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Christenverfolgung im 21. Jahrhundert

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Das Christentum ist im 21. Jahrhundert die weltweit am meisten verfolgte und unterdrückte Religion. Am schlimmsten ist die Situation in islamischen Staaten.

Details

  • Bis zu 100 Millionen Christen sind betroffen.
  • Obwohl das Recht auf Religionsfreiheit seit Jahrzehnten als grundlegendes Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis in zahlreichen Regionen der Erde bis heute missachtet.
  • In rund 50 Staaten werden Menschen in ihrer Religionsausübung behindert und in etlichen davon kommt es zu schweren Verletzungen der Religionsfreiheit.
  • 80 % aller religiös verfolgten sind nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte Christen.
  • Häufig werden Christen ermordet und Kirchen, Klöster und kirchliche Einrichtungen zerstört.
  • Besonders massiv sind die Christenverfolgungen in islamischen Ländern. In 37 der 50 Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, herrscht der Islam. in weiteren 7 Ländern (Kuba, China, Vietnam, usw.) herrschen kommunistisch-totalitäre Diktaturen.
  • Der Weltverfolgungindex der Orgenisation OpenDoors nennt folgende Länder auf Platz 1 bis 15: Nordkorea, Somalia, Syrien, Irak, Afghanistan, Saudi-Arabien, Malediven, Pakistan, Iran, Jemen, Sudan, Eritrea, Lybien, Nigeria und Usbekistan. In 36 von 50 gelisteten Verfolgungsländern wird der Islamische Extremismus als treibende Kraft der Verfolgung genannt, was ihn mit Abstand zum dominierenden Faktor macht. Am stärksten von Gewalt betroffen sind die Länder der afrikanischen Sahelzone, in denen 20% aller Christen weltweit mit 14% aller Muslime weltweit in gefährlicher Nachbarschaft leben. [1]
  • Die Katholische Kirche Schweiz berichtet, dass pro Jahr 100.000 Christen wegen ihres Glaubens von Muslimen ermordet oder zu Tode gefoltert werden.
  • Kardinal Karl Lehmann schreibt dazu u.a.:
"Angewachsen ist in den letzten Jahren vor allem die Bedrohung von Kirchen und Christen in manchem islamisch geprägten Land. Hier macht sich ein starker Fundamentalismus bemerkbar, der aus dem Wahrheitsanspruch der eigenen Religion einen alleinigen und absoluten Geltungsanspruch ableitet." [2]
  • In einigen muslimischen Ländern (Sudan oder Iran) droht Muslimen die zum Christentum konvertieren gemäß der Strafgesetzgebung die Todesstrafe.
  • In Saudi-Arabien existiert gar keine Religionsfreiheit. Andere Religionen außer dem Islam dürfen öffentlich nicht praktiziert werden.
  • Papst Franziskus meinte dazu u.a.:
"Es ist nicht erforderlich, in die Katakomben oder ins Kolosseum zu gehen, um die Märtyrer zu finden: die Märtyrer leben jetzt, in zahlreichen Ländern. Die Christen werden ihres Glaubens wegen verfolgt. In einigen Ländern ist es ihnen untersagt, ein Kreuz zu tragen: sie werden bestraft, wenn sie es doch tun. Heute, im 21. Jahrhundert, ist unsere Kirche eine Kirche der Märtyrer." [3]
  • Der Ayatollah Khomeini brachte auf den Punkt, was viele Muslime über "Ungläubige" denken, indem er u.a. meinte:
"Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt. (...) Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen."

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