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Deutschfeindliche Zitate von Prominenten

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Deutsche Flagge - schlaff, ausgeblichen und verfranst

Deutschfeindliche Zitate von Prominenten hat es in Vergangenheit und Gegenwart immer wieder gegeben. Darunter fallen Zitate von lebenden oder verstorbenen Prominenten, welche sich gegen das Deutsche, bzw. das als Deutsch empfundene, richten (siehe: Deutschfeindlichkeit). Zitate die einzelne Aspekte Deutschlands bzw. deutscher Menschen kritisch sehen, sind per se noch nicht deutschfeindlich. Die Situation bezüglich Deutschfeindlichkeit stellt in der Bundesrepublik Deutschland eine internationale Besonderheit dar: Weil Deutschfeindlichkeit in der bundesdeutschen Öffentlichkeit weitgehend salonfähig ist, können deutsche Politiker Zitate gegen das Volk äußern, dessen Vertreter sie sind, ohne dafür nennenswerte Konsequenzen fürchten zu müssen. Deutschfeindliche Äußerungen sind in Deutschland nicht als Volksverhetzung strafbar.

Vorurteile gegebenüber Deutschen

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Abladen von Reifen jeglicher Art verboten

Deutsche gelten im Allgemeinen als fleißig, ordentlich und gesetzestreu; aber auch als humorlos, [1] obrigkeitshörig, geizig, pingelig, besserwisserisch, arrogant, gewalttätig bis militaristisch, ohne jegliche Esskultur und modisches Gespür. [2]

Künstler

Theodor W. Adorno

Theodor W. Adorno (1903 - 1969), deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Komponist und Mitbegründer der Frankfurter Schule:

  • „Mögen die Horst-Güntherchens in ihrem Blut sich wälzen und die Inges den polnischen Bordellen überwiesen werden...“[3]
  • „Alles ist eingetreten, was man sich jahrelang gewünscht hat: das Land vermüllt, Millionen von Hansjürgens und Utes tot.“[3]

Wiglaf Droste

Wiglaf Droste, deutscher Autor und Sänger:

  • „Das deutsche Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben, und zwar subito. Jeder Pole, Russe, Jude, Franzose, Schwarzafrikaner usw. hat genauso viele Rechte, auf >deutschem Boden<, von dem gesprochen wird, als sei er heilig und gebenedeit, zu leben wie irgendein Deutscher - wenn nicht sogar noch mehr.“[4]

Arno Schmidt

Arno Schmidt (1914 - 1979), deutscher Schriftsteller:

  • „Die Deutschen sind immer noch derselbe unveränderliche Misthaufen, ganz gleich, welche Regierungsform. Schließlich ist es ja auch wirklich egal, ob ein Kuhfladen rund oder ins Quadrat getreten ist: Scheiße bleibt's immer.“[5]


Wissenschaftler

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"Die deutschen Panzer rollen wieder" - Ein beliebtes Sprachbild in der englischen Boulevardpresse bei Fussballnationalspielen oder Fussballturnieren

Daniel Goldhagen

Daniel Goldhagen, US-amerikanischer Soziologe und Politikwissenschaftler:

  • „Der Deutsche ist im allgemeinen brutal und mörderisch gegenüber Angehörigen anderer Völker und gehört einer politischen Kultur des Todes an."[6]

Erhard Lucas-Busemann

Erhard Lucas-Busemann (1937 - 1993), deutscher Historiker:

  • „Auch wenn alle Deutschen nach 1945 von ihrem Territorium vertrieben und über den ganzen Globus verstreut worden wären, dürften wir uns nicht beklagen.“[4]


Jan Philipp Reemtsma

Jan Philipp Reemtsma, deutscher Philologe, Literaturwissenschaftler, Essayist, politischer Publizist, Mäzen, Professor Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg, Inaugurator und Vorstand der Arno-Schmidt-Stiftung, Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) sowie der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, auf die Frage, ob er Deutschland liebe:

  • „Halten Sie mich für nekrophil?“[5]

Journalisten

Anetta Kahane

Anetta Kahane, deutsche Journalistin, ehemalige Stasi-Mitarbeiterin, Gegen-Rechts-Aktivistin und Mitbegründerin und hauptamtliche Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung:

  • „Aus diesem Grund gibt es im Osten des Landes noch immer weniger als 1% sichtbare Minoritäten und somit kann man sagen, dass dieser Teil des Landes weiß geblieben ist. Nicht nur “ausländerfrei”, sondern weiß. Bis heute ist es anstrengend, schwierig, mühsam bis unmöglich die lokalen Autoritäten davon zu überzeugen, dass dieser Zustand ein Problem ist, gegen das sie aktiv werden sollten."[7]

'Anmerkung. Diese hetzerische Aussage richtet sich nicht nur gegen die Deutschen, sondern gegen alle in Deutschland wohnhaften weißen, ethnischen Europäer einschließlich der europäischen Migranten. Sie ist folglich nicht nur deutschenfeindlich, sondern ferner antieuropäisch-rassistisch oder antiweiß-rassistisch.

Fritz J. Raddatz

Fritz J. Raddatz, deutscher Feuilletonist, Essayist, Biograph und Romancier:

  • „Schiebt es nicht immer auf ein paar SS-Bestien (...) Jeder von uns ist Kain. Jeder von uns hat seinen Abel erschlagen.“[5]


Deniz Yücel

Deniz Yücel, deutsch-türkischer Journalist und Redakteur bei "die tageszeitung" (taz):

  • „Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab! [...] Woran Sir Arthur Harris, Henry Morgenthau und Ilja Ehrenburg gescheitert sind, wovon George Grosz, Marlene Dietrich und Hans Krankl geträumt haben, übernehmen die Deutschen nun also selbst, weshalb man sich auch darauf verlassen kann, dass es wirklich passiert. Denn halbe Sachen waren nie deutsche Sachen ("totaler Krieg", "Vollkornbrot"); wegen ihrer Gründlichkeit werden die Deutschen in aller Welt ein wenig bewundert und noch mehr gefürchtet. [...] Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort "meckern" kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.“[8]

Aktivisten

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Die Flagge der - nach Victor Vancier - "Europäischen Nazi-Union"

Victor Vancier

Victor Vancier, aka Chaim Ben Pesach, US-amerikanischer politischer Aktivist, ehemaliger Vorsitzender der Jewish Defense League (JDL) und Gründer und Führer der Jewish Task Force (JTF):

  • „Nazi-Deutschland, das die führende Nation in der Europäischen Nazi-Union ist, welche Israel Tag und Nacht dazu auffordert, nationalen Selbstmord zu begehen. Nazi-Deutschland und die Europäische Nazi-Union, die 'Peace Now' und jede Verräter-Organisationen finanzieren, die sich der Selbstzerstörung Israels verschrieben hat. Nazi-Deutschland, das bis heute eine Öffentlichkeit hat, die überwältigend anti-israelisch und antisemitisch ist."[9]
  • „[...] wenn die deutschen Nazis, die 6 Millionen Juden ermordeten, nicht Amalek sind, dann existiert das Konzept nicht. [...] Ich werde niemals einer Nation in den Hintern kriechen, die 6 Millionen meiner Brüder und Schwestern ermordet hat und nun die vollkommene Frechheit besitzt, Israel aufzufordern, nationalen Selbstmord zu begehen."[10]

Politiker

Egon Bahr

Egon Bahr, deutscher Politiker (SPD); von 1972 - 1974 Bundesminister für besondere Aufgaben und von 1974 - 1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit:

  • „Wer die deutsche Frage aufwirft, stört Europa.“<ref>Hellmut Diwald: Deutschland Einig Vaterland. Geschichte unserer Gegenwart. Ullstein. Frankfurt/M �

Links und Quellen

Siehe auch

Weblinks

Bilder / Fotos

Videos

Quellen

Literatur

  • Heinz Nawratil: Der Kult mit der Schuld. Geschichte im Unterbewusstsein, Universitas, München 2008

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