorzugte Schüler mit Migrationshintergrund erfolgte auf Basis einer Schätzung aufgrund des Nachnamens der Schüler.[1] Da einige Migrantengruppe unter anderem ethnische Deutsche aus Rumänien (Rumäniendeutsche) oder aus der ehem. UDSSR (Russlanddeutsche) fast immer deutsche Nachnamen tragen, ist davon auszugehen, dass die Schüler aus diesen Zuwanderergruppen ebenfalls benachteiligt wurden.
Kritik
Schulleiter kritisieren dieses Vorgehen. Solche Maßnahmen seien nicht gerichtsfest, zudem wisse die Verwaltung gar nicht genau, wer welcher Herkunft sei. Offensichtlich sei lediglich aufgrund des Nachnamens geschätzt worden, wer nicht deutscher Herkunft ist.[1]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Regina Köhler und Florentine Anders. Kinder nicht deutscher Herkunft erhalten Begabten-BonusIn: Berliner Morgenpost. 21.Februar 2013